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Steak, Donut und Pelmeni: 10 Berliner Klassiker – aber vegan

Mehr und mehr Berliner versuchen’s mal vegan. Vielleicht nicht jeden Tag – aber immer öfter. Und mittlerweile geht das auch bei kulinarischen Klassikern und in Lieblingsläden. Keine Ausreden mehr: Go Vegan!


Konnopkes Imbiß

(Pedelecs by Wikivoyage and Wikipedia/ CC BY-SA 3.0)

Auch die Legende an der Eberswalder Straße geht mit der Zeit: seit einer Weile schon bietet Konnopke eine vegane Currywurst an. Und siehe da, es schmeckt ganz genauso gut. Und ab einem gewissen Schärfegrad merkt man sowieso nichts mehr.

Konnopkes Imbiß Schönhauser Allee 44B (unter der Hochbahn), Prenzlauer Berg www.konnopke-imbiss.de


Max & Moritz

Max & Moritz (Ruben Vique/flickr/CC BY 2.0)

Auch die alte Dame auf der Oranienstraße verzichtet manchmal auf Fleisch. Ist in ihrem Alter – gegründet wurde sie 1902 – auch besser für die Gesundheit. Die Kartoffelsuppe kommt zum Beispiel auch in speckfreien veganen Variante daher. Zur Abwechslung kann’s aber auch mal ein Cremesüppchen aus Kürbis und Pastinake sein, und als Hauptgericht klingt der Kartoffel-Pilz-Strudel mit Linsenragout ziemlich verlockend.

Max & Moritz Oranienstraße 162, Kreuzberg www.maxundmoritzberlin.de


Pi-Love

Okay, dieser verhältnismäßig neue Laden auf der Karl-Marx-Straße ist noch kein Klassiker – aber auf dem Teller oder auf die Hand landen wahre Berliner Legenden: fleischloser Döner vom „Fleischbap“-Spieß aus Seitan, veganes Lahmacun und sogar Mantı mit Seitanfüllung. Und das ganze ohne ideologischen Überbau und 24 Stunden geöffnet, sieben Tage die Woche. Rein vegan ist der Laden übrigens nicht, falls mal doch der Fleischjieper ausbricht. Wer den Geruch von tierischem Fett nicht erträgt, dem sei das vegane Schlachtross Vöner in Friedrichshain empfohlen.

Pi-Love Karl-Marx-Straße 84-86, Neukölln www.pi-love-vegetarian-restaurant.business.site


Brammibal’s Donuts

Was ist ein Donut anderes als ein Pfannkuchen auf Weltreise? Brammibal’s Donuts. Foto: Christin Ludwig

Pfannkuchen, für Auswärtige auch Berliner, sind vegan kaum zu denken: in den Teig gehören Ei, Milch und Butter in rauen Mengen und ausgebacken wird am besten in Butterschmalz. Nicht hier: die doch sehr hippe Kette ist bekannt für ihre sehr kreativen veganen Donuts – und was ist ein Donut anderes als ein Pfannkuchen, der auf Weltreise gegangen ist? Im Februar nehmen sie sich an Rosenmontag und Faschingsdienstag auch dem traditionellen Pfannkuchen an, gefüllt mit hausgemachter Beerenkonfitüre.

Brammibal’s Donuts mehrere Filialen, zum Beispiel Alte Potsdamer Straße 7, Mitte www.brammibalsdonuts.com


Einstein Unter den Linden

(Copyright: imago/F. Berger)

Politiker gucken? Geht natürlich nirgendwo besser als im Einstein Unter den Linden. Seit es vor einiger Zeit von den Machern des Grill Royal übernommen wurde, hat die Küche einen Quantensprung nach vorne gemacht. Veganer und solche, die es probieren wollen, können sich auf toskanische Winterminestra mit grünem Kohl, Fagioli und geriebener Pasta freuen oder auf einen Eintopf von roten und weißen Rüben mit Wiener Kohl, Sauerrahm und Buchweizen Fritatten.

Einstein Unter den Linden Unter den Linden 42, Mitte www.einstein-udl.com


Restaurant Habel am Reichstag

Feines Dinner mit den Schwiegereltern, die zu Besuch sind? Da bietet sich das Habel am Reichstag an, wo ein Hauch des politischen Berlins durch die Räume schwebt. Vegane Optionen sind in der Karte ausgezeichnet, das können zum Beispiel geschmorte Spitzpaprika sein oder Sanddornkremsuppe.

Restaurant Habel am Reichstag Luisenstraße 19, Mitte www.wein-habel.de


Grill Royal

Wo Kanye zu Abend isst, ist es für uns gerade gut genug! Über das Grill Royal muss man keine großen Worte verlieren, außer: entgegen landläufiger Annahme geht es hier nicht nur um Steaks und Fleisch. Auch Veganer kommen auf ihre Kosten: Es gibt immer ein veganes Gericht auf der Karte, zurzeit sind das Tofuravioli gefüllt mit Cime de Rapa und Tomatensauce. Auf Nachfrage werden auch die Beilagen vegan serviert und der berühmte Kopfsalat mit Vinaigrette kommt sowieso ohne tierische Produkte aus. Am besten vorher anrufen!

Grill Royal Friedrichstraße 105b, Mitte www.grillroyal.com


Do De Li

Die Kantstraße gilt ja als das kleine Chinatown Berlins, und das Do De Li ist eines der ältesten Lokale hier. Neben Schweinebauch und gedämpften Wolfsbarsch gibt es hier aber auch vegane chinesische Klassiker wie fleischloses Mapo-Tofu (Achtung, explizit die vegane Option bestellen!), geschmorte Aubergine oder Morchelsalat.

Do De Li Kantstraße 120, Charlottenburg www.dodeli.de


Markthallen Restaurant

Markthallen Restaurant

Es heißt nicht mehr Weltrestaurant Markthalle – und das große Bild an der Wand ist auch nicht mehr da. Trotzdem spürt man noch die Anwesenheit von Herrn Lehmann in den Hallen. Nur das Essen, das ist besser geworden. Auf der wechselnden Karte gibt es viel Platz für spannendes Gemüse, ohne erhobenen Zeigefinger. Da fällt es gar nicht so schwer, das Schnitzel links liegen zu lassen.

Markthallen Restaurant Pücklerstraße 34, Kreuzberg www.markthallen-restaurant.de


Cookies & Co

Unter der Woche ist das Cookies & Co einer der besten Backstuben der Stadt, mit Kreationen zum Niederknien. Am Sonntag jedoch lockt das „Great Russian Brunch“, unbedingt im Vorfeld reservieren. Schon allein für ihre veganen Pelmeni mit Beyond Meat lohnt der Besuch – da wird auch der breitgebauteste Eugen aus Marzahn schwach!

Cookies & Co Senefelderstraße 4, Prenzlauer Berg www.facebook.com/cookiesandcoberlin/

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