Bühne/Schauspiel

Pink Grimm: Schneewittchen / The  Sleeping Beauties

Im Glaspalast feiert ab Dezember die queere Märchenreihe PINK GRIMM ihr Comeback. Andreas Köhler und Roger Jahnke nehmen sich der Märchen auf ganz eigene Art an, sie verleihen den klassischen Rollenverteilungen eine neue Sichtweise und hauchen Schneewittchen und als Premiere The  Sleeping Beauties im Spiel um Geschlechtlichkeit vielfältiges Leben ein.



 



Schneewittchen 



Hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen, im finsteren Wald, befindet sich die berühmteste Männer-WG der Welt. Weibliche Wesen – jene lästigen Geschöpfe, die Männern allein im Wald jeden Spaß verderben können – sind hier nicht willkommen. Schneewittchen hat von alldem keine Ahnung und will sogar, gejagt von der bösen Königin, bei den Zwergen unterkommen. Eine Katastrophe! Und wer spielt wen? „Du spielst die Stiefmutter, ich bin das Schneewittchen“, „Na dann werden wir mal sehen, wer hier die Schönste ist“. 



The Sleeping Beauties   



Das heimliche Probieren von Kleidern erscheint in einer Art flashback, Mutters Kleiderschrank eröffnet das Spiel von Transformation mittels Schminke und Perücke von Jungs in Mädchen – in eine neue Identität? Die beiden Protagonisten ringen als Vorschulkinder um die Rollenverteilungen: Wer darf Sleeping Beauty oder Dornröschen, dieses überbehütete Kind voller Prinzessinenallüren, das nicht auf das Erwachsenwerden und schon gar nicht auf das Hereinbrechen der Sexualität vorbereitet ist, spielen? Und wer wird von Prince Charming wachgeküsst?  



 

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