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Intimität 2.0

Fern und doch so nah

In Zeiten von Corona mussten wir unser Leben ziemlich umkrempeln. Home-Office, Unterricht online und natürlich, die mittlerweile zur natürlichen Gewohnheit gewordenen 1,5 Meter Abstand zu unseren Mitmenschen. Die Art, wie wir miteinander kommunizieren und soziale Kontakte pflegen, hat sich auch schon vor Corona mächtig verändert, doch im Angesicht der Krise wurde unsere Kreativität und unser soziales Miteinander nochmals heftig auf die Probe gestellt. So haben wir Videoanrufe, Zoom und digitale Versammlungen in unseren Alltag einbezogen, um Freunden und Familie vom Weiten auch ganz nah zu sein. Doch wie sieht es mit der Liebe in Zeiten von COVID-19 aus? Wie hat die Pandemie unser Liebesleben beeinflusst?

Bild: pixabay.com

Fernbeziehungen – Liebe von Morgen?

Partner, die schon vor der Krise den Entschluss gefasst haben, zusammen zu wohnen, oder bereits jahrelang in einem Familienhaus lebten, hatten es mit dem Abstand-halten nicht so schwer. Im Gegenteil, viele Beziehungen wurden gerade in den letzten Monaten Lockdown ordentlich auf die Probe gestellt. Haben Sie es geschafft, 24/7 mit Ihrem Partner und eventuell den Kindern harmonisch zu verbringen, ohne dass nicht mindestens einmal die Fetzen flogen? Doch wie sieht es bei Menschen aus, die durch äußere Umstände gezwungen sind Fernbeziehungen zu führen? Fernbeziehungen sind schon ein kontroverses Thema an sich, aber gerade in Krisenzeiten hatten es Paare, die nicht das Glück haben, in derselben Wohnung oder gar in derselben Stadt zu leben, ganz schön hart. Gehört Zweisamkeit und Intimität doch nun mal zu einer gesunden Beziehung dazu. Trotzdem schafften es viele Paare, auch über weite Entfernung ihr Liebesleben spannend und erfüllt zu gestalten. Wie geht das und ist dies ein Vorgeschmack darauf, wie wir zukünftig Beziehungen und Lust leben werden?

Alle machen es im Internet

Das World-Wide-Web ist schon eine tolle Erfindung. Nicht nur für Facebook, YouTube und Pornos-schauen ist das Netz gut, es ist auch das Nummer eins Tool für Pärchen, die über weite Entfernungen ihre Liebe aufrecht erhalten möchten. Viele Fernbeziehungen entstehen sogar erst im Internet auf unzähligen Dating-Plattformen und Social Media. Chatten und Skype gehören bei so ziemlich jedem zum Alltag und helfen dabei, sich nicht aus den Augen zu verlieren. Dazu gehört mittlerweile auch Camsex oder der Online-Austausch erotischer Fotos. Hier ist wie immer Vorsicht geboten, denn das Netz vergisst ja bekanntlich nie, daher immer aufpassen, was man ablichtet und an wen man es schickt! Abgesehen davon ist das mit der Lust online mittlerweile kein Tabuthema mehr und kann, mit Vorsicht genutzt, enorm dazu beitragen, die Leidenschaft auch über Kilometer hinweg am Lodern zu halten.

Mut zu Sextoys!

Ja, Sextoys machen nicht nur alleine Spaß oder beim “echten” Sex mit dem Partner. Auch aus der Ferne können Sexspielzeuge das Sexleben noch spannender und intensiver machen. Mann oder Frau könnte zum Beispiel seinem/ihrem Partner(in) spontan einen Dildo, Vibrator oder einen Masturbator bestellen, um das Liebesleben aus der Entfernung noch aufregender zu gestalten. Mittlerweile gibt’s ganz ausgefallene Varianten, bei denen man zum Beispiel eine originalgetreue Abbildung seines Penisses als Dildo anfertigen kann oder ganz ausgetüftelte Sextoys, die man aus der Ferne heraus steuert. Der Markt in Sachen Sexspielzeug hat viel zu bieten und muss ja keinesfalls als schmuddelig angesehen werden. Besonders dann, wenn man sich für längere Zeit nicht näher kommen kann, kennt Intimität keine Grenzen. Er bietet die Möglichkeit, mit der/dem Partner/in  herum zu experimentieren und das Liebesleben durch kleine (und große) Gadgets noch interessanter zu machen. Dies gilt übrigens auch für Pärchen, die keine Fernbeziehung führen!

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