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Stadtgeschichte

Zeichen der Zeit – 12 besondere Museen in 12 Bezirken

Kennt ihr den „Entenschnabel“? Zumindest bei Reinickendorfern sollte es dämmern. Als „Entenschnabel“ bezeichnete man den eigenwilligen Grenzverlauf zwischen Hermsdorf und Glienicke/Nordbahn. Damals ragte eine der DDR zugesprochene Straße tief hinein nach West-Berlin. Dieser charakteristische Einschnitt gab dem Ort den tierischen Namen. Es ist nur ein Detail, um das es geht, wenn wir euch besondere Museen in Berlin zeigen. Aber es lässt erahnen, wie facettenreich und mitunter bizarr die Berliner Geschichte ist.

Auf der Suche nach besonderen Geschichten sind wir gemeinsam mit unserem Partner visitBerlin durch sämtliche Bezirke der Stadt gestreift und haben insgesamt zwölf Orte besucht, die Berlins Geschichte konservieren, vielfach an historischen Orten, die selbst Geschichte erzählen. Der Artikel zeigt euch besondere Museen in Berlin und ist chronologisch aufgebaut. Es geht in Spandau los, wo Berlins ältestes Steinhaus steht. Über einen Ausflug zu Gutshäusern und Schlössern kommen wir zu Institutionen, die von der Teilung zeugen. Doch Geschichte ist nie zu Ende, und so schaut man etwa in Tempelhof nach vorne, in Richtung Jugend. Was die wohl eines Tages erinnerungswürdig findet?

Hier könnt ihr die Beilage downloaden!


Zitadelle und Gotisches Haus – Wie einst alles mit Spandau begann

Das Gotische Haus (Bild) in der Spandauer Altstadt gilt als ältestes Wohnhaus von Berlin. Die Zitadelle Spandau wurde nie erobert. Foto: Max Müller

Viele Spandauer machen keinen Hehl daraus, dass sie sich nicht als Berliner verstehen. Der Lokalpatriotismus hat geschichtlich betrachtet durchaus seine Berechtigung. Bereits Schulkinder lernen, dass die Stadtgründung urkundlich früher belegt ist als die der Doppelstadt Berlin-Cölln. Tatsächlich wurde Spandau erst 1920 eingemeindet.

Ein wichtiges Zeugnis der Spandauer Lokalgeschichte ist das Gotische Haus (Breite Str. 32, 13597 Berlin, Mo–Sa 10–18 Uhr, So 12–18 Uhr, Eintritt frei). Der spätmittelalterliche Steinbau liegt mitten in der Altstadt und zählt zu den bedeutendsten Baudenkmälern unserer Metropole. Die Grundsteinlegung erfolgte im 14. Jahrhundert. Heute beherbergt das Gotische Haus neben der kommunalen Galerie auch eine Tourist-Information und ein kleines Museum im Obergeschoss, das 600 Jahre Stadtgeschichte lebendig werden lässt. Wichtiger Teil dieser ist, dass Spandau Festungsstadt war. Das brachte Sicherheit, aber auch Einschränkungen. „Die Bewohner hatten es nicht immer leicht. Bevor es Kasernen gab, mussten die Bürger ihre Häuser für die Soldaten zugänglich machen und diese auch versorgen“, sagt Urte Evert, die Leiterin des Stadtgeschichtlichen Museums Spandau.

Die Festung selbst wurde übrigens nie erobert, nur einmal belagert – ausgerechnet von den Preußen, als gegen Frankreich Krieg geführt wurde und die napoleonischen Truppen sich auf der Zitadelle Spandau (Am Juliusturm 64, 13599 Berlin, Fr–Mi 10–17 Uhr, Do 13–20 Uhr) verbarrikadierten. Truppen gibt es dort schon lange keine mehr. Heute hat sich der Ort gleichsam der Geschichte, der Kultur und der Kunst verschrieben. Gleich mehrere besondere Museen finden sich auf dem Areal, darunter ein archäologisches Schaufenster. In der Exerzierhalle werden historische Kanonen ausgestellt, im Zeughaus ist das Stadtgeschichtliche Museum Spandau ansässig.

Und im Kommandantenhaus wird die Geschichte von Burg und Festung nacherzählt. Prominent ist die Ausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“, die es seit 2016 zu sehen gibt – inklusive eines riesigen Lenin-Kopfes aus Granit, dem bekanntesten Exponat der Ausstellung. Seit zwei Jahren existiert in der Alten Kaserne zudem das „Zentrum für Aktuelle Kunst“. Aufs Ende der Corona-Pandemie fiebert man nicht nur wegen der Museen hin. Im Sommer findet auf dem Areal das Citadel Music Festival statt. 2022 hoffentlich wieder ohne pandemische Beschränkungen! Max Müller


Nikolaikirche – Mehr als ein Gotteshaus

Fragmente des einstigen Hochaltars lassen erahnen, wie prunkvoll die Nikolaikirche einst war. Heute gehört das ehemalige Gotteshaus zur Stiftung Stadtmuseum. Foto: Stadtmuseum Berlin / Michael Setzpfandt

Die Nikolaikirche ist nicht nur ein beeindruckender Sakralbau im Herzen der Stadt. In ihr wurde auch Demokratiegeschichte geschrieben. 1809 tagte dort zum ersten Mal eine frei gewählte Berliner Stadtverordnetenversammlung. Überhaupt ist die Nikolaikirche (Nikolaikirchplatz, 10178 Berlin, Do–So 10–18 Uhr) ein stiller Zeuge der Berliner Stadtgeschichte. Sie selbst wäre beinahe verschwunden.

Ein Fotograf hielt 1971 mit seiner Kamera die noch immer sichtbaren Narben des Krieges fest. Vom Turm des Roten Rathauses aus fotografierte er das Nikolaiviertel. Zumindest das, was von diesem übriggeblieben war. Die Kirche glich seinerzeit einer Ruine, ähnlich den Fragmenten des Franziskanerklosters auf der anderen Seite des Alexanderplatzes. Daneben sind nur wenige (Wohn-)Häuser am Spreeufer geblieben. Der Rest: weggebombt. Beinahe wäre auch die Kirche beseitigt worden. „Die DDR-Führung hatte große Visionen für Berlins Zentrum. Eine davon sah vor, die Nikolaikirche samt Viertel abzutragen und ein gigantisches künstliches Wasserbecken mit Uferpromenade und Ausflugsschifffahrt anzulegen“, erklärt Kurator Albrecht Henkys und zeigt Entwürfe dieses nicht realisierten Szenarios an einer der Medienstationen, die im ehemaligen Gotteshaus stehen.

Es kam zum Glück anders – und so entschied sich der Magistrat, Kirche und Nikolaiviertel anlässlich der bevorstehenden 750-Jahr-Feier von Berlin im Jahr 1987 wiederzuerrichten.

Bis dato entstand das neue Nikolaiviertel mit der in ihrer Substanz mittelalterlichen Nikolaikirche, den nachgeahmten Hausfassaden, die sie umgeben und den historisierenden Plattenbauten, die so angeordnet sind, dass sie die historischen Straßenverläufe des ursprünglichen Viertels andeuten.

Die Kirche selbst wurde schon seit 1939 nicht mehr für Gottesdienste genutzt und im Zweiten Weltkrieg zerstört. Die Gemeinde wurde entschädigt und das Ruinengrundstück ging in den Besitz der Stadt über. Für den geplanten Wiederaufbau in den 1980er-Jahren musste eine neue Funktion gesucht werden, 1987 gliederte man die Nikolaikirche ins Märkische Museum ein.

Heute werden in der Kirche Gemälde und Epitaphe gezeigt, „und sämtliche Werke von Johann Crüger, einem protestantischen Kirchenmusiker“, so Henkys. Die Kirche kann man allein entdecken, oder man greift auf den Audioguide zurück, den es mittlerweile in sieben Sprachen gibt. Max Müller


Gründerzeitmuseum – Erinnerungen an wilde Zeiten

Besondere Museen in Berlin: Charlotte von Mahlsdorf rettete das Gutshaus Mahlsdorf und eröffnete darin ein Museum. Heute findet sich dort auch das Interieur der legendären „Mulackritze“. Foto: Martin Schwarz
Besondere Museen in Berlin: Charlotte von Mahlsdorf rettete das Gutshaus Mahlsdorf und eröffnete darin ein Museum. Heute findet sich dort auch das Interieur der legendären „Mulackritze“. Foto: Martin Schwarz

Die Hurenstube, dieses winzige Zimmer mit nur einem Bett, gehört allein wegen ihrer Schlichtheit zu den Höhepunkten des Gründerzeitmuseums. Die Hurenstube ist Teil der „Mulackritze“, jener legendären Gaststätte in der Mulackstraße 15 im Scheunenviertel, in der einst Marlene Dietrich, Heinrich Zille und auch diverse Ganoven verkehrt haben sollen. Es war Charlotte von Mahlsdorf, die die Inneneinrichtung dieses zwielichtigen, 1951 geschlossenen Etablissements vollständig rettete und im Keller des Gutshauses Mahlsdorf (Hultschiner Damm 333, 12623 Berlin, Mi + So 10–18 Uhr) wieder aufbaute. Hier steht nun der originale Tresen mit Schildern, wie das Publikum sich zu verhalten hat, etwa „Kaffee zu jeder Tageszeit“.

Und da ist er schon aufgetaucht, der entscheidende Name: Ohne Charlotte von Mahlsdorf würde der Ausstellungsort, eines der besonderen Museen in Berlin, nicht existieren. Von Mahlsdorf, eigentlich Lothar Berfelde, geboren 1928 in Mahlsdorf, begann schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Sammeln von Alltagsgegenständen der Gründerzeit, die sie ab 1960 im Gutshaus in Mahlsdorf museal präsentierte.

Sie hatte das marode Gutshaus, erbaut 1815, zuvor vor dem Abriss gerettet und konnte die Räume fortan nutzen. Mit den Jahren entstand eine stattliche Sammlung, das Gutshaus wurde nach und nach saniert und 1972 unter Denkmalschutz gestellt. Nach der Wende verließ die Gründerin infolge eines Neonazi-Überfalls Deutschland und starb 2002 nach vielen Jahren im schwedischen Exil überraschend bei einem ihrer seltenen Berlin-Besuche.

Ihr Erbe allerdings lebt weiter. Jeden Mittwoch und Sonntag kann man über die liebevoll eingerichteten Räume staunen, über die Vielzahl der Gegenstände aus der Zeit vor 1914, ganze Wohnzimmereinrichtungen, Bilder, alte verschnörkelte Öfen und Nachttöpfe.

So gediegen das Haus, so schön der Garten. Hinter dem Gutshaus Mahlsdorf erstreckt sich ein riesiger Park, ihn ließ der letzte Gutsbesitzer Hermann Schrobsdorff in den 1880er-Jahren anlegen, hier kann man vortrefflich „lustwandeln“. Überhaupt ist das Gründerzeitmuseum gut an Spazierwege angeschlossen, während der Öffnungszeiten des Museums kann man an der Vorderseite des Gutshauses das Grundstück verlassen und erreicht nach einem Spaziergang den „Berliner Balkon“. Martin Schwarz


Schloss Charlottenburg – Kulturort und Wildtierparadies

Von der Brücke, die über den Karpfenteich führt, hat man einen märchenhaften Blick auf das Schloss. Foto: Imago/Schöning

Sophie Charlotte galt als extrem gebildet. Sie pflegte ein enges Vertrauensverhältnis zum Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz. Regelmäßig sollen die beiden Spaziergänge unternommen und sich dabei gemeinsam die großen Fragen des Lebens gestellt haben.

Nach ebendieser Sophie Charlotte ist Berlins wohl bedeutendstes Schloss benannt. Vier Architekten brauchten fast hundert Jahre, bis zum Jahr 1791, um den Bau, wie wir ihn heute kennen, fertigzustellen. Im Schloss selbst finden sich Elemente des Barock, des Rokoko und des Klassizismus, die elegant miteinander verschmelzen. Die Zeit der Hohenzollern ist längst vorbei: Die prächtigen Räumlichkeiten des Schlosses Charlottenburg sind heutzutage für Besucher als Museum zu besichtigen (Spandauer Damm 10-22, 14059 Berlin, Di–So 10–17.30 Uhr). Highlights sind zum Beispiel die Wohngemächer von Friedrich dem Großen sowie die Kroninsignien von Friedrich I. Ebenso wie das Porzellankabinett und die Goldene Galerie.

Doch das Schloss konserviert nicht nur das Erbe von sieben Hohenzollern-Generationen. Es ist längst in bürgerlicher Hand. Es gibt dort beispielsweise Konzerte und Theateraufführungen. Seit diesem Jahr findet man auf dem Vorplatz ein Freiluftkino: Bis Ende August kann man in fürstlichem Ambiente Arthouse-Perlen sehen. Zudem liegt das Schloss mitten im Museumsquartier. In unmittelbarer Nähe befinden sich namhafte Berliner Museen, darunter das Museum Berggruen, das eine der bedeutendsten Sammlungen der Kunst der klassischen Moderne beherbergt.

Mindestens so beeindruckend wie das Schloss selbst ist der wunderschöne Schlosspark, der als der prächtigste Barockgarten Berlins gilt. Anlegen ließ ihn Sophie Charlotte im späten 17. Jahrhundert. Was nur wenige Parkbesucher wissen: Dieser ist nicht nur zum Spazierengehen bestens geeignet, sondern auch, um Berlins vielfältige Tierwelt besser kennenzulernen. Vor allem vor Sonnenauf- und nach Sonnenuntergang trauen sich Waschbären, Biber und natürlich auch Füchse aus ihren Verstecken. Während es im Park noch ganz still ist, lassen sich Kanadagänse und Höckerschwäne beim Brüten beobachten. Über dem Park ziehen Habichte und Mäuse-Bussarde ihre Kreise. Früher war dieses Erlebnis nur Adligen vergönnt, heute kommt jedermann in den Genuss. Rosanna Steppat


Deutsch-Russisches Museum – Als Karlshorst zu Karlowka wurde

1945 kapitulierte die Wehrmacht im heutigen Deutsch-Russischen Museum. Drei Jahre später bauten die Sowjets ihr Haus der Offiziere. Foto: Imago/Pop-Eye

Die Flaggen der vier Siegermächte schmücken noch heute den ansonsten schmucklosen Saal, in dem Geschichte geschrieben wurde. In dem 1936 als Festungspionierschule eröffneten Gebäude wurde am 8. Mai 1945 die Kapitulation der Wehrmacht unterzeichnet. Heute befindet sich auf dem Gelände das Deutsch-Russische Museum (Zwieseler Straße 4, 10318 Berlin, Di–So 10–18 Uhr). Das ist zwar nicht so bekannt wie die Museen im Stadtzentrum, Kuratorin Julia Franke findet aber dennoch, dass es unbedingt besucht werden sollte.
„In unserer Zeit eines schwindenden Multilateralismus, erstarkender Nationalismen und rechter Morde wie in Hanau war es mir wichtig, die Bedeutung dieses Jahrestages noch einmal mit einer Ausstellung zu thematisieren. Das Erinnern an den 8. Mai 1945 ist brüchiger geworden“, sagt sie. Gemeinsam mit zwei Kolleginnen hat Franke anlässlich des 75. Jahrestags des Kriegsendes, die Ausstellung „Von Casablanca nach Karlshorst“ entworfen.

„Die Ausstellung spannt einen Bogen von Casablanca nach Karlshorst. Von der Konferenz der Anti-Hitler-Koalition 1943, auf der zum ersten Mal das alliierte Kriegsziel festgelegt wurde, Nazi-Deutschland zu besiegen. Bis zur Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 in Karlshorst, im heutigen Museumsgebäude“, so Julia Franke. Die mehr als gelungene Ausstellung hat am Ende nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdient hätte. Wie gut, dass sie noch bis Ende dieses Jahres zu sehen sein wird – allerdings nur im Netz.

In Karlshorst wurde nicht nur das Kriegsende besiegelt, dort begann auch eine sehr sowjetische Geschichte Berlins. Berliner durften damals nicht nur nicht in dieses Museum. Sie durften auch nicht in große Teile von Karlshorst. Grundstücke wurden enteignet, Gebäude östlich der Treskowallee lagen im Sperrgebiet. Privathäuser waren beschlagnahmt und Militärs als Wohnhaus zur Verfügung gestellt worden. Die Wehrmachtskaserne an der Zwieseler Straße wurde ab 1953 Zentrale des russischen Geheimdienstes. Auch das Grenzkommando Mitte, nach dem Mauerbau zuständig für die Grenzkontrollen in Berlin, hatte sein Quartier in Karlshorst. Verwiesen sei zuletzt noch auf das bereits 1948 eröffnete Haus der Offiziere am Bahnhof Karlshorst. Es war der erste Theaterneubau im Nachkriegsberlin. Jacek Slaski / Clemens Niedenthal


Alliiertenmuseum – Sektorwechsel in Aussicht

Das Alliiertenmuseum war viele Jahre im Outpost Theater (Bild) beheimatet, einem Kino der amerikanischen Truppen. Auf dem Freigelände kann man unter anderem einen britischen Rosinenbomber entdecken. Foto: Imago/Schöning

„Wer Berlin verstehen will, muss ins Alliiertenmuseum kommen“, sagt Jürgen Lillteicher. Zwar bestand West-Berlin als Alliierten-Insel nur wenige Jahrzehnte, ist mittlerweile aber längst Geschichte. Und doch, unrecht hat der Museumsleiter nicht. Schließlich prägte die Teilung nicht nur die Menschen, sondern auch die Stadt und ihre Kultur – ihr identitätsstiftendes Selbstverständnis wirkt bis in die Gegenwart nach. Auch wenn Lillteicher selbst zugeben muss, dass das Gedächtnis zusehends verblasst. „Unsere Aufgabe ist es, das zu bewahren, was die Insel West-Berlin auszeichnete.“ Der westliche Teil der Stadt avancierte nach dem Krieg zu beidem: zur letzten Bastion der freien Welt wie auch zum Hort junger Wilder, die unterschiedliche Visionen hatten, denen aber gemeinsam war: das Leben Seite an Seite mit den Alliierten, die erst Feinde waren, später zu Freunden wurden.

„Wie aus Feinden Freunde wurden“, heißt denn auch die Dauerausstellung des Alliiertenmuseums (Clayallee 135, 14195 Berlin, Di–So 10–18 Uhr), die man am historischen Ort erleben kann, mitten im Herzen des amerikanischen Sektors, in der Villengegend von Dahlem. Die Dauerausstellung erstreckt sich über zwei geschichtsträchtige Gebäude: das ehemalige Outpost Theater, das in den 1950er-Jahren nach Plänen von Arnold Blauvelt errichtet wurde und heute unter Denkmalschutz steht, und die Nicholson-Gedächtnisbibliothek. Dazu kommt ein Freigelände mit den für das Museum so markanten Exponaten: Mauerfragmente, das letzte Grenzhäuschen vom Checkpoint Charlie und ein Luftbrückenflugzeug.

Doch die Tage sind gezählt. Nicht, weil das Museum schließen müsste, sondern weil es umzieht. Ende dieses Jahrzehnts geht es in Hangar 7 des ehemaligen Tempelhofer Flughafens.

Lillteicher freut sich auf den „Sektorwechsel“. Nicht nur, weil er dann mehr Ausstellungsfläche bekommt. Er hofft auch auf einen starken Anstieg der Besucherzahlen. „Es ist kein Umzug im klassischen Sinne, eher so etwas wie eine Neugründung“, sagt der Museumsleiter, der betont, dass es noch einiges zu tun gibt. Was dann mit dem Outpost Theater geschieht, lässt sich noch nicht sagen. „Ich hoffe auf eine kulturelle Weiternutzung“, so der Museumsleiter. Für die Gedächtnisbibliothek, die im Gegensatz zum Outpost Theater nicht unter Denkmalschutz steht, könnte es indes das Ende bedeuten: Ihr droht im schlimmsten Fall der Abriss. Auch so endet Geschichte, leider. Max Müller


Industriesalon Schöneweide – Unter Hochspannung

Eines der besonderen Museen im Südosten von Berlin: Im und um den Industriesalon in Schöneweide kann man technische Artefakte entdecken, die einst von den Mitarbeitern der fünf großen volkseigenen Betriebe hergestellt oder verwendet wurden. Foto: Max Müller
Eines der besonderen Museen im Südosten von Berlin: Im und um den Industriesalon in Schöneweide kann man technische Artefakte entdecken, die einst von den Mitarbeitern der fünf großen volkseigenen Betriebe hergestellt oder verwendet wurden. Foto: Max Müller

Beinahe wäre all das, was Besucher heute im Schöneweide Museum entdecken können, in der Schrottpresse gelandet. „Buchstäblich im letzten Moment konnten wir Reste der hiesigen Großindustrie retten“, erinnert sich Susanne Reumschüssel, Leiterin des Industriesalons Schöneweide (Reinbeckstraße 10, 12459 Berlin, Mi–So 14–18 Uhr). In einer Produktionshalle vom ehemaligen Transformatorenwerk präsentiert der Verein seit elf Jahren Exponate aus dem benachbarten Werk für Fernsehelektronik, mit 9.000 Mitarbeitern einst größtes Werk Ost-Berlins. Zu entdecken sind Elektronenröhren, Störsender, Wettersonden, ganze Arbeitsplätze… Geborgen wurden auch mehr als 30.000 Fotos aus der Werksgeschichte.

Eine weitere Dauerausstellung zeigt die spannende Entwicklung der „Industriestadt“: von der „schönen Weyde“ zum bedeutenden Gründerzentrum der Allgemeinen Elektrizitätsgesellschaft (AEG) bis zum größten innerstädtischen Industriegebiet der DDR. Dazu gibt es regelmäßig Sonderausstellungen, in denen Berliner Industriekultur in immer neuen Perspektiven und Formaten thematisiert wird. Das Besucherzentrum im Industriesalon ist Info- und Treffpunkt für Touren durch das historische Industriegebiet, das sich aktuell im Auf- und Umbruch befindet. Besucher entdecken riesige Produktionshallen, verborgene Orte und hippe neue Ateliers. Ein Höhepunkt ist der Aufstieg auf den markanten Wasserturm der ehemaligen Automobilfabrik. Von hoch oben bietet sich ein herrlicher Panoramablick über ganz Berlin. Max Müller


Museum Pankow – Geburtsstunde der Opposition

Der Hauptstandort des Museums Pankow befindet sich an der Prenzlauer Allee. Die Dauerausstellung „Gegenentwürfe“ wird im kommenden Jahr um neue Entwicklungen ergänzt. Foto: Museum Pankow

Glanz und Elend können bekanntlich nah beieinander liegen. Das ist in Pankow, dem bevölkerungsreichsten Bezirk der Stadt, nicht anders. Das Gefälle ist damals wie heute groß. Vor allem das Damals macht das Bezirksmuseum anschaulich. Zwei seiner drei Standorte sind historische Orte, will heißen: Sie machen das Leben von einst sichtbar, um genau zu sein, jenes der Jahrhundertwende. Wie gewöhnliche Arbeiter einst lebten, wird in der Dunckerstraße 77 gezeigt. Dort gibt es eine original erhaltene Arbeiterwohnung zu sehen – mit Stube, Kammer und Küche. Durch die Räumlichkeiten führen engagierte Rentnerinnen und Rentner der Seniorenfreizeitstätte Herbstlaube, die darüber hinaus viel über die Geschichte des Wohnhauses erzählen können.

Deutlich nobler wird es weiter nördlich, an der Heynstraße 8 in Pankow. Dort ließ der namensgebende Berliner Unternehmer Fritz Heyn im Jahr 1893 ein repräsentatives Wohnhaus errichten. Stattlich wirken die Wohnräume, die seit 1974 dauerhaft konserviert sind, noch heute: Hohe Decken mit Stuckbesatz, hochwertige und edle Holzmöbel und vor allem viel Raum zeigen eindringlich, wie gutbürgerlich man im dreckigen Berlin leben konnte.

Am Hauptstandort, einer ehemaligen Schule an der Prenzlauer Allee 227/228, den sich das besondere Museum mit der Bibliothek am Wasserturm und der örtlichen Volkshochschule teilt, dreht sich alles um die DDR-Geschichte. „Gegenentwürfe“ heißt die Dauerausstellung (Di–So 10–18 Uhr), die den Transformationsprozess nach dem Mauerfall und der Wiedervereinigung nachzeichnet. Prenzlauer Berg kann getrost als Hort der Opposition bezeichnet werden, wo ab den 1970er-Jahren unter anderem namhafte Künstlerinnen und Künstler, aber auch engagierte Bürgerinnen und Bürger lebten. Hier ersonnen sie Alternativen, eben „Gegenentwürfe“, zum real existierenden Sozialismus. Ideen, die nach der Wiedervereinigung noch immer aktuell waren.

„Die Ausstellung endet inhaltlich im Jahr 2009“, sagt Museumsleiter Bernt Roder. In den vergangenen zwölf Jahren hat sich in Prenzlauer Berg, das oftmals als Paradebeispiel der unaufhaltsamen Gentrifizierung gilt, vieles verändert. „Diese Veränderungen nehmen wir zum Anlass, die Ausstellung um aktuelle Entwicklungen zu erweitern“, so Roder. Max Müller


FHXB Friedrichshain-Kreuzberg-Museum – Kritisch, provozierend und eigenwillig

Seit 2012 arbeiten Friedrichshainer und Kreuzberger Hand in Hand, um die Geschichte des Doppelbezirks zu konservieren. Grundsätzlich versteht sich das Museum als lebendiger Ort. Foto: Ellen Roehner

Wer vom Kottbusser Tor in die Adalbertstraße einbiegt, vorbei an Spätis, Trubel und Imbissen, findet linkerhand eine beschauliche Kreuzberger Oase. Das Grundstück 95a ist begrünt, Pflanzen ranken an roten Ziegelsteinmauern empor, Bänke und Blumenkästen sorgen für urbanes Idyll. Etwas zurückgesetzt steht in dem Hof ein fünfstöckiges Fabrikgebäude aus den 1920er-Jahren. Einst wurden hier Polstermöbel und Drahtzäune produziert.

Seit 1990 residiert in dem hübsch sanierten Bau das Kreuzberg Museum. Schon in den 1970ern engagierten sich Stadtteilaktivisten für eine historische Dokumentation des Bezirks. Damals veränderten andauernde Häuserkämpfe, engagierte linksalternative Initiativen, die Künstler-Bohème und türkische Gastarbeiter den einstigen Arbeiterbezirk.

Der Mythos Kreuzberg entstand. Ein politischer Beschluss zur Gründung des Museums fiel schließlich in der Zeit der 750-Jahr-Feier Berlins. Martin Düspohl, Gründer und langjähriger Leiter des Museums, stellte sofort das Thema Stadtentwicklung in den Mittelpunkt der Dauerausstellung „Geschichte wird gemacht. Berlin am Kottbusser Tor“ und zog darin Verbindungslinien zwischen Protestbewegungen und Stadtplanung.

Auf der anderen Seite der Spree in Friedrichshain gehörte das bezirkseigene Museum seit den 1980er-Jahren zum Kulturamt. In der Alten Feuerwache an der Weberwiese wurden stadthistorische Themen erörtert, aber auch Werke lokaler Künstler ausgestellt. Drei Jahre nach der Bezirksfusion vereinigten sich beide Museen in 2004 und führten ihre Sammlungen zusammen. Der Friedrichshainer Standort wurde aufgegeben und seit 2012 heißt die
Institution FHXB Friedrichshain-Kreuzberg-Museum (Di–Do 12–18 Uhr, Fr–So 10–20 Uhr). Die Geschichte der Bezirke und der Bewohner, die Hausbesetzer und die DDR-Vergangenheit spielen immer noch eine Rolle, ebenso wie die Auswirkungen der Berliner Mauer auf den Alltag der Kreuzberger und Friedrichshainer. In den letzten Jahren kam ein weiteres Thema hinzu: Migration. Das FHXB Friedrichshain-Kreuzberg-Museum ist kritisch und provozierend, engagiert und in jedem Fall eigensinnig. Ganz so wie der Bezirk auch. Jacek Slaski


Museum Reinickendorf – Ein Bezirk mit Ecken und Kanten

Besondere Museen in Berlin: Im Museum Reinickendorf kann man neben Bildern der Malerin Hannah Höch (Bild) auch das ehemalige Arbeitszimmer des Lebenskünstlers Wladimir Lindenberg entdecken. Foto: Museum Reinickendorf
Besondere Museen in Berlin: Im Museum Reinickendorf kann man neben Bildern der Malerin Hannah Höch (Bild) auch das ehemalige Arbeitszimmer des Lebenskünstlers Wladimir Lindenberg entdecken. Foto: Museum Reinickendorf

Prähistorische Kühlschränke funktionierten nicht mit Eis und schon gar nicht mit Strom. Um Lebensmittel haltbar zu machen, legten die ersten Menschen, die im Reinickendorfer Raum siedelten, Vorratsgruben an. In diesen provisorisch angelegten Kuhlen blieb das erlegte Wild lange haltbar. Die Überreste solcher Vorratsgruben wurden ab den 50er-Jahren auch im Tegeler Fließ gefunden. Im Erdgeschoss des Museums (Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin, Mo–Fr, So 9–17 Uhr) hängt an einer Wand das mehrere Meter hohe und breite
Lackprofil einer dieser Vorratsgruben.

Die verschiedenen Schichten, die das Lackprofil abbildet, könnten sinnbildlich auch für die unterschiedlichsten Ortsteile stehen, die der Bezirk vereint: die rar gewordene Berliner Schnoddrigkeit, die man am Kutschi erlebt, das Weddinger Flair, das bis zum Schäfersee reicht, aber eben auch den idyllischen Charme, den die Frohnauer Gartenstadt ausstrahlt. All diese unterschiedlichen Facetten unter einen Hut zu bringen, ist die Aufgabe des Ortsmuseums.

Wer sich insbesondere für die Zeit der Teilung interessiert, kommt um zwei Namen nicht herum: Hannah Höch und Wladimir Lindenberg. Höch lebte von 1939 bis zu ihrem Tod 1978 im Bezirk. „Heute ist Hannah Höch hier im Museum Reinickendorf zuhause“, sagt Museumsleiterin Cornelia Gerner. Höch war als Mitgründerin von „Dada-Berlin“ eine Ausnahmeerscheinung, wurde vor allem mit ihren Collagen berühmt. Der Gedenkraum zeichnet Höchs Weg nach und zeigt Arbeiten aus verschiedenen Epochen. Ein anderer, auf seine eigene Weise faszinierender Künstler war der ebenso kautzige wie intellektuelle Universalgelehrte Wladimir Lindenberg. „Lindenberg war Arzt, Philosoph und Künstler“, so Gerner. „Er lebte bis zu seinem Tod in einem Behelfsheim und praktizierte dort.

Bekannt wurde er als Verfechter alternativer Methoden, er experimentierte mit Naturheilverfahren.“ Im Museum Reinickendorf ist, hinter einer Glasscheibe versteckt, sein Behandlungszimmer aufgebaut – inklusive seiner gesammelten Bücher über die großen Religionen und süße Katzen. Bestickte Wandbehänge stehen neben archaisch anmutenden Holzmöbeln. In Reinickendorf gab es zudem den wohl bizarrsten Grenzverlauf. Die von der Oranienburger Chaussee abgehende Straße Am Sandkrug reichte tief ins Berliner Gebiet. Dem Heimatmuseum ist es zu verdanken, dass die Geschichte des „Entenschnabels“ heute noch gewürdigt wird. Max Müller


Neues Kindermuseum in der Alten Mälzerei – Was steckt in unseren Lebensmitteln?

Das neue Museum Unterm Dach ist ein Haus für Kinder im Kita- und Schulalter. Dort dreht sich alles um das Thema Ernährung. Foto: André Wagenzik

Alles beginnt wie bei einem normalen Einkauf. Man geht in den Supermarkt, nimmt sich einen Korb und packt ein, was man eben gerne isst. Äpfel oder Schokolade, Bonbons oder eine Fertigpizza. Dann passiert jedoch etwas, was man nicht aus dem Supermarkt kennt: Statt zur Kasse zu gehen und zu bezahlen, bewegt man sich zu verschiedenen interaktiven Stationen, an denen man alles über die in den Korb gelegten Lebensmittel erfährt.

Diesen ganz besonderen Supermarkt findet man seit kurzer Zeit in Lichtenrade. In der Alten Mälzerei, die zuletzt aufwendig saniert wurde. Der Markt ist Bestandteil des Museums Unterm Dach – ein Kindermuseum, das sich ausschließlich dem Thema Ernährung widmet. „Wir wollen die Kinder nicht dazu erziehen, nur Gesundes zu essen“, sagt Christina Scholz. Vielmehr will die Museumsleiterin mit ihrem Team vermitteln, was gut ist für den menschlichen Körper – und für die Welt. Für beide Vermittlungsziele gibt es jeweils drei Stationen auf 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche.

In der „Küche“, dem „Esszimmer“ und dem „Kinderzimmer“ geht es um die Lebensmittel und ihre „inneren“ Werte. „In der ‚Küche‘ lernen die Kinder beispielsweise, was Frittieren und was Backen bedeutet“, sagt Scholz. Zudem wird ihnen erklärt, wie man die einzelnen Ausgangsprodukte weiterverarbeiten kann. Im „Esszimmer“ findet man eine Lebensmittelpyramide. Und im „Kinderzimmer“ lernen die jungen Besucher, welche Superkräfte in den Lebensmitteln stecken, was beispielsweise das Immunsystem und was die Verdauung stärkt.

„Die anderen drei Stationen schauen über den Tellerrand hinaus“, so Scholz. Im „Labor“ werden Zusatzstoffe unter die Lupe genommen, in der „Fabrik“ die Klimabilanz verschiedenster Produkte analysiert und im „Gewächshaus“ wird der „Wasserfußabdruck“ ermittelt. Spätestens da fällt auf, wieviel von der kostbaren Ressource Wasser für 170 Gramm Rindfleisch benötigt wird. „Es sind mehr als 2600 Liter“, sagt Scholz. Eine immense Menge, die nicht nur klimabewusste Kinder nachdenklich stimmen dürfte. Seit Juni ist das neue Museum geöffnet und wurde im Kiez bereits gut angenommen. Nach den Sommerferien sollen Schulklassen am Vormittag kommen, nachmittags dürfen Familien das Haus entdecken. Max Müller


Kindl-Zentrum – Neue Kunst und alte Kessel

Beeindruckende Architektur, spannendes Ausstellungsprogramm: Das Kindl-Zentrum ist einer der wichtigsten Kunstorte in Neukölln. Foto: Imago/Nathan Willock

Allein die Architektur der Kindl-Brauerei ist einen Besuch wert. Hoch ragt der in Anlehnung an den Expressionismus gedachte Klinkerbau aus der  ehemaligen Industriebrache heraus. Das Sudhaus der Berliner Kindl-Brauerei wurde in den späten 1920er-Jahren erbaut. Hier, im Herzen Neuköllns, wurde bis ins Jahr 2005 hektoliterweise Bier für die Arbeiterklasse gebraut. Nach der Stilllegung Anfang der 2010er-Jahre verwandelten Mäzene und Künstlerinitiativen das architektonisch beeindruckende Ensemble in einen Kunstort. Heute ist das Kindl-Zentrum für zeitgenössische Kunst einer der wichtigsten Ausstellungsorte Neuköllns.

Seit 2016 werden „Am Sudhaus“, so die amtliche Adresse, wechselnde Ausstellungen gezeigt. Der Fokus liegt auf Gegenwartskunst. Das ist aber auch schon die einzige Grenze. Malerei und Skulpturen, Installationen und Performance sowie Video- und Medienkunst gehören zum vielseitigen wie spannenden Ausstellungsprogramm.

Dieses wird nach einer kurzen Sommerpause ab dem 29. August fortgesetzt. An diesem Tag starten gleich zwei neue Schauen. Neben der Gruppenausstellung „Ende Neu“ wird es mit „Good ended happily“ auch eine Einzelausstellung des pakistanisch-stämmigen bildenden Künstlers Basir Mahmood zu sehen geben. Ab  September komplettieren Tatjana Doll und Alexandra Bircken mit ihren Werken das bis ins Frühjahr hineinreichende Ausstellungsquartett. Wer sich einen geschulten Blick auf die anspielungsreichen Kunstwerke wünscht, kann an einer der öffentlichen Führungen teilnehmen. Die finden an jedem dritten Samstag im Monat statt und sind, bis auf den regulären Museumseintritt, kostenfrei zu genießen.

Apropos Genuss, der kommt in der ehemaligen Brauerei natürlich auch nicht zu kurz. Zwischenzeitlich war das Restaurant „Kreuzberger Himmel“ im Kindl-Zentrum ansässig. Dort findet man nun eine weitere gestandene Institution:  Die „Bar Babette“ zog nach ihrer Vertreibung aus Mitte nach Neukölln. Im dritten Jahr nun gibt es dort nicht nur gute Speisen in rustikalem Industrieambiente, sondern auch einen eigenen Biergarten. In dem kann man auch gut mit Freunden laue Abende verbringen und gemeinsam die ausgestellte Kunst diskutieren. Max Müller


Mehr Ausflüge in Berlin

Zieht es euch aufs Wasser, könnt ihr euch in Berlin ganz leicht ein Floß mieten: Wir verraten euch, wo das am besten geht. In Berlin gibt es nicht nur zahlreiche Flüsse und Seen, sondern auch viele Inseln – das sind die schönsten! Noch nicht genug? Alles, was ihr über Berlin am, im und auf dem Wasser wissen müsst, sammeln wir hier. Lieber Lust auf eine Radtour durch Brandenburg? Dann probiert doch mal diese Routen! Noch mehr Tipps für Ausflüge geben wir euch hier. Wir haben euch besondere Museen in Berlin gezeigt. Immer neue Tipps findet ihr in unserer „Museum“-Rubrik.

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