Ausstellung/Museen

Mitte(n) in Reinickendorf

Mitte(n) in Reinickendorf
Blick auf das Rathaus Reinickendorf vom Nutzfeld der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklink am Eichborndamm, 1962, unbekannter Fotograf © Archiv Museum Reinickendorf | Unbekannter Fotograf © Archiv Museum Reinickendorf | general_use

Informationen des Veranstalters

Vor über hundert Jahren erstreckten sich zwischen den Landgemeinden des späteren Bezirks Reinickendorf noch große freie Felder und Waldflächen. Nach der Eingemeindung Berlins wurden sie Teil des Zukunftsraums Berlin, der die Grundlage für bedeutende Sozialreformen bildete und die städtebauliche Entwicklung enorm voranbrachte. Ausgehend von sechs ganz unterschiedlichen Zentren wie der Residenzstraße, Frohnau oder des Märkischen Zentrums, werden in der Ausstellung die Entwicklung Reinickendorfs, von den dörflichen Strukturen zu urbanen Lebensräumen, dargestellt. Zentren werden in diesem Kontext als „Mitten“ oder als „Herz“ eines Stadtgebietes verstanden, das die Menschen anzieht, wo sie einkaufen, sich treffen, sich bilden und zerstreuen können. Eine zentrale Mitte hat sich in Reinickendorf nicht entwickelt, der Bezirk ist dezentral gewachsen und spiegelt damit die Situation Berlins.

Anhand von Fotografien, Karten, Gemälden und Interviews mit Bewohnerinnen und Bewohnern der unterschiedlichen Mitten wird in der Ausstellung die unterschiedliche Entwicklung und Vielfalt Reinickendorfs deutlich.

Aus gegebenem Anlass zum Umgang mit dem Corona-Virus verschiebt sich der ursprünglich ab 24. April geplante Ausstellungsbeginn voraussichtlich auf den 29. Juni verschoben. Die genauen Daten werden rechtzeitig bekanntgegeben.

GalerieETAGEim Museum ReinickendorfAlt-Hermsdorf 3513467 Berlinwww.museum-reinickendorf.de

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