Sci-Fi-Komödie

„Tito, der Professor und die Aliens“ im Kino

Nahe der berühmt-berüchtigten Area 51 arbeitet ein „Professor“ in geheimer Mission am Kontakt mit Außerirdischen

Eksystent Distribution

Nach dem Tod ihres Vaters reisen die Geschwister Anita (Chiara Stella Riccio) und Tito (Luca Esposito) aus Italien in die USA. Dort sollen die beiden Waisen bei ihrem Onkel unterkommen. Die Vorfreude ist groß – doch sie wird jäh zerstört, als Anita und Tito sich statt in der Glitzermetropole Las Vegas plötzlich mitten in der Wüste Nevadas widerfinden. Und auch ihr Onkel, der „Professor“ (Valerio Mastandrea), entpuppt sich als grimmiger Mann, der sich mehr für die Experimente in seinem Forschungslabor zu interessieren scheint als für die beiden Geschwister. Nahe der berühmt-berüchtigten Area 51 arbeitet der Witwer in geheimer Mission am Kontakt mit Außerirdischen.

Sein einziger Kontakt zu anderen Menschen besteht hingegen in den regelmäßigen Besuchen von Stella (Clémence Poésy), die Alien-Hochzeiten für Touristen organisiert. Diese nimmt Anita und Tito kurzerhand unter ihre Fittiche – und gemeinsam mit dem Professor erleben die drei dann doch noch ein Abenteuer, das sich niemand hätte träumen lassen …

In bunten Bildern und mit viel Fantasie erzählt Regisseurin Paola Randi eine Geschichte über Familie, Verlust und Zusammenhalt, in der am Ende Blut dicker als Wasser ist. Poetischer Science Fiction trifft auf modernes Märchen und eine Wahnsinnskulisse, die mit skurrilen und futuristischen Requisiten aufwartet. Mit viel Humor bedient sich der Film zudem einer Reihe von Klischees: der naive Glaube der Amerikaner an Aliens etwa oder die Figur des verrückten Professors.

Tito, der Professor und die Aliens I 2017, 93 Min., R: Paoloa Randi, D: Valerio Mastandrea, Clémence Poésy, Luca Esposito, Start: 28.3.

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