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Unterstützer-Demo endet in Gewaltausbruch

demo_liebig14Eine Demonstration zur Unterstützung der Hausbesetzer aus der Liebigstraße 14 („Liebig 14“) in Berlin-Friedrichshain ist gewaltätig zu Ende gegangen. Kurz vor Ende des Protestzuges mit mehr als 1000 Teilnehmern warfen Vermummte Flaschen und Pflastersteine auf die Polizeibeamten. Die Polizei sprach von einer „plötzlichen Entladung der Gewalt, die nicht vorhersehbar war“. Dabei soll es 40 verletzte Polizisten und 17 Festnahmen gegeben haben. Nach Angaben der Polizei waren die Verletzungen der Beamten meist leichter Natur. Zwei von ihnen mussten aber ins Krankenhaus.

Die Demonstranten, die zum Teil aus Hamburg, Magdeburg und Leipzig, aber auch aus Holland und Dänemark angereist waren, zogen vom Kottbusser Tor durch den Kreuzberger Kiez, dann über die Oberbaumbrücke. Als sie in die Warschauer Straße kamen, flogen vor dem Haus des Liegenschaftsfonds das erste Mal Flaschen und Steine auf die Polizei. In der Rigaer Straße entlud sich die Gewalt: Vermummte Demonstranten schlugen Scheiben von Fenstern und Autos ein und bauten Barrikaden, berichtet die „Berliner Zeitung“. Polizisten bekamen massenhaft Steine ab und wurden mit Laserpointern geblendet. Aus Wohnungen flogen Farbbeutel und Bier auf die Beamten. Auch mehrere Passanten und Journalisten wurden verletzt.

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