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#studentsfortip

24 Studenten + 4 Filme + 1 Voting = 1 Sieger.

Wenn man als Vertreter von Deutschlands erstem und größtem Stadtmagazin mit 30 Ausgaben des aktuellen tip Berlin unter dem Arm in der design Akademie ankommt, kann man nicht anders, als sich im ersten Moment etwas fehl am Platz zu fühlen. An der Hochschule für Kommunikation und Design am Moritzplatz ist schnell klar, dass wir uns in mitten des digitalen Zeitalters befinden. Da ist es einem fast ein wenig unbehaglich auf dem Weg durch die Hochschule zum Vorlesungssaal. Doch sobald wir die Studenten treffen, fällt das Unbehagen von uns ab. Mit freundlichen und erwartungsvollen Gesichtern werden wir im Kurs „Werbefilm“ empfangen.

Bilder

24 Studierende aus unterschiedlichen Studiengängen und Semestern sollen, angeleitet von zwei jungen Gruppenleitern, einen Imagespot in Kinoqualität für den tip entwickeln. Um neben den Stammlesern auch jüngere, digitale Berliner, Wahlberliner, Expats und Touristen zu erreichen und diesen den tip Berlin näher zu bringen, sollen die Studierenden der design akademie Berlin die Gelegenheit haben, ihre Kreativität unter Beweis zu stellen und sich, im Rahmen des Projektes #studentsfortip ein Semester lang mit der Marke tip Berlin auseinanderzusetzen. Im Fokus steht das wahrgenommene Image der Marke und des Produktes – was verbirgt sich aus der Sicht der jüngeren Berliner hinter dem Kulturführer? Wer kennt den Impulsgeber für kulturell interessierte Berliner überhaupt noch? Ist Print langweilig? Was kommt gut an, was weniger? Womit würden sich die Studierenden mehr angesprochen fühlen und in der Tat auch den tipBerlin mehr nutzen? 

Als wir uns und die Marke vorstellen, zeigen sich die Studierenden interessiert und treten, wenn auch zunächst ein bisschen schüchtern, in den Dialog mit uns. Sie stellen uns Fragen, äußern sich aber durchaus auch kritisch. Bald kommt die Frage auf: Sind Printmedien überhaupt noch relevant? Wir bekommen beide Seiten zu hören. Print wird von einigen als schwindendes Medium gesehen, andere verfechten Print als zeitlosen Begleiter. Und genau wegen dieser Diskussion sind wir hier. Wir suchen nach dem jungen Blick auf unsere Marke und unsere Produkte. Wir wollen Feedback, das auch kritisch ist.

Eine Antwort auf die Frage der Relevanz von Print bekommen wir so nicht. Doch als wir gehen, wirken die Studierenden motiviert und inspiriert. In vier Teams sitzen sie bereits zusammen und brainstormen. Wie sie uns als Marke wahrnehmen, das wird sich dann wohl bald in den Ergebnissen zeigen.

Diese werden sich ab dem 1. Juli in einem öffentlichen Voting gegenüber stehen. Ab dann sind alle Leser und Interessierten herzlich dazu eigeladen, über alle sozialen Kanäle mitzuentscheiden, welcher der vier Spots ihr liebster ist. Denn am Ende kann nur einer das Rennen machen und wird in den Kinos der Yorck-Gruppe und in ausgewählten Freiluftkinos gezeigt werden. Der Gewinnerspot wird dann bei einem Abschlussevent Mitte Juli, zu dem alle, die online mitgevotet haben, eingeladen sind, bekannt gegeben. Welcher der vier Filme es sein wird, das liegt dann in der Hand unserer Leser.

Hier geht´s zum Voting: https://www.tip-berlin.de/studentsfortip-vote-now/

Text: Anna Dantzner