Ars Electronica

Kunst und Künstliche Intelligenz

Die ­Ausstellung ERROR – The Art of ­Imperfection präsentiert dieses hochspannende und komplexe Feld. Kuratorin Manuela Naveau von Ars ­Electronica führt uns durch diese großartige Schau

Niemand kennt sich bei Kunst und Künstlicher Intelligenz (KI) besser aus als die Macher der Ars Electronica in Linz. Gegründet 1979, richtet die Plattform ein jährliches Festival aus, betreibt ein Museum – und kuratiert weltweit Ausstellungen mit der Avantgarde der KI-Kunst. So auch die Schau „ERROR – The Art of Imperfection“. Fehler? Die Kunst des Imperfekten? So denken wir Menschen, ein Fehler kann uns ins Chaos stürzen. Aber Rechner arbeiten anders. Für die Künstliche Intelligenz ist der Fehler nur eine Abweichung.
An der Schnittstelle von Mensch und Technologie arbeiten die Künstler, deren Werke die Ausstellung vorstellt. So wie Anna Ridler, die mit vielen Tausenden Fotos einem Algorithmus beibringt, gestreifte und nicht-gestreifte Tulpenblüten zu unterscheiden und zu bewerten – ein Verweis auf die Tulpenmanie in Europa um 1630 und die Tulpenzwiebel als frühe Kryptowährung. Der Künstler Christian Mio Loclair wird anwesend sein und uns in sein Werk „Narciss“ einführen – eine KI-Skulptur, die mit einem Spiegel versucht, über die eigene Existenz zu reflektieren. Eine Ausstellung, die neue Horizonte öffnet.

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Ars Electronica „ERROR – The Art of Imperfection“ Kuratoren-Führung mit Kuratorin Manuela Naveau und dem Künstler Christian Mio Loclair, im ­Anschluss Get-Together mit Gesprächen, Snacks und Getränken
Do 14.2., 19 Uhr, Unter den Linden 21, Mitte. Preis 15 €
Buchung hier

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