So war das Kreativ-Event präsentiert von Mastercard Priceless Berlin

Floristik-Workshop

Vielen Dank für die Blumen

Mit diesen Worten und strahlenden Gesichtern verabschieden sich die überwiegend weiblichen Teilnehmer von unserem ausgebuchten Floristik-Workshop. Ein großer, üppiger Blumenstrauß und eine gepflanzte Kräuterschale zum Mitnehmen – beides mit den eigenen Händen erstellt – sind das erfreulich handfeste Resultat unseres sommerlich-kreativen Floristik-Workshops. Aber der Reihe nach.

An einem Mittwochnachmittag finden sich unsere Teilnehmer vollzählig in der Nürnberger Straße 50-55 bei Florale Welten ein. Das Fachgeschäft ist ein Paradies für alle Blumen- und Pflanzenliebhaber und zudem eine Fundgrube für schöne Wohn- und Modeaccessoires, die dem Geschäft ein sehr geschmackvolles Ambiente verleihen. Der Duft von Blumen liegt in der Luft, der gekühlte Cremant ist bereits geöffnet und das erste Gläschen in der Hand, als unser Floristik-Workshop von Felicitas Krüger, Dominik Brenner und André Maraun mit einer Begrüßungsrede eröffnet wird.

Und dann geht es auch schon los mit der ersten Aufgabe: Binde einen sommerlichen Blumenstrauß! Dafür haben die Profis eine herrlich bunte Auswahl an Blumen zusammengestellt: Gerbera, Freesie, Frauenmantel, Perückenstrauch, Germini, Achillea und Phlox warten darauf, zu einem Strauß zusammengebunden zu werden. Ganz bewusst gibt Dominik Brenner zunächst keine Tipps und bindet auch keinen Strauß vor. Sonst würden danach alle Sträuße gleich aussehen, verrät er. So kann sich jeder frei entscheiden und dem eigenen Geschmack folgen. Und in der Tat sehen unsere 16 Blumensträuße doch recht unterschiedlich aus. Manche etwas überladen und nicht symmetrisch, andere schon ganz rund und professionell.

Nun ist der Zeitpunkt gekommen, dass Dominik Brenner das Geheimnis eines professionellen Bouquets lüftet und anschaulich das Binden eines Musterstraußes erklärt. Wir erfahren so einiges: Der Strauß muss spiralförmig gebunden werden, große Blumen bilden das Zentrum und werden symmetrisch angeordnet. Blätter dürfen nicht ins Wasser ragen. Bis zur Wasserkante muss alles abgezupft werden. Der Strauß soll fest, aber auch nicht zu fest gebunden werden. Der Transport sollte nicht länger als eine halbe Stunde dauern, sonst sind die Stiele bereits vertrocknet. Es empfiehlt sich also ein Transport in einer bewässerten Box. Und auch der Trick des schrägen Stielanschneidens, bevor es in die nächste Vase geht, ist immer noch ganz aktuell und hilft, die Blumen länger frisch zu halten.

Jetzt ist also Nachbessern angesagt. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen prüfen kritisch ihren Strauß. Stimmt das Verhältnis? Ist der Strauß spiralförmig und fest genug gebunden? Die Stiele alle ordentlich abgezupft? Dominik Brenner und André Maraun drehen ihre Runden und gucken sich die Ergebnisse fachmännisch an, helfen und geben gute Ratschläge, sodass unsere Sträuße nach der zweiten Runde deutlich professioneller aussehen. Das wäre dann schon mal geschafft.

Im zweiten Teil des Workshops widmen wir uns dem Bepflanzen einer Schale mit frischen Kräutern, die am besten im Garten oder auf den Balkon, also ins Freie gestellt werden sollen. Dort bekommen die Pflanzen mehr direktes Sonnenlicht ab, was das Wachstum fördert. Zur Auswahl stehen Rosmarin, Lavendel, Thymian, Lorbeer und Minze.Unsere Teilnehmer stülpen sich erst einmal feine Gummihandschuhe über, bevor die Kräuter dann mit viel Erde in die Schale gepflanzt werden und versäubert werden. Auf dem Boden des Geschäfts hat der Workshop mittlerweile deutliche Spuren hinterlassen. Aber wo gehobelt wird, fallen eben Späne.

Nach rund zwei Stunden ist der handwerkliche Teil geschafft und alle Sträuße und Pflanzschalen werden liebevoll eingepackt und beschriftet, damit nichts durcheinander kommt. Jetzt haben sich alle noch einen kleinen Snack und einen letzten Cremant verdient. Mit stolzem Gesichtsausdruck wird noch mal auf das vollbrachte Werk und den Workshop angestoßen, bevor sich unsere Teilnehmer voll bepackt verabschieden. Blumen machen eben glücklich.

Text: Christine A. Lebert
Fotos: Patricia Schichl

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