Stadtleben

Wallhugging in Berlin

WallhuggingBis Ende 1989 kam man der Berliner Mauer besser nicht zu nahe. Vor allem nicht vom Osten her. Bei der Internetseite www.mauerandmore.de des gebürtigen Koblenzers Stefan Gross ist das nun anders. Als das Goethe-Institut im vergangenen Jahr in Rotterdam zur Ausstellung „Grenzgänger“ lud, beteiligte sich der jetzt in den Niederlanden lebende Künstler mit seinem Projekt „Wallhugging“ (Mauer-Umarmen). Ziel: Wer in Berlin ist, solle die Überreste der Mauer anfassen und die Ungerechtigkeit des Kalten Krieges spüren. „Teile dieses Gefühl mit anderen und uploade Deine Fotos und Filme vom Wallhugging.“ Auch nach?Ende der Ausstellung am 9. November läuft das Projekt „Wallhugging“ weiter und ist fortlaufend auf Flickr zu bestaunen. Und wer von der Mauer gar nicht mehr lassen kann, der kann sie außerdem als Ohrringanhänger oder Kette tragen – geschaffen ebenfalls von Gross, zu haben über seinen Internet-Shop.     

Text: kr
Foto: Wallhugger

www.mauerandmore.de
www.flickr.com

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