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Eintritt frei

Gratis in Berlin – Übersicht mit kostenlosen Kulturveranstaltungen

Kostenlos in der Hauptstadt: Konzerte, Kultur, Ausstellungen und mehr. Es gibt viele Möglichkeiten, ganz ohne finanziellen Aufwand in den Genuss von Konzerten zu kommen oder Ausstellungen gratis zu besuchen. Eine Auswahl haben wir zusammengestellt.

Kostenlos Kunst ausleihen in der Artothek des n.b.k.
Foto: n.b.k. / Jens Ziehe, 2018

Kostenlos Kunst leihen: Die n.b.k. Artothek ist nach Bücherei-Prinzip aufgebaut

Eine Radierung von Marc Chagall oder ein Siebdruck von Elvira Bach an der eigenen Wand? In der Artothek des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.), der größten ihrer Art, kann man sich aus mehr als 4000 Werken des 20. und 21. Jahrhunderts bedienen – und zwar kostenlos. Gemälde, Skulpturen, Fotografien und andere Kunstwerke kann man für ein halbes Jahr ausleihen, wenn man in Berlin gemeldet ist. Für Vereinsmitglieder ist die Ausleihe sogar für ein Jahr möglich.
n.b.k. Artothek Chausseestr. 128/129, Mitte, Di., Do. 14–20, Mi., Fr. 14–18 Uhr, Versicherungsgebühr pro Werk: 3 Euro pro Quartal, Tel. 280 70 20, www.nbk.org


Lunchkonzerte in der Philharmonie

Seit Herbst 2007 gibt es in der Philharmonie jeden Dienstagmittag klassische Musik – und zwar kostenlos.Diese Lunchkonzerte im Foyer dauern 40 bis 50 Minuten. Auf der Bühne stehen Mitglieder der Philharmoniker, Stipendaten der Karaja-Akademie, Instrumentalisten anderer Berliner Orchester sowie Studierende von Musikhochschulen – ohne Honorar. Daher ist auch der Eintritt frei. 

Philharmonie Herbert-von-Karajan-Str. 1, Tiergarten, Di. 13 Uhr (ab September: Mi. 13 Uhr), max. 1500 Zuhörer, Tel. 25 48 80, www.berliner-philharmoniker.de


Kostenlose Jazz-Sessions im A-Trane

Seit 23 Jahren gehört der Montag im A-Trane den „Andreas Schmidt and Friends“-Gratis-Konzerten. „Mit dabei sind Berliner Musikerfreunde, die sich dann extra den Montag frei halten, um im A-Trane zu spielen. Und außerdem unfassbar talentierte Studierende vom Jazz-Institut Berlin“, so der Jazzpianist. Auch Musiker aus dem Publikum holt er zu Jazzstandards und Improvisationen auf die Bühne.

A-Trane, Bleibtreustr. 1, Charlottenburg, Mo. 21 Uhr (Einlass 20 Uhr), Tel. 313 25 50, www.a-trane.de


Hörtheater im Heimathafen: Augen zu und durch

Jeden Sonntag lädt der Heimathafen Neukölln zum „Hörtheater“ im Studio ein. Im Anschluss gibt es ein Publikumsgespräch. Um die Arbeit der Zukunft – völlig entgrenzt und von Urlaub vermeintlich nicht mehr zu unterscheiden – geht es in „Die weite weite Sofalandschaft“. Das groteske Hörspiel stammt von Malte Abraham und steht am 16.2. auf dem Programm. Und am 1. März folgt ein Krimi zum Hören: „Der Wachmann“ nach dem Roman von Peter Terrin.

Heimathafen Neukölln Karl-Marx-Str. 141, Neukölln, Hörtheater So. 19.30 Uhr, Tel. 56 82 13 33, www.heimathafen-neukoelln.de


Kostenlose Führung im Freiraum für Fotografie in Kreuzberg.
Foto: f³ Freiraum für Fotografie

Foto-Führung im Freiraum für Fotografie

„Seit einem Jahr laden wir jeden ersten Sonntag im Monat zu einer kostenlosen Foto-Führung ein“, so Katharina Mouratidi, künstlerische Leiterin der Galerie für internationale Autorinnen- und Autorenfotografie. Derzeit gibt es eine sehenswerte Ausstellung zum Thema Straßenfotografie: „Das illegale Bild – Fotografie zwischen Bildverbot und Selbstzensur“ – inklusive der Diskussion darüber, wen Fotografen porträtieren dürfen. Dabei geht es zugleich um Ethik und Urheberrecht.
f³ Freiraum für Fotografie Waldemarstr. 17, Kreuzberg, erster So. im Monat 11 Uhr, nächster Termin 1.3., Tel. 63 96 11 19, www.fhochdrei.org


Gallery of Steel Figures in Berlin, Unter den Linden
Foto: Gallery of Steel Figures

Steel Figure Gallery: Kunst aus Altmetall

In der neuen Gallery of Steel Figures Berlin begegnet man Superhelden, Außerirdischen, Fabelwesen, Robotern und Prinzessinnen – insgesamt sind 50 Exponate zu sehen. 300 Tonnen Altmetall . Am 22. und 23. Februar wird zur Eröffnung geladen. Kinder unter zwölf Jahren, die im Kostüm erscheinen, haben freien Eintritt. An beiden Tagen werden jeweils um 11, 14 und 16 Uhr kostenlose Führungen angeboten.

Gallery of Steel Figures Berlin Unter den Linden 14, Mitte, Sa. 9–22 Uhr, So. 9–20 Uhr, bis 12 Jahre in Verkleidung frei, sonst 13 Euro, erm. 10 Euro, Tel. 27 57 86 00, www.galleryofsteelfigures.com


Rundgang durch die rbb-Studios

Wie funktionieren Radio und Fernsehen? Am Berliner Standort des rbb in der Masurenallee kann man bei öffentlichen Führungen das historische Haus des Rundfunks kennenlernen. Das spektakuläre Gebäude des Architekten Hans Poelzig ist von 1929 bis 1931 entstanden. Es ist das erste Haus in Europa, das ausschließlich für den Rundfunk gebaut wurde. Bei den Führungen besucht man auch den Arbeitsplatz der Abendschau-Moderatoren, erfährt Spannendes über redaktionelle Abläufe und lernt mehr über Studiotechnik – von Blue Box bis Teleprompter.

Haus des Rundfunks Masurenallee 8–14, Westend, Sbd. 15, Mo. 18 Uhr, kostenlos, Anmeldung Tel. 97 99 31 24 97 (Mo.–Do. 9–17 Uhr), www.rbb-online.de


Open Screening im Kino Sputnik

Filmschaffende zeigen ihre maximal 25 Minuten langen Filme, das Publikum schaut zu und tauscht sich danach mit den Machern aus. Und das ohne Jury oder Vorauswahl. Jeden dritten Mittwoch im Monat ab 20.30 Uhr veranstaltet  Berlins „höchstes Kino“, das in der fünften Etage gelegene Sputnik, dieses kostenlose Open Screening. Die Genres sind vielfältig: Drama, Comedy, Reportage, Dokus und Thriller, aber auch Experimentalfilme.

Sputnik Hasenheide 54, Kreuzberg, jeden dritten Mittwoch im Monat, Eintritt frei, Tel. 694 11 47, www.sputnik-kino.com


Party im Duncker Club. Donnerstags finden kostenlos Konzerte statt.
Foto: imago images / Seeliger

„Gnadenlos kostenlos“: der Duncker in der Dunckerstraße

Einst war der in einem hübschen roten Ziegelsteinbau untergebrachte Laden ein Vorzeige-DDR-Jugendclub. Ab Mitte der 80er-Jahre öffnete er sich auch der Subkultur und wurde zu einer Anlaufstelle der Jazz- und Punkszene. Und sollten alle Clubs in Berlin irgendwann schließen, der Duncker würde trotzdem weiter offenbleiben. Auch am musikalischen Konzept wurde kaum etwas verändert. Der Club ist nach wie vor einer der wichtigsten Institutionen der Gothic-Szene, lässt die 80er-Jahre hochleben, hat einen Schwerpunkt auf Indie und Rock – und ist auch Startbrett für Nachwuchsbands, die bei freiem Eintritt hier spielen können.

Duncker Club, Dunckerstr. 64, Prenzlauer Berg, www.dunckerclub.de

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