tip Backstage

Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 müssen wir unsere Backstage-Events bis einschliesslich 19. April verschieben.

Informationen zu Ersatzterminen folgen an dieser Stelle.

Alle späteren Veranstaltungen können wir zur Zeit leider nur ohne Gewähr ankündigen.

Backstagetour durch das Funkhaus Berlin – inklusive Konzertbesuch von Lea Porcelain – VERSCHOBEN!

Foto: Max Hartmann

Das Funkhaus am Spreeufer ist einer der größten Studiokomplexe der Welt. 13 Hektar misst das Areal. Laut Bon Iver ist das Funkhaus die beste Konzert-Location des Planeten. Top-Acts wie Nils Frahm und Agnes Obel haben hier Tracks eingespielt. Aphex Twin und Ryuichi Sakamoto haben gefeierte Konzerte gespielt. Neben vielen anderen. Anders als viele Expats erstmal mutmaßen, hat der Name Funkhaus aber mit dem Musikgenre Funk so gar nichts so schaffen. Tatsächlich wurde hier zu DDR-Zeiten Rundfunk gemacht, von Hörspielen bis hin zu Orchester-Einspielungen, im Saal 1, der 900 Quadratmeter groß ist – im Block B, der 9 Stockwerke zählt. Christian Block, Event- und Marketingleiter im Funkhaus, nimmt uns mit auf eine exklusive Tour an einen magischen Ort voller Geschichte und Drive in der Gegenwart. Er kennt die Räume wie kaum einer sonst und packt spannende Anekdoten aus. Anschließend dürfen wir die erstklassige Akustik mit unseren eigenen Trommelfellen genießen: Julien Bracht und Markus Nicolaus heißen auf der Bühne Lea Porcelain und spielen Post-Punk. Ein Abend, bei dem es freilich funken darf.

Text: Stefan Hochgesand


Backstageführung + Besuch der Vorstellung
„Fabian oder Der Gang vor die Hunde“ im
Berliner Ensemble – VERSCHOBEN!

Foto: Berliner Ensemble

Exklusive Führung ins Bühnenbild und Besuch der Vorstellung von Frank Castorfs opulenter Kästner-Inszenierung „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“ am Berliner Ensemble

„Gedruckter Dreck“, urteilte das Nazi-Parteiorgan „Völkischer Beobachter“ über Erich Kästners „Fabian“ als der Roman im Jahr 1931 veröffentlicht wurde. Klar, dass auch dieses Buch, wie andere Werke Kästners, nach der Machtübernahme der Nazis bei der organisierten Bücherverbrennung unliebsamer Autoren in die Flammen geworfen wurde. Kästner war übrigens der einzige der verfemten Autoren, der, ganz Chronist, dem Hass-Ritual auf dem Bebelplatz von weitem mutig zusah. 

In „Fabian“, bereits kurz nach seinem Erscheinen ein Bestseller, beschreibt Kästner mit melancholischem Humor die urbane Stimmung zum Ende der Weimarer Republik in der Folge der Weltwirtschaftskrise von 1929. Sein Protagonist Jakob Fabian, ein arbeitsloser promovierter Germanist, lässt sich darin rauschhaft durch die Berliner Nacht treiben. Kästners sachliche Darstellung der Zügellosigkeiten wurde damals nur zensiert veröffentlicht. Die vollständige Fassung erschien erst 2013 unter dem Titel „Der Gang vor die Hunde“.  Im Berliner Ensemble inszeniert Regiestar Frank Castorf im opulenten Bühnenbild von Aleksandar ­Denić diesen Großstadtroman vom Vorabend der Machtergreifung Hitlers u.a. mit Andreas Döhler, Sina Martens und Marc Hosemann. Bei der exklusiven Führung dürfen wir das vielschichtige Bühnenbild unter fachlicher Begleitung erkunden, bevor wir – nach einem Glas Sekt –  die Vorstellung besuchen werden.             

Text: Friedhelm Teicke


Harlem Globe Trotters hautnah erleben –
Backstagetour + MAGIC PASS – VERSCHOBEN!

Foto:John Salangsang

Körbe und Salti

Mehr als nur Basketball: Bei der tip-Backstage-Tour im Vorfeld der Harlem-Globetrotters-Show lernen die Teilnehmenden nicht nur die Spielerinnen und Spieler des legendären US-Teams kennen. Sie erfahren auch, mit welchen besonderen Fähigkeiten die weltbekannte Traditionsmannschaft punktet

Sie sind allesamt Spitzensportler, doch für das, was sie machen, würden sie woanders sofort wegen Undiszipliniertheit ein Foul kassieren und vom Platz gestellt: Denn wenn die Basketballspielerinnen und -spieler von den Harlem Globetrotters mal wieder einen ihrer spektakulären Dunks machen, den Ball durch die Beine des Gegners dribbeln oder mit einem Rückwärtswurf einen Korb erzielen, dann verleihen sie ihrer Freude ganz unmittelbar Ausdruck. Sie legen einen artistisch anmutenden Freudentanz hin, schlagen Vorwärts- und Rückwärts-Salti – oder rennen in die Publikumsreihen, um einzelne Zuschauer und Zuschauerinnen freudig abzuschlagen.

„Es ist so viel mehr als nur Basketball, was die Globetrotters ihren Zuschauern bieten“ sagt Brawley „Cheese“ Chisholm, seit zehn Jahren Mitglied das legendären US-Teams und berüchtigt für seine Schnelligkeit, Ballbehandlung sowie die zielsicheren Distanzwürfe. „Wir bieten auch Artistik, Comedy – und den Zuschauern eine tolle, unterhaltsame Zeit.“ Und seine Teamkollegin La’Keisha „Swish“ Sutton, die unter anderem in Finnland, Taiwan und in Deutschland in ersten Basketballligen spielte, ergänzt: „Wir wollen die Leute glücklich machen, sie inspirieren.“

Inspirierend wirkt dabei allein schon die Mannschaftsaufstellung: Weltweit dürfte es kein diverseres Team geben als das der Harlem Globetrotters. Seit mit Lynette Woodard, einer mit olympischem Gold dekorierten Basketballerin, 1985 erstmals eine Frau bei den Globetrotters antrat, hat sich die Anzahl weiblichen Mitglieder sukzessive erhöht: Fünf Spielerinnen gehören aktuell zu dem erweiterten Team. Nicht alle Spielerinnen und Spieler entsprechen dabei dem Bild von den sonst so hochgewachsenen Korbwerfern. So sind mit Jahmani „Hot Shot“ Swanson und Justin „X-over“ Thompkins bei den Globetrotters die zwei kleinsten Profi-Basketballspieler der Welt beschäftigt. Hot Shot ist nicht ganz 1,35 Meter und X-Over nur knapp 1,37 Meter groß. Dennoch glänzen beide mit unglaublicher Balltechnik, Schnelligkeit, Treffsicherheit und artistischer Körperbeherrschung. Und machen damit dem Publikum Mut, dass man Dinge auch dann schaffen kann, wenn die Voraussetzungen nicht immer optimal sind.

Was die Spielerinnen und Spieler der Harlem Globetrotters sonst noch so drauf haben – und wofür ihre Spitznamen stehen, die ausnahmslos alle tragen – erfahren Interessierte bei der tip-Backstage-Tour anlässlich der kommenden Show des Teams in Berlin. Denn bevor die Globetrotters das Publikum bezaubern, dürfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tour zunächst die Kulissen der Max-Schmeling-Halle besichtigen. Anschließend kann man sich von den Globetrotters auf dem Spielfeld ein paar Tricks zeigen lassen, Fotos mit ihnen schießen und sich im Backstage-Bereich laben. Die Harlem-Globetrotters-Show ist dann der krönende Abschluss.

Hier finden Sie Nachberichte und Fotos vergangener Events.