So war das tip Weinmahleins präsentiert von Mastercard Priceless Berlin

Im Restaurant Le Faubourg

Seit einigen Jahren nun schon löst das Le Faubourg eine Aufgabe mit Bravour, an der doch viele Berliner Hotelrestaurants gescheitert sind. Das Le Faubourg ist ein Ort der Berliner Stadtgesellschaft und eines der feineren Hauptstadtküche, die auch der Rede wert ist. In Publikationen wie unserer tip Speisekarte etwa, in der wir regelmäßig den eleganten Gastraum in der Augsburger Straße besuchen.

Auch das Weinmahleins präsentiert von Mastercard Priceless Berlin war mal wieder im Le Faubourg zu Gast. Der Grund war delikat: Spitzenkoch Rene Klages hat die frankophil geprägte Ausrichtung nachgeschärft. Einflüsse der asiatischen Küchen gibt es nun zu schmecken, ob als Dashi, in der reduziert-ästhetisierten Anrichtung oder im Vertrauen auf perfekte, nur zart bearbeitete Grundprodukte, die an diesem Abend, wie überhaupt im Le Faubourg, überwiegend von unserem Weinmahleins-Partner Havelland kommen.

Exemplarisch drei der fünf Gänge: Eine umfassend aromatische Consommé mit confiertem Eigelb und einer Imperial-Wachtel, ein kalt gegarter Bachsaibling und – geradezu kontrapunktisch – geschmorte Kalbsbäckchen. Der Abschluss in Form eines Grand Noir Schokoladeneieses mit einer Salzbutter-Kekscrème und einigen Pralinés gehörte dann dem herausragenden Patissier Raphael Gasque.

Herausragend auch die Weine der Ermitage Chapoutier an der Rhône, mindestens Europas größtem Bio-Weingut. Odile Misery hatte den Wein und seine Geschichte(n) mitgebracht, eine schlüssige Erzählung zu einer Küche, die dem frankophilen Fine Dining einen neuen, klaren Glanz verleiht.

Text: Clemens Niedenthal

Fotos: F. Anthea Schaap

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