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Berlins Badeseen

Der Seddinsee: Badespaß und Wassersport im Naturparadies

Der knapp drei Kilometer lange und 500 bis 1000 Meter breite Seddinsee befindet sich im Südosten von Berlin. Er erstreckt sich von Schmöckwitz im Bezirk Treptow-Köpenick bis nach Gosen in Brandenburg. Hier trifft man nicht nur Badegäste, sondern auch zahlreiche Paddler:innen, Segler:innen und andere Wassersportler:innen, die denn See für seine tolle Wasserqualität und den Anschluss zu anderen Gewässern lieben.

Der Zusammenfluss von Seddinsee in den Zeuthener See Berlin im Ortsteil Schmöckwitz. Foto: Imago/Ritter

Sportlich unterwegs oder tiefenentspannt am Seddinsee

Der Seddinsee wird von der Dahme durchflossen und zusätzlich künstlich aus der Spree gespeist. Wie alle Dahmeseen hat er eine ausgezeichnete Wasserqualität. Im Hochsommer kann die Sichttiefe durch das Algenwachstum zwar eingeschränkt werden, die Pflanzen sind allerdings nicht schädlicher Natur für den Menschen. An der Berliner Uferseite gibt es keine ausgewiesene Badestelle, dafür befindet sich am Nordufer ein Badeplatz mit Liegewiese. Das Wasser fällt sehr flach ab, was besonders angenehm für Nichtschwimmer:innen und Familien mit Kindern ist.

Durch den Gosener Kanal und den Großen Strom oberhalb des Müggelsees verbindet der Seddinsee Spree und Dahme und zählt damit zur Bundeswasserstraße. Segler:innen und Paddler:innen profitieren von dem gesamten 270 Hektar großen See und den vielen Wasserstraßenverbindungen und so ist es nicht verwunderlich, dass man um den See herum zahlreiche Bootsliegeplätze findet.

Eine Trauerseeschwalbe füttert ihre Jungen am Seddinsee. Foto: Imago Images/Nature Picture Library

Naturparadies Seddinsee

In dem langgestreckten Gewässer liegen einige kleinere Inseln. Direkt an der Mündung in die Dahme liegen Weidenwall und Werderchen, auf halber Höhe liegen Seddinwall und kleiner Seddinwall. Im Nordosten befinden sich schließlich die Inseln Dommelwall, Schmöckwitzer Bruch und Nixenwall. Der Seddinsee gehört, gemeinsam mit den Gosener Wiesen, zum größten Naturschutzgebiet Berlins – wobei die Schutzmaßnahmen vor allem für die Uferregionen des im Waldgebiet eingebetteten Sees gelten. Nördlich des Seddinsees findet man Wasserpflanzen, Seerosenfelder und Feuchtwiesen. Die Gegend weist ein besonders hohes Arteinreichtum auf. Hier sind viele verschiedene Farn- und Blütenpflanzenarten, sowie Kraniche, Eisvögel und sogar Fischotter heimisch.

Infos zum Besuch am Seddinsee

  • Anreise: Der Seddinsee ist recht abgelegen – und somit oft erfreulich einsam. Am besten erreicht man ihn mit der S-Bahn und dem Rad. Mit der S3 fährt man bis Erkner, mit der S9 bis Altglienicke und dann geht es mit dem Rad in etwa 30 Minuten weiter zum See.
  • Adresse: Seddinsee, 12427 Berlin

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Auch an diesen Badeseen in Berlin: Klassiker und andere Ufer könnt ihr so richtig schön entspannen. Sportlich aktiv werden kann man richtig gut beim Wassersport in Berlin: 12 Kajak-, SUP- und Bootsverleihe. Berlin kann man auch toll vom Ufer aus genießen, zum Beispiel an diesen 12 schönen Orten am Wasser in Berlin: von Urbanhafen bis Neu-Venedig. Wer die Seele baumeln lassen möchte, kann das auch abseits vom Wasser in Berlins Parks und Gärten: die schönsten Grünanlagen der Stadt.

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