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Gastrotipp

Marc. Patisserie in Neukölln: Warum ihr die Pavlovas hier lieben werdet

Pavlova-Party in Marc. Patisserie: Der aus dem Two and Two bekannte Franzose Marc Thiebaut revolutioniert im Reuterkiez das Baiser. Pavlovas sind kleine Törtchen auf einem Baiserboden, mit Sahne und verschiedensten Toppings. Mehr als das Schaumgebäck gibt es hier nicht, der Laden im Reuterkiez verfolgt ein One-Dish-Only-Konzept, wie es im Buche steht. Und das geht voll auf.

Pavlova im Hinmbeeren von Marc. Patisserie
Ein Schaum von einem Kuchen: Marc Thiebauts Pavlovas in der Marc. Patisserie. Foto: Bettina Grabl

Pavlovas bei Marc. Patisserie: Baiser war gestern

Das Pavlova steht dem Baiser nahe und daher auch diese Assoziation: brüchig-hart und trocken. Einmal angebissen: eine weiße, cremige Wolke aus Eischnee.  Die Pavlova in der Marc. Patisserie in Neukölln sind also weder staubig noch trocken. Sie bestehen aus einem kleinen Boden aus Baiser, der nach dem Backen mit einer Sahnehaube verziert und anschließend mit verschiedenen Toppings garniert wird. Die aktuell so beliebte Pistazie ist dabei, die Feige oder auch eine ziemlich süße Kombination aus fruchtiger Maracuja und säuerlicher Himbeere. Durch die Sahnehaube schmilzt das Baiser und sinkt in sich zusammen, wodurch es angenehm cremig und weich wird. Fast wie ein fluffiges Marshmallow.

Tolle Toppings in der Marc. Patisserie: Himbeere, Pistazie und Co. Foto: Bettina Grabl

Marc Thiebauts Pavlovas scheinen nicht von dieser Welt und bieten eine ganz neue Fusion der Konsistenzen. Der gebürtige Lothringer lebt seit gut zehn Jahren in Berlin und hat zuletzt lange im leider geschlossenen, japanisch-frankophilen Two and Two auf der Pannierstraße gebacken. Jetzt hat er ein eigenes Projekt gestartet: ein Edelstahlimperium mit riesigen Rührgeräten und Spritztüllen. Daneben in Blau: eine erhellend beleuchtete Glasauslage, in der die kleinen Pavlova aufgereiht sind wie Edelsteine.

Marc. Patisserie: Irgendwann

Aktuell ist das Angebot auch nur das: Pavlova. Zwar in verschiedenen, beinahe mikrosaisonal  wechselnden Sorten (immer fünf bis sechs Euro), aber eben nichts anderes. Ein One-Dish-Only-Konzept, wie es im Buche steht. Vielleicht ändert sich das irgendwann mit mehr Auswahl bezüglich französischer Patisserie von der süßen Seite, bisher hat Marc Thiebaut dahingehend aber noch keine konkreten Pläne. Wer Baiser skeptisch gegenüber ist und war, wird hier wahrscheinlich die Meinung ändern. Sehr guten Kaffee gibt’s auch.

  • Marc. Patisserie Reuterstraße 53, Neukölln, Do–So 12–18 Uhr, Tel. 030/64 16 88 96, online

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