Preis der Nationalgalerie

Abstimmung zum Publikumspreis

Die teilnehmenden Künstler*innen: Pauline Curnier Jardin, Simon Fujiwara, Katja Novitskova, Flaka Haliti
Foto: © David von Becker
In diesem Jahr wird der Preis der Nationalgalerie zum zehnten Mal verliehen. Vom 16. August 2019 bis 16. Februar 2020 zeigen die vier nominierten Künstler*innen ihre Arbeiten in einer Gruppenausstellung im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin. Als Besucher*in kannst du hier deinem*r Favoriten*in eine Stimme geben und mitentscheiden, welche*r Künstler*in am Ende der Ausstellung den Publikumspreis erhalten wird.
Meine Stimme geht an:
Pauline Curnier Jardin, Un chant d'amour encore, 2019
Copyright: William Minke

Pauline Curnier Jardin

Pauline Curnier Jardin zeigt in der Ausstellung einen Bühnenraum, eine begehbare Installation, in der sich filmisches und skulpturales Schaffen verzahnen. Ihre oft humorvollen Arbeiten sind das Ergebnis einer ganz persönlichen Auseinandersetzung mit unserem geschichtlichen Hintergrund, unseren religiösen und kulturellen Traditionen sowie den gängigen Geschlechterrollen und -konnotationen.
Simon Fujiwara, Likeness, 2018
Courtesy of the artist and Esther Schipper, Berlin | Photo: Marc Domage

Simon Fujiwara

Simon Fujiwara kommentiert mit seinen Werken, die Malerei, Video, Skulptur, Installationen und Performances umfassen, auf sehr verschiedenen Ebenen die Situation des Menschen im medialisierten 21. Jahrhundert. Seine für die Ausstellung ausgewählten und zum Teil neu geschaffenen Werke entspringen seinem Interesse an heutigen Massenphänomenen.
Flaka Haliti, Its Urgency got lost in reverse (while being in constant delay) #2, 2018
Foto: Courtesy of the artist, Deborah Schamoni and LambdaLambdaLambda

Flaka Haliti

Flaka Haliti nimmt mit ihren Skulpturen und Installationen auf aktuelle politische Themen Bezug. Sie thematisiert Krieg und Frieden, Migration, Grenzen und deren Durchlässigkeit. Oft und explizit nimmt die Künstlerin dabei Europa ins Visier. In der Ausstellung bezieht sie sich unter anderem mit zwei skulpturalen Installationen auf die jüngere Vergangenheit des Kosovo.

Katja Novitskova, Pattern of Activation (mamaRoo nursery, dawn chorus), 2017
Foto: KUMU Art Museum / Tõnu Tunnel, Courtesy of the artist, Kraupa Tuskany Zeidler gallery, Greene Naftali gallery

Katja Novitskova

Katja Novitskova hat für die Ausstellung ein virtuoses, vielteiliges und vielschichtiges Environment geschaffen, das die Grenzen zwischen den einzelnen Arbeiten verwischt. Die Werke entstanden aus Novitskovas anhaltenden Recherchen zu aktuellen Forschungen der Biotechnologie und kreisen um die Frage des zukünftigen Fortbestehens des Organischen innerhalb technologischer Prozesse.