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Im VAU

Oktober: Das war das tip Weinmahleins im VAU

„Ich bin Gastgeber“, sagt Kolja Kleeberg über sich selbst. Und ein ganz wunderbarer, möchte man ergänzen. Einer, der allein durch seine Anwesenheit die Stimmung im Raum warm macht. Der gut Gitarre spielt. Noch besser singt. Und der vor allem ein echter Entertainer ist. Und das alles, während sein eingespieltes Küchenteam hinter den Kulissen wirbelte (und vor den Kulissen entsprechend gelobt wurde).
Für das „Weinmahleins“ in seinem Restaurant Vau (Jägerstraße 54/55) hatte Kleeberg, Sternekoch seit 1997, ein exzellentes Menü zusammengestellt, das mit einem Geflämmten Waller an zweierlei Kürbis begann, beim pochierten Bio-Ei mit Spinatslat, Joghurtschaum und Keta Kaviar mit den Konsistenzen spielte und als Höhepunt einen Rosa Hirschkalbsrücken mit Steinpilzcreme, Petersilienwurzel und Wacholdersabayon brachte. Die Weine hatte eines der großen Talente unter den deutschen Winzern mitgebracht, Tobias Knewitz vom Weingut Knewitz in Rheinhessen. Da Kleeberg gleich zu Beginn des Abends das Motto „Frag Kolja“ (so heißt sein neues Buch) ausgegeben hatte, musste er seinen Gästen viel erklären. Warum Liebstöckel Maggikraut genannt wird, aber nicht in Maggi drin ist, und dass Napoleon die Konserve erfunden hat. Der Abend endete nach Mitternach. Mit Gesang.

Text + Foto: Stefanie Dörre

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