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Foodsharing: Überschüssige Lebensmittel teilen

foodsharingEin Unding, auf das der gemeinnützige Verein Foodsharing mit einer scheinbar simplen Idee reagiert: überschüssige Lebensmittel nicht wegschmeißen, sondern teilen. Via Internetplattform, die im Dezember 2012 online ging, können die Nutzer übrig gebliebene Konserven, Gemüse oder auch Selbstgebackenes anbieten. Fast wie ein Online-Shop – nur ohne Geldfluss. „Viele Leute haben ja sowieso eine Bahnfahrkarte und steuern dann direkt mehrere Adressen an, um Lebensmittel abzuholen. Mittlerweile haben wir knapp 20?000 Nutzer“, erzählt Raphael Fellmer, der seit einigen Jahren ohne Geld lebt und sich dem Verein rund um den Gründer und Filmemacher Valentin Thurn („Taste the Waste“) angeschlossen hat. Fellmer kümmert sich auch um die Kooperation mit Biosupermärkten: „In jeder Stadt gibt es Foodsharing-Botschafter, die übrig gebliebene Lebensmittel direkt beim Supermarkt abholen.“ Mitmachen kann jeder, Spenden sind willkommen.

Text: Isabel Ehrlich

Foto: foodsharing

Weitere Infos unter www.foodsharing.de

 

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