Stadtleben

Zombie Walk

Zombie_WalkSie schlurfen, stolpern oder fallen über Menschen her. Wie unterschiedlich sich Zombies bewegen, die reanimierten, nur durch Fresstrieb gesteuerten Toten, hat Horrorfans seit jeher inspiriert. In den USA und manchen deutschen Städten gibt es seit vielen Jahren „Zombie Walk“-Läufe, in denen die Möchtegernmonster kunstblutverschmiert herumtorkeln. Erstmals findet nun auch in Berlin ein „Zombie Walk“ statt: Lostrotten wollen die Zombies an der Weltzeituhr am Alex, die Route führt über Unter den Linden bis zum Brandenburger Tor. „Es geht darum, einmal anders zu sein, als man es im realen Leben ist, ein paar Touristen zu erschrecken und im Allgemeinen für Aufsehen zu sorgen“, sagt einer der Initiatoren. „Gerade im Theaterbereich gibt es realistisch wirkende Wunden zu kaufen. Als wichtigste Grundregel gilt allerdings: Zombies sind bleich.“ Lahm und orientierungslos sind die Untoten aber auch. Der Lauf, gedacht als eine Mischung aus Demonstration und Flashmob, kann also Stunden dauern. Umso mehr Zeit, um mit lautem Gestöhne und Beißat­ta­cken ein paar Wochenendspaziergänger zu erschrecken.

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