Bühne/Oper

Intermezzo

Anfangs des Monats führten die Berliner Philharmoniker die Richard-Strauss-Oper „Elektra“ konzertant auf. Das Musiktheater-Werk ist symptomatisch für die Stoffsuche des Komponisten, der anfänglich häufig auf literarische Stoffe  zurückgriff. Doch mit seiner achten Oper „Intermezzo“ (1924) irritierte der Komponist sein Publikum. Strauss schrieb das autofiktionale Libretto selbst – in den Hauptfiguren erkannten die Zuschauer:innen Strauss und seine Frau. Dabei brach der Komponist gar nicht mit damaligen Konventionen – denn in der Weimarer Republik verarbeiteten auch Kollegen wie Arnold Schönberg und Paul Hindemith zeitgenössische Stoffe. Allerdings blieb Strauss im Gegensatz zu diesen seiner bisherigen Tonsprache verhaftet. – Tobias Kratzers Inszenierung bildet nach „Arabella“ (2023) den mittleren Teil einer Trilogie, in der der Regisseur unterschiedliche Momente einer Paarbeziehung analysiert.

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