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tip-Preview: „Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit“ am 3.4. im Kino Hackesche Höfe

Künstlerische Visionen: Kunst im Kino in der allmonatlichen tip-Preview: In „Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit“ brilliert Willem Dafoe in der Titelrolle

Foto: DCM

Er gehörte nie irgendwo dazu – und litt ­sehr darunter. Als Mensch war er ruppig und zu sehr gefangen in seiner Kunst, als Maler stieß er mit seinen Bildern auf komplettes Unverständnis bei seinen Zeitgenossen: Vincent van Gogh.

Gegen Ende seines kurzen Lebens verbrachte der depressive Niederländer einige Zeit in der Nervenheilanstalt, schnitt sich das Ohr ab – und schuf in Südfrankreich jene berühmten leuchtenden Porträts und Landschaftsbilder, die ihn bereits kurz nach seinem Tod als einen der Wegbereiter ­der ­modernen Malerei auswiesen.

In einem ebenso spannenden wie unkonventionellen Porträt zeichnet Regisseur und Künstlerkollege Julian Schnabel („Basquiat“) die letzten beiden Lebensjahre Van Goghs (Willem ­Dafoe, ausgezeichnet mit dem ­Darstellerpreis beim Filmfestival von Venedig) nach: mit Handkamera, Unschärfefiltern und Farbverfremdungen – immer auf der Suche nach den künstlerischen Visionen des verstörten Genies.

tip-Preview: „Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit“ (OmU), Mi 3.4., 20 Uhr, Kino Hackesche Höfe

Die Freikarten sind leider schon weg. Sie können aber noch reguläre Tickets an der Kinokasse erwerben.

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