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Nachhaltig leben in Berlin – so geht’s

Foto: stock.adobe.com @Maurice Tricatelle

Plötzlich ist der Klimawandel da, so scheint es. Zwar kam er mit Vorwarnung und schleichend, aber erst jetzt scheint eine flächendeckende Panik auszubrechen. Nun, da es schon (beinahe) zu spät ist. „Ich will, dass ihr in Panik geratet“, spricht Greta Thunberg und die Augen der Welt sind auf sie gerichtet. Nun will jeder handeln und seinen Teil beitragen. Besser spät als nie! Doch sind dieser Gedanke und das Leben in einer Großstadt wie Berlin nicht eigentlich unvereinbare Gegensätze?

Nein, beweisen die Berliner und machen nun in zahlreichen spannenden Projekten vor, wie das nachhaltige Leben in der deutschen Hauptstadt funktionieren kann.

Berlin möchte als gutes Beispiel vorangehen

Schon immer sieht Berlin sich als eine Art Vorreiter – in vielen verschiedenen Belangen. Sei es bei der Mode, der Musik oder dem Lifestyle: Was in Berlin „in“ ist, schwappt schon bald wie eine Welle auch über den Rest von Deutschland. Kein Wunder also, dass viele Künstler, Unternehmer oder andere Personen mit hohen Ambitionen nach Berlin ziehen, um dort nach Erfolg zu streben.

Über die Jahre ist Berlin so zu einer einzigartigen Community geworden. Eine Art Schmelztiegel aus verschiedenen Lebenseinstellungen, Nationalitäten, Kulturen, Werten und Zielen. Viele neumodische Erscheinungen wie beispielsweise das „Urban Gardening“ stammen zwar nicht ursprünglich aus Berlin, wurden dort aber als erste deutsche Stadt adaptiert und zum Trend ausgerufen. Das gilt nun auch für den Umweltschutz.

Während einige dieser Trends nur kurzweilig modern sind und anschließend wieder in Vergessenheit geraten, wie das beispielsweise bei der Mode der Fall ist, scheint es sich beim Umweltschutz aber um ein dauerhaftes Umdenken zu handeln. Und das ist auch gut so, denn die Uhr tickt, wie nicht nur Greta Thunberg klarzumachen versucht, sondern auch zahlreiche Wissenschaftler auf der ganzen Welt.

Nein, der Klimawandel ist kein Schwindel – so viel ist mittlerweile klar. Wer also eine berechenbare und lebenswerte Erde für seine eigene Zukunft, die Kinder und Kindeskinder wünscht, muss handeln. Dieses Bewusstsein ist in Berlin schon seit Längerem angekommen und auch hier fungiert die Hauptstadt als Vorreiter.

Es gibt viele Projekte für mehr Nachhaltigkeit

Die einen Berliner mögen im Umweltschutz ihre Pflicht sehen, die anderen ein Hobby und die wieder anderen eine Geschäftsidee. Die Ursachen, weshalb sich Menschen für die Nachhaltigkeit engagieren, sind also verschieden. Schlussendlich sind die Beweggründe aber auch zweitrangig, denn es ist alleine das Handeln, welches zählt und einen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leistet.

Und in diesem Handeln sind die Berliner ein Vorzeigebeispiel. Von Blogs, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen, über Eventreihen in Clubs, die ein Bewusstsein für Umweltbelange schaffen sollen, bis hin zu nachhaltigen Shops wie Blumen- oder Lebensmittelläden werden ökologische Ansätze nirgendwo sonst so kreativ umgesetzt wie in Berlin.

Wissen ist Macht, lautet dabei die Devise. Wer also seinen Beitrag leisten und als Berliner nachhaltig(er) leben möchte, sollte sich erst einmal informieren. Dabei geht es um allgemeine Themen wie den Umweltschutz im Alltag, aber auch um die Projekte in der Hauptstadt. Wer also weiß, wo er beispielsweise nachhaltige Lebensmittel kaufen oder nachhaltigen Kaffee genießen kann, kann den Umweltschutz ganz einfach in seine Tagesroutine einbauen. Welche also sind die hilfreichsten oder einfach kreativsten Projekte für mehr Nachhaltigkeit in Berlin?

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  • #autofreiberlin

Autos zählen bekanntlich zu den größten Klimasündern und stellen in Großstädten außerdem ein Problem für die Luftqualität dar. Auf Autos zu verzichten, würde daher der Umwelt und der Gesundheit der Berliner zugute kommen. Die Initiative #autofreiberlin möchte daher die Berliner dazu aufrufen, ihr „Kiez“ autofrei zu machen. Schließlich verfügt die Großstadt über ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz und somit wäre es für viele der Stadtbewohner in der Theorie kein Problem, auf ihr Auto zu verzichten.

In der Praxis tummeln sich aber dennoch unzählige Autos auf den Straßen, verpesten die Luft, sorgen für Lärm und verursachen Staus. Im Zuge der #autofreiberlin-Bewegung gehen daher immer mehr Berliner auf die Straßen und fordern eine Verkehrswende. Ziel ist, (mehr) Druck auf die Politik auszuüben, damit diese endlich handelt und den städtischen Lebensraum nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch lebenswerter gestaltet. „Global denken, lokal handeln: Die Zeit drängt“ – so lautet der Slogan der überparteilichen Initiative für eine umwelt- und menschengerechtere Verkehrspolitik.

  • „Urban Gardening“

Das sogenannte „Urban Gardening“ ist ein Trend, der von den USA nach Berlin gekommen ist und mittlerweile in ganz Deutschland einen regelrechten Hype ausgelöst hat. Auch hierbei hat Berlin somit als Vorreiter gedient, was an den zahlreichen Projekten liegt, welche die Hauptstadt rund um das „städtische Gärtnern“ bietet. Dazu gehört zum Beispiel das „Urban Gardening“ in den Prinzessinnengärten, wo jedermann in dem großen Garten inmitten der Stadt arbeiten und anschließend im Gartencafé entspannen sowie sich mit Gleichgesinnten austauschen kann.

An der sogenannten Königlichen Gartenakademie könnten Interessierte Gartenkurse belegen und ihr Können anschließend in den Bauerngärten im Volkspark Pankow testen. Die Liste der „Urban Gardening“-Spots in Berlin ist beinahe endlos und an Kreativität mangelt es dabei nicht.

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Immer mehr Berliner legen zudem eigene Beete an, beispielsweise auf ihren Balkonen sowie Dachterrassen. Oder sie mieten sich kurzerhand einen klassischen Schrebergarten. Lange Zeit galt er als angestaubtes Rentner-Hobby, nun machen die Berliner ihn wieder „hip“. Die Bewohner der deutschen Hauptstadt lieben ihr Hobby und leisten dadurch zumindest einen kleinen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit. Vor allem aber stärken sie das Bewusstsein und die Liebe der Großstädter gegenüber der Natur. Berlin selbst sieht sich schließlich als „grüne Stadt“ und hat sich somit im Kampf gegen den Klimawandel zumindest ein erstrebenswertes Ziel gesetzt.

  • Thermondo

Berlin ist die Hochburg für Startups in Deutschland und viele dieser jungen Unternehmen widmen sich derzeit ebenfalls verschiedenen Klimaschutzthemen. Ein Beispiel dafür ist die Firma, welche im Jahr 2012 unter dem Namen Futurewatt auf den Markt ging. Ihr Ziel lautet, die Welt der Heizungsbauer zu revolutionieren. Mittlerweile heißt das einstige Startup Thermondo und hat eine beachtliche Erfolgsgeschichte geschrieben.

Ausschlaggebend für die Gründung des Unternehmens waren die stetig steigenden Preise für Heizöl. Zudem sind diese Preise starken Schwankungen unterworfen, was zuverlässige Zukunftsprognosen schwierig macht. Denn sie werden durch viele verschiedene Faktoren beeinflusst, zum Beispiel die Börse, die Rohölqualität oder auch den Transportpreis. 

Die Idee des Gründers von Thermondo liegt also darin, sowohl dem Verbraucher als auch der Umwelt zuliebe beim Senken der Heizkosten zu helfen. Dafür bietet das Unternehmen einen Komplettservice an, der eine Beratung sowie eventuelle Umrüstung der Heizungsanlage für eine bessere Energieeffizienz beinhaltet. Thermondo ist dabei nur ein Beispiel von vielen, denn zahlreiche Startups in Berlin haben sich solchen oder weiteren Ideen für mehr Nachhaltigkeit gewidmet und diese mit einem unternehmerischen Zweck kombiniert.

  • Infarm

Ein solches Startup ist auch das Agtech-Unternehmen Infarm. Es hat den „Urban Gardening“-Gedanken aufgegriffen und weitergeführt. Da es in Großstädten wie Berlin an Grünflächen mangelt, hat es smarte Glasschränke entwickelt, in welchen Kräuter und Gemüse wachsen können – sozusagen ein Beet für Innenräume.

Allerdings richtet sich das Angebot weniger an die Verbraucher selbst als viel mehr an Supermärkte und Großhändler. Solche „Farmen“ stehen mittlerweile längst nicht nur in Berlin, sondern wurden auch in ganz Deutschland und sogar in die USA, nach Japan, Frankreich, Großbritannien oder in die Schweiz verkauft. Neben dem ökonomischen Gedanken steht bei Infarm also das Ziel im Vordergrund, mehr und vielfältigere regionale Lebensmittel anbieten zu können, um weite Transportwege überflüssig zu machen.

  • Weihnachtsmärkte

Wie in jeder größeren oder kleineren Stadt in Deutschland, sind in der Adventszeit die Weihnachtsmärkte ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt. Hier wird gegessen, getrunken oder einfach gestöbert und weihnachtliche Atmosphäre geschnuppert. In Berlin gerät aber auch bei den Weihnachtsmärkten die Nachhaltigkeit nicht in Vergessenheit. In der deutschen Hauptstadt gibt es daher mittlerweile mehrere ausgewiesene „ökologische“ Weihnachtsmärkte, sprich hier wird bei den Getränken sowie Speisen auf Bio-Qualität geachtet und die Händler verkaufen regionale Waren, meist aus eigener Fertigung. Zu diesen Weihnachtsmärkten gehören um Beispiel der

  1. Adventsmarkt in der Domäne Dahlem,
  2. Adventsmarkt im Ökodorf Brodowin,
  3. ökologische Adventsmarkt am Kollwitzplatz,
  4. Rixdorfer Weihnachtsmarkt sowie
  5. die Merry Markthalle Neun.

Die Berliner machen dadurch vor, wie es sich in der Weihnachtszeit mit gutem Gewissen genießen lässt und setzen damit einen Trend für weitere Weihnachtsmärkte in der Stadt oder in ganz Deutschland.

  • (Unverpackt) shoppen

Dass Mode in Berlin eine große Rolle spielt, ist kein Geheimnis. Jedoch legen viele Berliner großen Wert auf Individualität und Fairness. Sie meiden daher große Ketten und stattdessen gibt es viele Anlaufstellen für nachhaltige, faire, vegane und bestenfalls unverpackte Produkte. Das gilt für Kleidung, die bevorzugt Second Hand oder in bio-zertifizierten Shops wie DearGoods gekauft wird. Aber auch bei Lebensmitteln erfreuen sich Ökomärkte sowie „Unverpackt-Läden“ steigender Beliebtheit. Egal, wonach also gesucht wird: In Berlin gibt es für (beinahe) alles eine nachhaltige Anlaufstelle!

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  • Energieeffizienzhaus Plus

Um beim Wohnen neue Maßstäbe zu setzen, wurde im Jahr 2011 das Modellprojekt namens „Energieeffizienzhaus Plus“ ins Leben gerufen. Dafür wurden in der Fasanenstraße innovative Wohnformen errichtet – sozusagen zum „Probewohnen“. Mittlerweile ist die Testphase abgeschlossen und die Immobilie dient nun als Sitz des „Kompetenzzentrums der Bauforschung des Bundesbauministeriums“. Dieses soll herausfinden, wie sich ähnliche Konzepte in Zukunft auch auf kleinere (Wohn-) Gebäude anwenden lassen, um ein nachhaltigeres Wohnen in der Großstadt trotz geringem Platzangebot zu realisieren.

  • Hochschulen

Sogar bei den Berliner Hochschulen ist das Thema der Nachhaltigkeit mittlerweile angekommen. Im Zuge des Projektes „rootAbility“ sollen die Hochschulen in und um Berlin gemäß dem „Green-Office-Modell“ umstrukturiert werden. Dafür wird einerseits das Institut selbst umweltfreundlicher gestaltet, andererseits wird den Studentinnen und Studenten gezielt bei der Umsetzung von Nachhaltigkeit im Alltag geholfen und entsprechende Projekte erhalten Unterstützung bei der Generierung von finanziellen Mitteln. In den „Green Offices“ finden außerdem Trainings sowie Workshops statt und das Modell soll zukünftig nicht nur weiteren Hochschulen, sondern auch öffentlichen Einrichtungen sowie Unternehmen als Vorbild dienen.

Damit ist die Liste der Beispiele noch lange nicht beendet, inwiefern Berlin als gutes Vorbild voranschreitet und die Nachhaltigkeit in sämtlichen Lebensbereiche umzusetzen versucht. Bei einigen Projekten handelt es sich erst um vage Ideen, andere sind bereits implementiert und finden bei den Berlinern großen Anklang. Im Bio-Laden einkaufen zu gehen, im ökologischen Saftladen Freunde zu treffen und vegane Second-Hand-Kleidung zu tragen – das alles und viel mehr gehört für die Berliner zum ganz normalen Alltag.

Umweltschutz beginnt bei den kleinen Dingen

Die Berliner möchten also nachhaltig(er) leben. Zumindest ist dieser Wille zurzeit in diesen zahlreichen Projekten zu erkennen und der Umweltschutz ist regelrecht zum Trend geworden. Natürlich wäre es wünschenswert, dass keine Autos mehr in der Stadt verkehren und die Menschen ihr Gemüse im Rahmen des „Urban Gardening“ selbst anbauen, anstatt im Supermarkt die Waren aus Übersee zu kaufen.

Doch solche flächendeckenden Umwälzungen sind auf die Schnelle nicht zu erwarten. All diese Projekte haben also zwar ihre Daseinsberechtigung und sind wichtig. Doch bis sie große Erfolge verzeichnen, darf nicht einfach abgewartet werden. Die gute Nachricht lautet: Jeder kann seinen Teil beitragen und zwar schon jetzt.

Dafür muss er oder sie keine innovativen Ideen haben oder ebenfalls Vorreiterprojekte ins Leben rufen. Stattdessen ist der Natur bereits viel geholfen, wenn ein umfassendes Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz entsteht und kleine Gewohnheiten im Alltag verändert werden. Je mehr Personen solche Veränderungen vornehmen, umso größer werden die positiven Effekte sein – und der Handlungsdruck auf die Politik.

Während also auf die großen Gesten aus der Politik oder Industrie noch gewartet wird, sind es erst einmal die kleinen Dingen, welche einen Unterschied machen:

  • Wie bereits erwähnt, ist das Angebot an nachhaltigen Läden für den täglichen Bedarf in Berlin riesig. Anstatt also die Lebensmittel in einem klassischen Supermarkt zu kaufen, ist ein nachhaltiger Laden eine geeignetere Alternative. Denn einerseits sind die Produkte hier oft hochwertiger, beispielsweise in Bio- oder Demeter-Qualität, was der Gesundheit zugute kommt und schlichtweg besser schmeckt.

Andererseits wird Rücksicht auf die Natur, die Tiere und das Klima genommen. Zudem gilt es, beim Einkaufen Plastiktüten oder andere Verpackungen aus Plastik zu meiden und stattdessen stets eigene sowie wiederverwendbare Taschen für den Transport mitzunehmen. So kann zugleich der Plastikmüll reduziert werden, der ebenfalls eine große Belastung für die Umwelt darstellt.

  • Wer kann, verzichtet öfters auf das Auto oder verkauft dieses. Stattdessen können Berliner problemlos mit den „Öffis“ fahren oder in den Sommermonaten das Fahrrad nutzen. Auch ein E‑Bike kann als umweltfreundliche Alternative gewählt werden, um beispielsweise weitere Strecken zur Arbeit zurückzulegen. All das ist gut für die Gesundheit und spart Zeit, die ansonsten genervt im Stau verbracht wird. Auch die neuen E-Scooter stehen in Berlin vielerorts zur Verfügung und wer doch ausnahmsweise mal ein Auto benötigt, beispielsweise für einen Umzug, kann dafür ein Carsharing-Angebot in Anspruch nehmen.
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  • Vor allem junge Berliner leben gerne in Wohngemeinschaften. Dadurch sparen sie Geld und haben gute Gesellschaft. Zugleich dient das Wohnkonzept „WG“ der Umwelt, denn jeder Einzelne verbraucht dadurch weniger Heizenergie sowie Strom. Geräte wie der Kühlschrank werden schließlich geteilt und niemand muss mehr alleine eine Drei-Zimmer-Wohnung heizen. Wer also derzeit alleine wohnt, sollte einmal über den Umzug in eine WG oder die Gründung einer neuen Wohngemeinschaft nachdenken – schließlich bringt sie (fast) nur Vorteile mit sich und ist deutlich nachhaltiger.
  • Das Einsparen von Strom und Heizenergie ist dabei ein wichtiges Stichwort. Selbiges gilt für Wasser. Wann immer es möglich ist, sollten diese also auf ein Minimum reduziert werden, um die Umwelt und damit auch das Klima zu schonen. Der Umstieg auf erneuerbare Energien ist dafür ein guter Anfang. Bestenfalls wird sogar eine eigene PV-Anlage auf dem Dach oder Balkon installiert. Beim Kauf von Elektrogeräten sollte auf deren Energieeffizienz geachtet werden und bei Nichtgebraucht gilt es, diese vollständig auszuschalten – also nicht im „Standby-Modus“ zu lassen.

Diese und weitere kleine Gewohnheitsänderungen, wie beispielsweise das Ausschalten des Lichts beim Verlassen eines Raums, mögen zwar alleine keinen großen Unterschied machen. Alle zusammen haben aber einen großen Effekt und je mehr Menschen im Alltag (besser) auf die Umwelt achten, umso größer sind auch die Erfolge dieser Maßnahmen – und zwar weit über die Grenzen von Berlin hinaus.

Fazit

Tatsächlich könnte Berlin als Hauptstadt der Nachhaltigkeit bezeichnet werden, denn hier gibt es zahlreiche Projekte rund um den Umwelt- sowie Klimaschutz und vor allem lässt sich in der Bevölkerung eine großes Bewusstsein für ökologische Themen feststellen. Allerdings sollte es sich dabei nicht um einen kurzweiligen Trend handeln, sondern um eine dauerhafte Lebenseinstellung. Diese erfordert kleinere und größere Veränderungen in den alltäglichen Gewohnheiten. Berlin ist also bereits einen großen Schritt in die richtige Richtung gegangen.

Aber was es braucht, um tatsächliche sowie nachhaltige Effekte im Kampf gegen den Klimawandel zu erwirken, ist ein Systemwandel. Jeder sollte daher mitziehen, seine alltäglichen Routinen überdenken, sich für Umweltprojekte engagieren oder eigene Ideen umsetzen. Die Berliner sollten sich ihrer Vorbildrolle also bewusst sein und diese Chance nutzen, um nicht nur in der eigenen Stadt, sondern auch in ganz Deutschland sowie anderen Ländern positive Veränderungen zu bewirken.

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