Festival

Tanztage Berlin 2018

Entschieden verschieden: Die 27. Ausgabe der Tanztage Berlin verspricht, Kopf und Körper in Schwingung zu versetzen

Foto: Katerina Andreou

Als erstes Festival des Jahres verschaffen die „Tanztage Berlin“ dem Choreografie-Nachwuchs der Stadt in Sachen öffentliche Aufmerksamkeit einen Start in der Poleposition. Dass Berlin ungebrochen ein Magnet für Tanzschaffende ist, zeigen allein die Zahlen: rund 3.000 Tänzer und Choreografinnen tummeln sich in der Stadt. Fast ebenso zahlreich sind die künstlerischen Positionen und Experimentierfelder dieser Szene.
Eine Botschafterin der Diversität ist fraglos Joy Alpuerto Ritter, die mit „Alter Egos“ das Festival eröffnet. Das mühelose Wechseln zwischen den Bewegungssprachen speist sich aus den Stationen ihrer Vita und ihrer Lust am Stilmix: Ballettausbildung, zeitgenössischer Tanz, ­philippinische Volkstänze, Hip Hop, Breakdance und Voguing. Ebenfalls zum Festivalauftakt schicken Przemek Kamiński, Mateusz ­Szymanówka und Marta Ziółek mit „So emotional“ (Foto) Performer und Publikum in ein Bootcamp der Gefühle. 26 weitere Veranstaltungen an elf Tagen kreisen entschieden verschieden um Erfahrungen von Differenz.

Sophiensaele Sophienstr. 18, Mitte, Do 4. – So 14.1., Eintritt 14, erm. 9 €

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