Hallenbäder

Schwimmbäder-Guide für Berlin: Ab ins Wasser!

In Berlin gibt es rund 60 Schwimmbäder, etwa die Hälfte davon sind Schwimmhallen beziehungsweise Hallenbäder. Sie verteilen sich durch das gesamte Stadtgebiet Berlins. Allerdings gelten auch in den heiligen Hallen des Kraulschwimmens ein paar Spielregeln: Erstmal dürfen nur geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen die Schwimmhallen betreten.

Zudem gibt es Zeitfenster, die je nach Bad variieren. Tageskarten gibt es erstmal nicht. Auf Saunaanlagen müsst ihr leider ebenfalls verzichten. So ärgerlich das auch klingt, der Badeausflug kann trotzdem Spaß machen. Deshalb bekommt ihr hier einen Überblick über die Schwimmhallen in Berlin.


Stadtbad Mitte „James Simon“

Ein Lichtblick im Stadtbad Mitte "James Simon". Wie unter freiem Himmel lässt es sich in der Schwimmhalle aus viel Glas schwimmen. Foto: Imago/Sven Lambert
Ein Lichtblick im Stadtbad Mitte „James Simon“. Wie unter freiem Himmel lässt es sich in der Schwimmhalle aus viel Glas schwimmen. Foto: Imago/Sven Lambert

Das modernistische Architektur-Meisterwerk ist vor allem Arena für ehrgeizige Schwimmer. Ein architektonisches Highlight aus Zeiten der Weimarer Republik, erbaut im Stil der Neuen Sachlichkeit. Die lichtdurchflutete Halle alleine hebt schon die Stimmung. Von den sechs Bahnen sind zwei explizit für Sportschwimmer. Damit ist das saubere und ruhige Bad für motivierte Athleten eine Topwahl, auch wenn man seinen Besuch zeitlich abpassen sollte. Sonst muss man sich die Bahnen mit allzu vielen noch motivierteren Schwimmern teilen. Alleinstellungsmerkmale sind außerdem zwei Sport- und Gymnastikräume. F. Anthea Schaap

  • Stadtbad Mitte „James Simon“ Gartenstraße 5, Mitte, Mo & Mi 6.30-22 Uhr, Mi 6.30-15.15 Uhr, Do 6.30-13 Uhr, Fr 12-22 Uhr, Sa & So 10-17 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/787 32 20 10, Guten-Morgen-Tarif 3,50 €, Haupttarif 5,50 € (ermäßigt 3,50 €), Tickets bekommt ihr hier

Stadtbad Charlottenburg (Alte Halle)

In der Alte Halle des Städtischen Volksbades in Berlin Charlottenburg, geht es weniger um das sportliche Schwimmen, als um die geschichtsträchtige Halle selbst. Foto: Imago/Wells

Bei 30 Grad Wassertemperatur geht es in diesem historischen Bad eher ruhig zu. Das 1898 eröffnete „Städtische Volksbad“ ist Berlins älteste noch existierende „Reinigungsanstalt“. Mit seiner von Ziegeln umbauten Stahlkonstruktion erinnert es ein wenig an die Arminiushalle in Moabit, eine alte Markthalle. Allerdings geht es im alten Stadtbad Charlottenburg ruhiger zu: Während der Woche findet ein öffentlicher Schwimmbetrieb nur vormittags statt, dann, wenn vor allem die Älteren Zeit zum Schwimmen haben. Die Nachmittage sind – außer am Wochenende – Schulen und Vereinen vorbehalten. Richtiges Leistungsschwimmen fühlt sich hier sowieso seltsam an, denn das 25-Meter-Becken flacht zum Einstieg in einen Nichtschwimmerbereich ab. Fit wird man dafür bei den vielen Aqua-Kursen, die man hier ohne Anmeldung besuchen kann.

Das Schwimmbad, das 1898 erbaut wurde, ist das älteste Stadtbad Berlins. In der neuen Halle, die sich direkt neben der alten befindet, gibt es ein 50-m-Becken, ein Sprungbrett und eine Rutsche. Eva Apraku

  • Stadtbad Charlottenburg (Alte Halle), Krumme Straße 10, Charlottenburg, Mo 6.30-19.15 Uhr, Di 6.30-14.15 Uhr, Mi-Fr 6.30-22 Uhr, Sa & So 15-22 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/34 38 38 65, Basistarif 3,50 € (ermäßigt 2 €), Tickets bekommt ihr hier
  • Stadtbad Charlottenburg (Neue Halle, geschlossen) Krumme Straße 9, Charlottenburg, Tel. 030/22 19 00 11; 030/34 38 38 65,

SSE-Schwimm- und Sprunghalle

Doch keine Olympiahalle und trotzdem schön: Die Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark. Foto: Elke A. Jung-Wolff/BBB

Hätte Berlin die Olympischen Spiele 2000 ausgerichtet, wären in der Doppelhalle Medaillen erschwommen worden. Hat ja leider nicht geklappt, für Details googeln Sie bitte „Axel Nawrocki“ und „Olympiabewerbung“. Gut, dass diese Allrounder-Halle trotzdem pünktlich fertig wurde. Mit 50-Meter-Becken für Schwimmer (vier Bahnen mit Leinen), einem Nichtschwimmer- (mit kleiner Rutsche) und einem pupswarmen Babybecken – wo die Erziehungsberechtigten im nur 35 Zentimeter tiefen Wasser herumlümmeln und den Nachwuchs unter Wasserpilzen parken. Gut via S-Bahn und Tram zu erreichen, ist das Bad vor allem bei Familien beliebt. Leider bleibt die Sprunghalle dem Leistungssport vorbehalten. Noch einen Minuspunkt gibt’s für den Boden im Bad. Der ist glatt wie Eis. Erik Heier

  • Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) Paul-Heyse-Straße 26, Prenzlauer Berg, Mo 11-22 Uhr, Di-Fr 6.30-22 Uhr, Sa+So 11-17.30 Uhr, Tel. 030/221 900 11; 030/421 861 20, Basistarif 3,50 € (ermäßigt 2 €), Tickets bekommt ihr hier

Kombibad Gropiusstadt

Spaß für Groß und Klein: das Kombibad Gropiusstadt. Foto: Elke A. Jung-Wolff/BBB

Das Bad bringt Schüler, Rentner und Auswärtige auf Expedition zusammen – und ist damit fast so kollektivistisch wie die gleichnamige Trabantenstadt. Ganz schön laut – und unästhetischer als die umliegenden Platten, weil das Gebäude bloß ein schnöder Block ist: das Kombibad in der Gropiusstadt. Dennoch sollte man es nicht zu schnell abschreiben, denn auch wenn Schulklassen hier plantschen, um Fünf-Cent-Stücke für die Haartrockner feilschen und hoffentlich nebenbei auch Schwimmen lernen. Sonst halten sich dort ein paar versprengte Senioren fit. So bleibt genug Platz, um sich ungestört im Wasser fortzubewegen. Marlene Wesselmann

  • Kombibad Gropiusstadt Lipschitzallee 27-33, Neukölln, Mo 10-16 Uhr, Di & Fr 6.30-22 Uhr, Mi 6.30-20 Uhr, Do 6.30-8 Uhr, Sa & So 8-16 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/609 71 90, Guten-Morgen-Tarif 3,50 €, Haupttarif 5,50 € (ermäßigt 3,50 €), Tickets bekommt ihr hier

Schwimmhalle Kreuzberg

Trotz schnellen Aufbaus sieht die Schwimmhalle Kreuzberg nicht schlecht aus. Foto: BBB/Elke A. Jung-Wolff

Fünf Bahnen, fünf Jahre Lebenszeit, fünf Millionen Euro: Sind es nur Zahlen zur Schwimmhalle Kreuzberg oder verbirgt sich hinter ihnen eine Chiffre? Kryptolog:innen können sich dem annehmen. Wir beschäftigen uns lieber mit der Halle selbst. Dank Leichtbauweise ist die Halle in nur wenigen Monaten auf dem Gelände des Sommerbads Kreuzberg entstanden. Entsprechend pragmatisch ist sie eingerichtet. Ein 25-Meter-Becken, Spungklötze und Trennseile, mehr braucht es für ein Schwimmbad auch nicht. Da es die erste Schwimmhalle ihrer Art ist, startet der Betrieb erstmal nur auf Probe. Vorerst können hier nur Schulklassen und Vereine ihre Bahnen ziehen. Der Rest muss sich anderweitig umsehen. Tim Kröplin

  • Schwimmhalle Kreuzberg Prinzenstraße 113-119, Kreuzberg, Tel. 030/787 32 21 70, erstmal nur für Vereine und Schulklassen

Stadtbad Schöneberg „Hans Rosenthal

Wer es schneller mag, muss die Rutsche im Stadtbad Schöneberg ausprobieren. Foto: Elke A. Jung-Wolff/BBB

Trotz des Namens schwimmt man hier eher nicht „Dalli-Dalli“, sondern planscht geruhsam und vergnügt. Den Ausruf „Das war Spitze!“, den der Quizmaster Hans Rosenthal in seiner TV-Show „Dalli Dalli“ geprägt hat, mögen hier manch juchzende Nutzer der 53 Meter langen Großrutsche nachvollziehen. Diese ist eindeutig die Attraktion dieses Spaßbades, das seit 2012 den Namen des 2008 verstorbenen Entertainers und einstigen Unterhaltungschefs vom benachbarten RIAS-Funkhaus (heute Sitz des Deutschlandfunks) trägt.

Nicht erst seit seiner letzten Sanierung 2019 hat sich das unter Denkmalschutz stehende Stadtbad Schöneberg in ein Spaßbad verwandelt. So laden Kleinkinder- und Nichtschwimmer-Bassins, ein Außenschwimmbecken mit Strömungskanal, Whirlpools und Solebecken sowie besagte Großrutsche eher zum fröhlichen Planschen, Toben und Chillen ein als zum Schwimmen. Immerhin gibt es im oberen Bereich auch ein 25-Meter-Becken mit 1- und 3-m-Sprungbrettern. In diesem Pool kann auch mal sportlich unterwegs sein. Friedhelm Teicke

  • Stadtbad Schöneberg „Hans Rosenthal“ Hauptstraße 39, Schöneberg, Mo-So 8-21.30 Uhr, Tel. 030/ 22 19 00 11; 030/ 609 71 90, Zeitkarte 180 Minuten 7,50 € (ermäßigt 5,50 €), Tickets bekommt ihr hier

Kleine Schwimmhalle Wuhlheide

Sportliches Schwimmen – Fehlanzeige. Die Kleine Schwimmhalle ist etwas für Schwimmanfänger. Das 12,5-Meter-Becken hat eine Wassertemperatur von 32 Grad, genau wie das Babybecken. Das Nichtschwimmerbecken ist mit seinen 12,5 Metern auch nur halb so lang, wie die reguläre Schwimmbahnlänge. Sportschwimmer verirren sich hier eher selten hin. An Menschen mit Behinderung ist auch hier gedacht. Zwei Behindertenumkleidekabinen mit Dusche und Toilette, einem Wasserrollstuhl und einem Lift ermöglichen einen Badespaß für alle. Mariella Doblhofer

  • Kleine Schwimmhalle Wuhlheide An der Wuhlheide 161, Oberschöneweide, Mo-Mi+Fr 9-16.30 Uhr Do 14.15-21 Uhr, Sa+So 10-17 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/787 32 26 00, Guten-Morgen-Tarif 3,50 €, Haupttarif 5,50 € (ermäßigt 3,50 €), Tickets bekommt ihr hier

Kombibad Mariendorf – Halle und Sommerbad

Die Schwimmhalle am Ankogelweg in Mariendorf ist im Sommer ein Freibad und im Winter wird die Saison in die angrenzende Schwimmhalle verlegt. Foto: Berliner Bäder Betriebe
Die Schwimmhalle am Ankogelweg in Mariendorf ist im Sommer ein Freibad und im Winter wird die Saison in die angrenzende Schwimmhalle verlegt. Foto: Berliner Bäder Betriebe

Neben der Standart-Einrichtung eines 50-Meter-Becken mit einer geleinten Sportschwimmer Bahn, einem Ein-Meter- und Drei-Meter-Sprungbrett und einem Nichtschwimmerbecken, können sich die Gäste hier auch noch an zwei Trockensaunen erfreuen. Zusätzlich gibt es ein Massage-Angebot, einem Restaurant und neben dem Sommerbad auch ein Spiel-und Sportgelände für die Kiddies. Mariella Doblhofer

  • Kombibad Mariendorf – Halle und Sommerbad Ankogelweg 95, Mariendorf, Mo & Mi 6.30-7.30 Uhr, Di+Do 6.30-22 Uhr, Fr 10-22 Uhr, Sa 6.30-22 Uhr, So 7.30-15 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/74 06 78 30, Guten-Morgen-Tarif 3,50 €, Haupttarif 5,50 € (ermäßigt 3,50 €), Tickets bekommt ihr hier

Kombibad Spandau Süd – Halle

Das 50-Meter-Becken ist 28 Grad warm und wurde in ein Teilbecken mit 25-Meter-Bahnen und ein Sprungbecken geteilt. Die Ein-Meter- und Drei-Meter-Sprungbretter lassen tief blicken. Und wer sich das Schwimmerbecken nicht zutraut, ist im Nichtschwimmerbecken gut aufgehoben. Das Bad ist eines der wenigen behindertengerechten Stadtbäder.

Mit zwei Behindertenparkplätzen, Automatiktüren, getrennte Damen- und Herren Behinderenumkleiden, taktile Leitstreifen für Sehbehinderte, einem Wasserrollstuhl und einem Wasserlift sorgt das Schwimmbad für einen angenehmen Tag im Hallenbad. Und da Schwimmen bekanntlich den Magen zum Knurren bringt, gibt es auch ein Restaurant in dem man wieder zu Kräften kommt. Mariella Doblhofer

  • Kombibad Spandau Süd – Halle Gatower Straße 19, Spandau, Di 6.30-17 Uhr, Mi & Fr 6.30-22 Uhr, Do 6.30-17.30 Uhr, Sa+So 6.30 Uhr-19.45 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/362 10 21, Guten-Morgen-Tarif 3,50 €, Haupttarif 5,50 € (ermäßigt 3,50 €), Tickets bekommt ihr hier

Schwimmhalle Allendeviertel

Momentan gibt es hier kein Sauna-Genuss, aber die Köpenicker Schwimmhalle im Allendeviertel hat noch mehr zu bieten. Foto: Berliner Bäder Betriebe
Momentan gibt es hier kein Sauna-Genuss, aber die Köpenicker Schwimmhalle im Allendeviertel hat noch mehr zu bieten. Foto: Berliner Bäder Betriebe

Die Köpenicker Schwimmhalle hat zwar nur fünf Bahnen im Schwimmerbecken, schnürt allerdings mindestens eine geleinte Bahn für Sportschwimmer ab. Auch Schwimmanfänger kommen in Nichtschwimmerbecken auf ihre Kosten. Die geräumige Sauna ist derzeit leider geschlossen. Mariella Doblhofer

  • Schwimmhalle Allendeviertel Pablo-Neruda-Straße 5, Köpenick, Mo 6.30-15.30 Uhr, 16.15-22 Uhr, Di+Do 6.30-7.45, Mi 10-22 Uhr, Fr 6.30-21.30 Uhr, So 10-17 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/787 32 26 10, Karten kosten 3,50 € (ermäßigt 2 €), Tickets bekommt ihr hier

Schwimmhalle Baumschulenweg

Direkt an der Spree gelegen, befindet sich die Schwimmhalle Baumschulenweg, die hauptsächlich für den Vereinsbetrieb genutzt wird. Die Halle verfügt über ein 25-Meter-Becken, ein Kinderbecken, ein Tauchbecken, Sauna und Solarium (innerhalb der Schwimmhalle/Sauna). Zusätzlich können Kurse wie Aqua-Fitness oder Wassergymnastik belegt werden. Oder wer entspannen will, lässt sich in einem der Strandkörbe nieder. Ein bisschen Ostsee an der Spree? Mariella Doblhofer

  • Schwimmhalle Baumschulenweg Neue Krugallee 209, Treptow, Öffentliches Schwimmen Mo, Di, Fr 6.30-7.45 Uhr, Sa 7.30-15.30 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/532 97 19, Guten-Morgen-Tarif 3,50 €, Tickets bekommt ihr hier

Schwimmhalle Buch

In der farbenfrohen und modernen Schwimmhalle macht das Schwimmen gleich doppelt so viel Spaß. Nicht nur, dass die Halle endlich mal einen eigenen Stil hat – und damit ist gemeint, dass sie nicht aussieht, wie jede andere Schwimmhalle –, sondern sie bietet neben einem 25-Meter-Becken à fünf Bahnen und einem Nichtschwimmerbecken auch eine echte Sauna-Landschaft. Trockensauna, Dampfsauna, Freiluft-Saunagarten mit Blockhaussauna, Außenduschen und ein Ruheraum. Das ersetzt fast den Besuch einer Therme. Mariella Doblhofer

  • Schwimmhalle Buch Wolfgang-Heinz-Straße 41, Buch, Mo & Fr 6.30-22 Uhr, Di & Do 6.30-8.30 Uhr, Mi 14.30-22 Uhr, Sa+So 10-17 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/787 32 26 80, Haupttarif 5,50 € (ermäßigt 3,50 €), Tickets bekommt ihr hier

Schwimmhalle Kaulsdorf

Fast so weit weg wie die Berge, ist auch Marzahn. Und dennoch ein kleines Alpenerlebnis in der Schwimmhalle Kaulsdorf. Foto: Berliner Bäder Betriebe
Holz im Blick beim Rückenschwimmen: Schwimmhalle Kaulsdorf. Foto: Berliner Bäder Betriebe

Die Holzdecken-Verkleidung der Schwimmhalle Kaulsdorf macht den Blick nach oben interessanter. Besonders beim Rückenschwimmens träumt es sich hier gut, aber wer unbedingt träumen will, sollte das Schwimmerbecken lieber verlassen und die Sauna, den dazugehörigen Garten oder den Ruheraum nutzen. Denn auf den fünf Bahnen des Schwimmerbeckens wird trainiert. Mariella Doblhofer

  • Schwimmhalle Kaulsdorf Clara-Zetkin-Weg 13, Marzahn, Mo & Di 6.15-7.45 Uhr, Mi 15.30-22 Uhr, Do & Fr 6.15-22 Uhr, Sa & So 10-17 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/787 32 27 60, Haupttarif 5,50 € (ermäßigt 3,50 €), Tickets bekommt ihr hier

Schwimmhalle Sewanstraße

Das 25-Meter-Becken ist ein reines Schwimmerbecken – Tempolimit gibt es hier keins. Das Nichtschwimmerbecken ist durch eine breite Treppe begehbar und lädt zum Planschen ein. Und wer ein bisschen mehr Herausforderung für den Tag im Hallenbad sucht, geht ins Tauchbecken und holt Ringe, Puppen oder auch verlorengegangene Gegenstände vom Grund wieder hoch. Normalerweise geht es anschließend direkt und in die Trockensauna, derzeit muss darauf jedoch verzichtet werden. Mariella Doblhofer

  • Schwimmhalle Sewanstraße Sewanstraße 229, Friedrichsfelde, Di 6.30-8 Uhr, Do 6.30-22 Uhr, Fr 17.45-22 Uhr, Sa+So 10-17.30 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/787 32 26 20, Guten-Morgen-Tarif 3,50 €, Haupttarif 5,50 € (ermäßigt 3,50 ), Tickets bekommt ihr hier

Schwimmhalle Thomas-Mann-Straße

Die Schwimmhalle Thomas-Mann-Straße ist ein reines Schul- und Vereinsbad. Die bunten Rechtecke an der Schwimmhallendecke sind ein etwas anderer Hingucker, damit sich die Schwimmer beim Rückenschwimmen nicht zu sehr langweilen. Clever gemacht, schade nur, dass die Halle nur ein kleines Zeitfenster lässt, in dem auch nicht Vereinsmitglieder die Becken nutzen können. Mariella Doblhofer

  • Schwimmhalle Thomas-Mann-Straße Thomas-Mann-Straße 3, Prenzlauer Berg, Di-Fr 6.30-7.45 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/787 32 21 10, Guten-Morgen-Tarif 3,50 €, Tickets bekommt ihr hier

Schwimmhalle Zingster Straße

In Lichtenberg bereitet nicht nur das Schwimmen eine Freude, lauter Zusatzangebote machen die Stunden im Hallenbad zu einem Tagesausflug. Ein 25-Meter-Becken, ein Nichtschwimmerbecken, ein Tauchbecken und verschiedene Saunen werten das große Schwimmbad mächtig auf. Doch auch für Wasserscheue gibt es so einiges zu erleben – Solarium mit Gesichtsbräuner, Softbräuner, Intensiv- und Intensiv-Plus-Bräuner, Turbobräuner mit integriertem Gesichtsbräuner. Mariella Doblhofer

  • Schwimmhalle Zingster Straße Zingster Straße 16, Lichtenberg, Mo & Mi 15.45-22 Uhr, Fr 11-22 Uhr, Sa 7.30-22 Uhr, So 10-17 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/787 32 27 40, Guten-Morgen-Tarif 3,50 €, Haupttarif 5,50 € (ermäßigt 3,50 €), Tickets bekommt ihr hier

Stadtbad Märkisches Viertel

Das Stadtbad im Märkischen Viertel gehört zweifellos zu den buntesten Hallenbädern, die Berlin zu bieten hat. Foto: Berliner Bäder Betriebe
Das Stadtbad im Märkischen Viertel gehört zweifellos zu den buntesten Hallenbädern, die Berlin zu bieten hat. Foto: Berliner Bäder Betriebe

Das Stadtbad im MV ist eine waschechte Trainingshalle für Schwimmer. In seinen sechs 50-m-Bahnen lässt sich richtig Tempo aufbauen, vorausgesetzt man schafft es die skurrile Fliesenanordnung auszublenden. Neben einem Nichtschwimmerbecken gibt es auch ein extra Sprungbecken mit Ein-Meter- und Ein-Meter-Sprungbrettern. Ein Traum für jeden Wassersportler. Mariella Doblhofer

  • Stadtbad Märkisches Viertel, Wilhelmsruher Damm 142 D, Reinickendorf, Mo-Mi 6.30-22 Uhr, Sa & So 8-14.30 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/416 80 80, Guten-Morgen-Tarif 3,50 €, Haupttarif 5,50 € (ermäßigt 3,50 €), Basistarif 3,50 € (ermäßigt 2 €), Tickets bekommt ihr hier

Schwimmhalle Finckensteinallee

Toben und Plantschen – Fehlanzeige. in der Schwimmhalle Finckensteinallee wird zeiht jeder seine Bahnen, gerne auch mit dem Verein. Foto: Imago/ Uwe Steinert
Toben und plantschen – Fehlanzeige. in der Schwimmhalle Finckensteinallee wird zeiht jeder seine Bahnen, gerne auch mit dem Verein. Foto: Imago/ Uwe Steinert

Wer es bis nach Lichterfelde schafft, will etwas für Gesundheit und Fitness tun. Wer nicht in der Nähe wohnt, wird sich kaum in die abgeschiedene Schwimmhalle an der Finckensteinallee verirren. Es sei denn, man ist Fitness-Schwimmer*in: Letztere brausen per Rad und PKW auch von weither an. Vor allem am Wochenende bietet das 50-Meter-Becken mit seinen zehn Bahnen viel Platz.

Da es hier weder ein Nichtschwimmer- noch andere Spaßbecken gibt, tummeln sich hier wirklich nur Leute, die kraulend, brust- oder rückenschwimmend etwas für ihre Gesundheit tun wollen. Oder die für einen Triathlon trainieren. Drei bis vier geleinte Bahnen bieten dafür meistens ausreichend Platz, Schwimm-Rambos, die jeden von der Bahn fegen wollen, gelten im vornehmen Lichterfelde ohnehin als rücksichtslose Asis und zügeln sich meist. Schwimmen macht hungrig: Nicht vergessen, Stullen einzupacken – es gibt keinen Imbiss und das gastronomische Angebot in der Umgebung ist auch eher dürftig. Eva Apraku

  • Schwimmhalle Finckensteinallee, Finckensteinallee 73, Zehlendorf, Mo & Fr 6.30-17.30 Uhr, Di & Do 6.30-22 Uhr, Mi 13.15-17.30 Uhr, Sa & So 8-16.45 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/833 93 85, Guten-Morgen-Tarif 3,50 €, Haupttarif 5,50 € (ermäßigt 3,50 €), Tickets bekommt ihr hier

Schwimmhalle Fischerinsel

Das bunte Mosaik an der Wand ist etwas aufdringlich, aber das ermutigt den Kopf unter Wasser zu stecken und seine Bahnen schneller zu schwimmen. Das Bad ist geteilt in ein 25-m-Becken mit zwei geleinten Bahnen für Sportschwimmer und ein Nichtschwimmerbecken. Außerdem gibt es eine Sauna mit finnischer Trocken­sauna, die derzeit leider geschlossen ist, Lichtsauna (Sanarium) und Solarium. Mariella Doblhofer

  • Schwimmhalle Fischerinsel, Fischerinsel 11, Mitte, Mo-Fr 6.30-7.45 Uhr, Sa 10.30-17.30 Uhr, So 10-17 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/787 32 20 20, Guten-Morgen-Tarif 3,50 €, Haupttarif 5,50 € (ermäßigt 3,50 €), Tickets bekommt ihr hier

Schwimmhalle „Helmut Behrendt“

Es brauchte viel zeit und Geduld, bis die nach dem DDR-Sportfunktionär Helmut Behrendt benannte Halle in Marzahn wieder öffnete. Es sollte lediglich das 50-Meter-Schwimmbecken saniert werden. Sieben Monate waren dafür geplant, zwei Jahre hat es gedauert. Grund war die Bausubstanz des Schwimmbeckens, die sich als deutlich schlechter entpuppte als die Beteiligten erwarteten. Nicht unbedingt BER-Niveau, trotzdem ärgerlich. Etwas Gutes hat der Umbau aber mit sich gebracht: Heute misst das Schwimmbecken exakt 50 Meter – war vorher nicht der Fall. Wettkampforientiertes Training ist also drin. Wer’s gemütlicher mag, kann die 25-Meter-Bahnen entlangdümpeln. Sportkurse gibt’s auch. Tim Kröplin

  • Schwimmhalle Helene Weigel-Platz Helene-Weigel-Platz 9, Marzahn, Mo-Fr 6.30-22 Uhr, Sa & So 10-17 Uhr, Tel. 030/222 190 011; 030/787 327 10, Guten-Morgen-Tarif 3,50 €, Haupttarif 5,50 € (ermäßigt 3,50 €), Tickets bekommt ihr hier

Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg

Die Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg ist ein Schul- und Vereinsbad. Daher kann nur Frühschwimmen angeboten werden. Mit den acht 50-Meter-Schwimmerbahnen und der Tribüne fühlt man sich wie bei den Berliner Schwimmmeisterschaften. Fehlt nur das applaudierende Publikum. Eine Sprunganlage mit einem Ein-, Drei-, Fünf- und Siebeneinhalb-Meter-Sprungbrett sorgen gerne mal für Angst, aber auch Ehrgeiz. Wer echte Ausnahmetalente auf den Springbrettern und im Wasser bestaunen will, ist hier genau richtig. Mariella Doblhofer

  • Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, Schöneberg, Mo 12.15-22 Uhr, Di-Fr 6.30-7.45 Uhr, Sa 7-12.30 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/78 09 83 15, Guten-Morgen-Tarif 3,50 €, Haupttarif 5,50 € (ermäßigt 3,50 €), Tickets bekommt ihr hier

Schwimmhalle Hüttenweg

Ein klassisches Hallenbad in Zehlendorf. Ein 25-m-Becken eine Sprunganlage und ein Nichtschwimmerbecke. Foto: Berliner Bäder Betriebe
Ein klassisches Hallenbad in Zehlendorf. Ein 25-m-Becken eine Sprunganlage und ein Nichtschwimmerbecke. Foto: Berliner Bäder Betriebe

Die Schwimmhalle Hüttenweg ist ebenfalls eine klassische Schwimmhalle für Schul-, Vereins- und Kursbetrieb: Ein Schwimmerbecken mit fünf Bahnen und einer Sprunganlage mit Ein-Meter und Drei-Meter-Sprungbrettern. Zusätzlich gibt es ein Nichtschwimmerbecken, das über eine breite Treppe begehbar ist. Das Bad verfügt über Automatiktüren, Behindertenumkleidekabinen mit Dusche und WC, über einen Wasserrollstuhl, einem Lift und Taktiken Leitstreifen für Sehbehinderte. Mariella Doblhofer

  • Schwimmhalle Hüttenweg Hüttenweg 41, Zehlendorf, Mo, Di, Do, Fr 6.30-7.45 Uhr, Mi 16.15-22 Uhr, Sa 14-19 Uhr, So 10-17 Uhr, Tel. 030/ 22 19 00 11; 030/ 813 11 38, Guten-Morgen-Tarif 3,50 €, Haupttarif 5,50 € (ermäßigt 3,50 €), Tickets bekommt ihr hier

Kombibad Seestraße

Alt trifft neu im Kombibad Seestraße. Foto: Elke A. Jung-Wolff/BBB

Funktionaler 80er-Jahre-Bau goes future: Die erste Tragluft-Schwimmhalle Berlins steht im Wedding! Ein Bad wie die Weddinger Müllerstraße: Hier erwartet einen das pralle, oft auch ungeschönte Leben. Viele Gerüche, oft viele Menschen – vielleicht deshalb Luft nach oben, was die Sauberkeit der Böden betrifft, vor allem in den Duschen –, aber auch Neues und Bestaunenswertes: Am unprätentiösen, funktionalen Kombibad Seestraße, fertiggestellt 1980, hat Berlins erste Schwimmbad-Traglufthalle eröffnet. Eine Folienkuppel überspannt seit Dezember das angrenzende Hallenbad. Unter dem futuristischen Halbrund, dessen Struktur an einen riesigen Golfball erinnert, kann man nun seine Bahnen ziehen, mit schön viel Raum zum Kraulen – und bei angenehmen Temperaturen: Die Warmluft, die in die Hallenwände gepustet wird, macht’s möglich. Julia Lorenz

  • Kombibad Seestraße Seestraße 80, Wedding, Di-Fr 6.30-8 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/787 32 20 90, Guten-Morgen-Tarif 3,50 €, Haupttarif 5,50 € (ermäßigt 3,50 €), Tickets bekommt ihr hier

Stadtbad Tempelhof

Hier werden Kachelzähler glücklich. Eine Halle mit zigtausend Kacheln, auf dem Boden, an den Wänden, überall wo keine Fenster sind, gibt es blaue, weiße oder gelbe Kacheln. Doch nur an vier Werktagen für jeweils 75 Minuten ist die Halle für Nicht-Mitglieder begehbar. Doch verpassen tut man hier auch nichts. Eine Standart-Ausstattung: 25-Meter-Schwimmerbecken, eine Nichtschwimmerbecken und eine Sprunganlage mit Ein-Meter- und Drei-Meter-Sprungbrett. Mariella Doblhofer

  • Stadtbad Tempelhof Götzstraße 14-18, Tempelhof, Mo 12-16 Uhr, Di & Mi 6.30-8 Uhr, Do-Fr 6.30-16 Uhr, Tel. 030/ 22 19 00 11; 030/ 756 87 30, Basistarif 3,50 € (ermäßigt 2 €), Ticket bekommt ihr hier

Stadtbad Neukölln

Nach der Sanierung und Öffnung der Stadtbades Neukölln, für den Badebetrieb in Berlin, muss man hier fast von einer Badeanstalt sprechen. Foto: Imago/Sabine Gudath
Nach der Sanierung und Öffnung der Stadtbades Neukölln, für den Badebetrieb in Berlin, muss man hier fast von einer Badeanstalt sprechen. Foto: Imago/Sabine Gudath

Das im Wilhelminischen Zeitalter errichtete Bad: ein Palast, der Badende mit Feinsinn begeistern dürfte. Ein wunderschönes Bad mit zwei getrennten Hallen, Säulengang und Mosaiken, architektonisch an antike Thermen angelegt. Das 25-Meter-Becken verliert leider Schwimmfläche wegen eines abgetrennten Nichtschwimmerbereichs. Der Neuköllner Vorzeige-Bau aus dem frühen 20. Jahrhundert ist also nicht unbedingt ein Trainingsort für Gäste mit großen sportlichen Ambitionen – es eignet sich vielmehr für Schöngeister, die sich von der ornamentalen Kulisse beeindrucken lassen wollen. Specials: Sonntag- und montagabends treffen sich Nudisten zum FKK-Schwimmen. Außerdem beliebt: das Frauenbaden. F. Anthea Schaap

  • Stadtbad Neukölln, Ganghoferstraße 3, Neukölln, Mo 12-22 Uhr, Di & Do 14.30-22 Uhr, Mi 11.15-22 Uhr, Fr 13.30-22 Uhr, Sa & So 10-22 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/682 49 80, Haupttarif 5,50 € (ermäßigt 3,50 €), Tickets bekommt ihr hier

Stadtbad Lankwitz

Das Stadtbad Lankwitz sperrt mindestens eine Sportschwimmerbahn ab, damit das Tempo im Hallenbad etwas angezogen werden kann. Foto: Berliner Bäder Betriebe
Das Stadtbad Lankwitz sperrt mindestens eine Sportschwimmerbahn ab, damit das Tempo im Hallenbad etwas angezogen werden kann. Foto: Berliner Bäder Betriebe

Ein Badespaß für den gesamten Tag für Jung und Alt. Ob Bahnen-schwimmen, rutschen, plantschen, springen oder Im-Whirlpool-sitzen und genießen, im Stadtbad Lankwitz ist für jeden was dabei. Neben der Standard-Ausstattung mit 25-Meter-Becken, Nichtschwimmerbecken und Babybecken gibt es eine 60-Meter-Rutsche sowie ein Ein- und ein Dreimeter-Sprungbrett. Entschlackungsfreunde finden außerdem eine Saunalandschaft mit Trockensauna (85 Grad), Aufgußsauna 95 Grad, Bio-Sauna, Dampfsauna sowie einem Dachgarten, eine Sauna-Saftbar und eine Cafeteria. Mariella Doblhofer

  • Stadtbad Lankwitz Leonorenstraße 39, Steglitz, Mo-Fr 8-22 Uhr, Sa & So 9-22 Uhr, Tel. 030/ 22 19 00 11; 030/ 771 30 412, 180-Minuten-Tarif 7,50 € (ermäßigt 5,50 €), Tickets bekommt ihr hier

Stadtbad Oderberger

Nach jahrelanger Sanierung dieses geschichtsträchtigen Gemäuers hat die ehemalige „Volksbadeanstalt“ seit 2016 wieder geöffnet. Im Stadtbad Oderberger fühlt man sich direkt ins 19. Jahrhundert zurückversetzt, wenn man im 20 Meter langen Schwimmbecken seine Bahnen zieht. Die Architektur – hohes Gewölbe und Arkadengänge – erinnert stark an eine Kathedrale aus der Neorenaissance. Angeschlossen an den historischen Pool, der mit 1,45 Metern nicht gerade tief ist, gibt es einen Spa-Bereich mit Sauna und Sonnenliegen zum gemütlichen Entspannen. Mariella Doblhofer

  • Hotel Oderberger Oderberger Straße 57, Prenzlauer Berg, Tel. 030/78 00 89 76 76, Erwachsene zahlen für zwei Stunden Pool 7,50 € und für zwei Stunden Pool und Sauna 18 €, Kinder zahlen 5 €, Tickets bekommt ihr hier

Stadtbad Spandau Nord

1911 gebaut hat das Stadtbad die Novemberrevolution, zwei Weltkriege und die Wiedervereinigung miterlebt. Hier ließen viele Generationen ihre Körper umspülen. Eventuell finden sich in den Becken historische Hautschuppen, wäre doch was. Wobei nach aufwändigen Umbauarbeiten (und Asbestfund) wahrscheinlich nicht mehr viel übrig sein sollte. Na ja, ist hygienischer. Tim Kröplin

  • Stadtbad Spandau Nord Radelandstraße 1, Spandau, Mo 6.30-13.45, Di & Do 6.30-22 Uhr, Mi & Fr 6.30-17.30 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/787 32 20 90, Guten-Morgen-Tarif 3,50 €, Haupttarif 5,50 € (ermäßigt 3,50 €), Tickets bekommt ihr hier

Stadtbad Wilmersdorf I

Das Stadtbad Wilmersdorf bietet sechs Bahnen à 25 Meter. Neben der Fensterfront schwimmt es sich bei Sonneneinfall ganz besonders schön und bei Passanten ganz besonders schnell. Zusätzlich gibt es eine Sprunganlage mit einem Ein- und Drei-Meter-Brett, sowie ein Nichtschwimmerbecken. Auch das Stadtbad Wilmersdorf ist für Menschen mit Behinderung geeignet. Eine lange Rampe ermöglicht den Eintritt in die Eingangshalle. Leider gibt es nur eine geeignete Umkleidekabine und Dusche, einen Wasserrollstuhl und einen Lift. Die Sauna ist bis auf Weiteres geschlossen. Mariella Doblhofer

  • Stadtbad Wilmersdorf I Mecklenburgische Straße 80, Wilmersdorf, Mo 14.30-22 Uhr, Di-Fr 6.30-22 Uhr, Sa & So 10-16.15 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/820 07 40, Guten-Morgen-Tarif 3,50 €, Haupttarif 5,50 € (ermäßigt 3,50 €), Tickets bekommt ihr hier

Stadtbad Wilmersdorf II

Größtenteils trifft man im Stadtbad Wilmersdorf auf Schul-, Vereins- und Kursschwimmer. Foto: Berliner Bäder Betriebe
Größtenteils trifft man im Stadtbad Wilmersdorf auf Schul-, Vereins- und Kursschwimmer. Foto: Berliner Bäder Betriebe

Das Stadtbad Wilmersdorf II ist eine klassische Schwimmhalle für Schul-, Vereins- und Kursbetrieb: ein Schwimmerbecken mit fünf Bahnen und einer Sprunganlage mit Ein-Meter- und Drei-Meter-Sprungbrettern. Zusätzlich gibt es ein Nichtschwimmerbecken, das über eine breite Treppe begehbar ist. Die Schwimmhalle am Hohenzollerndamm ist nur für Frühschwimmer öffentlich zugänglich. Kein Verlust – Ästhetiker kommen hier nicht wirklich auf ihre Kosten. Keine Säulen, kein Mosaik, keine raffinierte Fensterfronten. Mariella Doblhofer

  • Stadtbad Wilmersdorf II Fritz-Wildung-Straße 7, Wilmersdorf, Mo+Di+Do+Fr 6.30-7.45 Uhr, Tel. 030/22 19 00 11; 030/66 65 07 05, Guten-Morgen-Tarif 3,50 €, Haupttarif 5,50 € (ermäßigt 3,50 €), Tickets bekommt ihr hier

Noch geschlossen: Schwimmhalle Ernst-Thälmann-Park

Bahnen ziehen: In dieser Halle konzentriert sich das Badeerlebnis aufs Wesentliche. Typische DDR-Schwimmhalle, so sexy wie ein Pioniernachmittag. In dem 25-Meter-Becken kann es schnell so voll wie in der morgenlichen Tram M4 werden, ähnlich mollig ist es in 28-Grad-Wasser auch. Immerhin kann man schon durch die große Fensterfront auf dem Weg zum Eingang sehen, ob man gleich wieder umkehren darf. Die Kleinsten dürfen im Babybecken toben. Für Kinder im Kitaalter, die noch nicht schwimmen können, ist das Bad dagegen die reinste Spaßbremse, es gibt kein Nichtschwimmerbecken. Fans eines puristischem Nass-Erlebnisses sind hier jedoch genau richtig: zum Bahnen ziehen. Die Dampfsauna ist derzeit sowieso außer Betrieb. Gilt manchmal wohl leider auch für den Wischmob. Erik Heier

  • Schwimmhalle Ernst-Thälmann-Park Lilli-Henoch-Straße 20, Prenzlauer Berg, Tel. 030/221 900 11; 030/787 322 120

Noch geschlossen: Wellenbad am Spreewaldplatz

Das Wellenbad am Spreewaldplatz in Kreuzberg ist das einzige Wellenbad unter den Schwimmhallen in Berlin. Foto: Imago/ Rolf Kremming
Das Wellenbad am Spreewaldplatz in Kreuzberg ist das einzige Wellenbad unter den Schwimmhallen in Berlin. Foto: Imago/ Rolf Kremming

Das herausragende Merkmal des Schwimmbads im Herzen Kreuzbergs ist, dass es Berlins derzeit einziges Wellenbecken (vor vielen Jahren gab es auch eines im SEZ in Friedrichshain) ist. Jede halbe Stunde ertönt die Klingel, und Kreuzberg wird für eine Viertelstunde zum tosenden Ozean. Sportliche Schwimmer kann das immer gut besuchte Bad schnell frustrieren. Für alle anderen bietet es viel Auswahl: Baby-, Kinder- und Nichtschwimmerbecken, Wassertiere, Rutsche, die Wellen und ein Außenbereich. Das Bad soll bald wegen Renovierungen geschlossen werden. Bis es so weit ist, sollte man sich unbedingt noch einmal in die Wellen werfen. F. Anthea Schaap

  • Wellenbad am Spreewaldplatz Wiener Straße 59H, Kreuzberg, Tel. 030/22 19 00 11; 030/69 53 52 10

Noch geschlossen: Schwimmhalle Anton-Saefkow-Platz

Badegäste in der Schwimmhalle Anton-Saefkow-Platz können sich über einen lichtdurchflutete Badetag freuen. Eine Grundausstattung mit 25-m-Becken und einem Nichtschwimmerbecken inbegriffen. Foto: Berliner Bäder Betriebe
Badegäste in der Schwimmhalle Anton-Saefkow-Platz können sich über einen lichtdurchflutete Badetag freuen. Eine Grundausstattung mit 25-m-Becken und einem Nichtschwimmerbecken inbegriffen. Foto: Berliner Bäder Betriebe

Auch hier ist die Grundausstattung mit einem 25-m-Beckens und einem Nichtschwimmerbecken gewährleistet. Die eine geleinte Sportschwimmerbahn ist mit zeitlichen Einschränkungen nutzbar. Und die feuerrote Rutsche im Nichtschwimmerbecken ist leider nur den Kindern vorbehalten. Mariella Doblhofer

  • Anton-Saefkow-Platz 1 Lichtenberg, Tel. 030/ 22 19 00 11; 030/ 787 32 26 50

Noch geschlossen: Sportforum Hohenschönhausen

Zweifellos eines der besten Schwimmbäder für Leistungsschwimmer der Stadt. Ein 50-Meter-Becken, ein separates Sprintbecken, ein Entspannungsbecken und ein Strömungskanal. Es befindet sich auf dem Gelände mit mehreren Sportstätten, dazu gehört unter anderem eine Eislaufbahn. Es beheimatet auch den Olympiastützpunkt Berlin und gilt als zweitgrößtes Sport-Trainingszentrum der Hauptstadt. Mariella Doblhofer

  • Sportforum Hohenschönhausen Fritz-Lesch-Straße 24, Lichtenberg,

Noch geschlossen: Schwimmhalle Forumbad Olympiastadion

In der Olympia-Schwimmhalle (Velodrom) in Berlin trainieren die Leistungsschwimmer auch für Olympia. Foto: Imago/Sven Lambert
In der Olympia-Schwimmhalle (Velodrom) in Berlin trainieren die Leistungsschwimmer auch für Olympia. Foto: Imago/Sven Lambert

Das Forumbad Olympiastadion ist das größte Sporttrainingszentrum Berlins. In der Schwimmhalle ist nur ein 50-Meter-Schwimmerbecken zu sehen, an dem auf zwei Seiten des Beckenrandes jeweils eine Tribüne entlangführt. Mariella Doblhofer

  • Schwimmhalle Forumbad Olympiastadion, Hanns-Braun-Straße, Charlottenburg

Wegen Bauarbeiten geschlossen:

Die folgenden Schwimmhallen sind wegen Bauarbeiten derzeit geschlossen. Von Baumaßmnahmen an der Deckenkonstuktion bis zu einer weitgehenden Entkernung und einer umfassenden Sanierung der Gebäude. Überwiegend sind die Bauarbeiten sehr umfangreich. Daher haben die Bäder bereits im Sommer 2019 geschlossen. Die Wiedereröffnung ist für 2021 geplant.

  • Paracelsus-Bad, Roedernallee 200-204, Reinickendorf
  • Stadtbad Tiergarten, Seydlitzstraße 7, Mitte

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