Trödeln

Die besten Flohmärkte in Berlin

Wettergegerbte Holztische mit weißer Plane überdacht – sie prägen am Wochenende vielerorts das Stadtbild. Auf öffentlichen Plätzen, am Straßenrand, in Parks und am Kanal gibt es Trödelmärkte. Fast 50 Flohmärkte gibt es aktuell in der Stadt, die an den Wochenenden sowohl einheimische Sammler und Schnäppchenjäger, als auch Touristen anlocken. Unsere Favoriten finden Sie hier:

Der erste Flohmarkt in Berlin fand vor 40 Jahren statt

Die Grundidee ist klar: Warum noch Brauchbares wegschmeißen, wenn es sich auch verkaufen lässt? Das war auch für Michael J. Wewerka die Motivation, als er vor knapp 40 Jahren den ersten Flohmarkt in Berlin organisierte. „In Hannover gab es damals schon Flohmärkte, aber in Berlin, hieß es, würde so was nicht klappen“, erinnert er sich. Wewerka probierte es trotzdem und organisierte 1973 den ersten Flohmarkt Berlins am Sophie-Charlotte-Platz. 1978 zog der Markt zu seinem heutigen Standort, der Straße des 17. Juni in Charlottenburg. „Anfangs war es noch etwas schwierig, es gab Tage, da waren nur zwei Händler da.“ Heute beschäftigt Wewerka 20 Mitarbeiter, die Nachfrage ist kontinuierlich groß. Heute seien besonders Kleidung, Schallplatten und alte Möbel gefragt. „Die locken vor allem die jungen Leute an. Denn womit richtet sich ein junger Berliner seine erste Wohnung ein? Doch meistens mit Flohmarktmöbeln!“ Auch die gute Qualität vieler Gebrauchtwaren, so glaubt Wewerka, überzeugt viele Käufer. Aber gleichzeitig sei die Atmosphäre entscheidend: „Es ist ja ein bisschen wie im Mittelalter auf den Dorfmärkten, man trifft sich, quatscht ein bisschen, isst etwas. Das macht den Leuten Spaß.“

Profis und Fachleute

Tatsächlich herrscht auf fast allen Flohmärkten eine positive Grundstimmung – auch wenn es auf den beliebten Trendmärkten schon mal eng werden kann. Professionelle und private Verkäufer halten sich in der Regel die Waage. Unterschiede gibt es trotzdem, auch beim Publikum. Da sind die erfahrenen Schnäppchenjäger, oftmals selbst Händler, die genau wissen, was sie wollen. Teilweise kommen sie sogar aus dem Ausland und steuern gezielt bestimmte Händler an. Dazu kommen jede Menge Touristen, die zu Hause ­etwas vom „authentischen“ Berlin erzählen wollen. Gar nicht so klein ist auch die Gruppe der Mitläufer, die eigentlich gar nichts kaufen ­wollen – aber die Stimmung so nett finden. Und fasziniert zuschauen, wie sich die wachsende Zahl der 20- bis 35-jährigen Kaufbegeisterten mit Schulterpolster-Jacken, alten Kameras und ­Retrolampen eindeckt. Gerne auch mal für ein paar Euro mehr. Ihnen wird nur allzu gerne der Stempel „Hipster“ aufgedrückt.

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Foto: David von Becker

„Na und?“, findet Michael Groß. „Für mich ist ein Hipster vor allem ein junger Mensch, der seine Identität formt. Und auf dem Flohmarkt findet man eben Produkte, die individueller sind als im Laden.“ Groß, der eigentlich aus der Filmbranche kommt, veranstaltet seit über drei Jahren den Nowkoelln Flowmarkt am Maybachufer, 2011 kam der Kreuzboerg Flowmarkt in den Prinzessinnengärten dazu. Schon die kreativ-verschwurbelte Namensgebung gibt dem Ganzen einen jungen, szenigen Anstrich. „Wir achten schon auf das äußere Erscheinungsbild und wollen den Markt nicht verramschen“, erklärt er. „Das Publikum kann man vor allem über die Gastronomie steuern, je nachdem, ob man vor allem Wurst und Pommes oder auch mal Veggieburger anbietet.“ Musik von jungen Straßenmusikern und die hippe Gegend rund um das Neuköllner Maybachufer tun ihr Übriges. „Es hat teilweise ja fast ein bisschen Festivalcharakter. Und es befriedigt das Bedürfnis nach einem regelmäßigen Treffpunkt im eigenen Kiez.“

Dieser Eventcharakter variiert von Flohmarkt zu Flohmarkt. Ein paar Ecken weiter, auf dem Neuköllner Obi-Flohmarkt, ist das Parkplatz-Ambiente nicht ganz so kiezgemütlich. Auch hier gibt es nette Gespräche und Imbissbuden, aber der Altersdurchschnitt ist höher und die Flanierzeit kürzer. Dafür gibt es echte Schnäppchen. So oder so, einen Vorteil hat der große Secondhand-Reibach aber allemal, findet Veranstalter Michael Wewerka: „Es ist ein Geschäft mit Recycling­charakter. Wir verkaufen Dinge, die schon da sind, und zerstören keine Ressourcen.“

Text: Isabel Ehrlich


Die besten Trödelmärkte in Berlin:

Nowkoelln

Nowkoelln Flowmarkt
Nowkoelln Flowmarkt

Im Mai 2010 startete dieser spezielle „Flowmarkt“ an der Spree. Wo in der Woche ein paar Meter weiter dienstags und freitags der türkische Wochenmarkt ein zahlreiches Publikum findet, ist am Wochenende Flohmarkt: fast wundert man sich, dass es damit so lange gedauert hat, denn der lauschige Platz am Wasser ist ideal.

Man findet eine gesunde Mischung zwischen Privatleuten und Händlern und zum Pflichtprogramm gehören Bands und DJs. Die Balance stimmt bisher. Der Kiez-Flohmarkt hat einen weiteren Ableger: den Kreuzboerg Flowmarkt in den Prinzessinnengärten.

Adresse: Maybachufer zwischen Friedel- und Pannierstraße, Neukölln www.nowkoelln.de/
Anfahrt: U-Bhf. Schönleinstraße
Öffnungszeiten: Ab März 2019 jeden 1. und 3. Sonntag im Monat


Antik- und Buchmarkt am Bodemuseum

Antik- und Buchmarkt am Bodemuseum
Antik- und Buchmarkt am Bodemuseum

In der Mitte einer der schönsten touristischen Routen Berlins, zwischen Alexanderplatz und Friedrichstraße, liegt etwas abseits vom geschäftigen Treiben das Bodemuseum. Jeden Samstag und Sonntag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr sowie an den  Feiertagen stellt es die majestätische Kulisse für einen der schönsten Sammlermärkte Berlins.

Den Antik- und Buchmarkt am Bodemuseum in Berlin Mitte an der Museumsinsel. Seit 1992 bieten hier mehr als 60 Händler ihr breites Sortiment an: Vom preisgünstigen modernen Antiquariat bis zum Sammlerobjekt mit Seltenheitswert. Ein Mekka für Liebhaber bibliophiler Raritäten, ebenso wie für Souvenirsucher und Flohmarktfans.

Auch eine große Auswahl an Schallplatten, historischem Glas, Spielzeug, Bildern, Bronzen, altem Hausrat, Geschirr , Kleinmöbel  und Nostalgie-Blechschilder usw. bereichern das Angebot auf dem Markt. Wer nach alten Fotos und Postkarten, nach Briefmarken oder Münzen sucht, wird auf dem Markt mit Sicherheit fündig.

Adresse: Am Kupfergraben, Mitte
Anfahrt: S- und U-Bhf. Friedrichstraße
Öffnungszeiten: Sa, So und Feiertags 11.00-17.00 Uhr, www.antik-buchmarkt.de


Kreuzboerg Flowmarkt

Kreuzboerg Flowmarkt, der Fohmarkt in Kreuzberg
Kreuzboerg Flowmarkt, der Fohmarkt in Kreuzberg

Was Nowkoelln für Neukölln, ist der Kreuzboerg Flowmarkt für Kreuzberg. Malerisch gelegen in den Prinzessinnengärten wird der Markt für private Second-Hand, Kunst und original Handmade-Produkte im Frühjahr wieder seine Stände aufbauen.

Wie gewohnt wird das variationsreiche Kunst-und-Kram-Gemisch durch Musik und Snacks ergänzt. Anmelden kann man sich online, mit selbstmitgebrachtem Tisch kann man sich auch am Sonntag ab 9 Uhr ohne Anmeldung einfinden, solange noch Platz ist.

Adresse: Prinzenstrasse 35 in den Prinzessinenngärten, http://www.kreuzboerg.de
Anfahrt: U8 Moritzplatz
Öffnungszeiten: ca. März bis Oktober jeden 2. und 4. Sonntag von 10-17.30 Uhr


Hallentrödelmarkt Treptow an der Arena

Hallenflohmarkt in der Arena
Hallenflohmarkt in der Arena

Der Markt direkt neben der Arena hat einen großen Vorteil: Er ist überdacht und kann bei jedem Wetter besucht werden. Zu kaufen gibt es dort so ziemlich alles: alte Elektronikartikel (in riesigen Mengen), Nähmaschinen, Autoreifen, Möbel, Lampen, Räder und und und….

Ein paar Kunst- und Kulturartikel gibt es natürlich auch. Beliebt ist der Flohmarkt vor allem dank seiner fairen Preise, die oft verhandelbar und selten überzogen sind. Mehr …

Adresse: Eichenstraße 4, Treptow, neben der Arena, Standreservierung/Infos: 0172 303 57 75
flohmarkt-berlin.com/trodelmarkt-arena-treptower-art-center-berlin
Anfahrt: S-Bhf. Treptower Park
Öffnungszeiten: Sa+So 10-16 Uhr, ganzjährig


Trödelmarkt am Marheinekeplatz

Flohmarkt am Marheinekeplatz
Flohmarkt am Marheinekeplatz

Ein sehr schöner Flohmarkt ist der Trödelmarkt im Bergmannkiez. Schon das Viertel ist mit seinen zahlreichen Geschäften sehr bunt, ähnlich verhält es sich mit dem Flohmarkt. Wer günstig einkaufen möchte, sollte allerdings früh aufstehen. Beliebt ist der Markt schon allein wegen seiner Lage, denn die umliegenden Cafés und Restaurants laden gerade an sonnigen Tagen zu einem ausgiebigen Frühstück oder Mittagessen ein.

Adresse: Marheinekeplatz, Kreuzberg,  0172 958 91 57 www.troedelmarkt-marheinekeplatz.de
Anfahrt: U-Bhf. Gneisenaustraße, Bus 248
Öffnungszeiten: Sa 10-17 Uhr und So 11-16 Uhr


Flohmarkt am Boxhagener Platz

Flohmarkt am Boxhagener Platz in Friedrichshain
Flohmarkt am Boxhagener Platz in Friedrichshain

Der Sonntagsflohmarkt am Boxhagener Platz ist nicht mehr aus Friedrichshain wegzudenken. Die bunte Mischung aus gewerblichen und privaten Händlern zieht neben den Berlinern inzwischen auch zahlreiche Touristen an, aber besonders wer gerne durch Bücher und Tonträger stöbert, kann hier auf die ein oder andere Rarität stoßen.

Abwechslungsreiche Gastrostände versorgen die hungrigen Schnäppchenjäger und um die Ecke warten die Eispiraten. Im Winter und bei Schmuddelwetter gibt es auch mal Lücken zwischen den Ständen. 

Adresse: Boxhagener Platz 1, Friedrichshain, Facebook
Anfahrt: Bus 240, Tram 21
Öffnungszeiten: So 10-18 Uhr, vor 11 Uhr ist aber selten fertig aufgebaut

Flohmarkt am Boxhagener Platz: Lampen, Liebhaberstücke und Live-Acts


Flohmarkt Friedrichshagen

Flohmarkt_Friedrichshagen
Flohmarkt Friedrichshagen

Am Parkplatz im Grünen nahe des S-Bhf.Friedrichshagen herrscht jeden Sonntag Hochbetrieb. Das ganze Jahr hindurch bieten 60-100 Händler all das, was man so braucht, schon seit Jahren gesucht hat oder von dem man noch nicht wusste, dass man es braucht. Auf dem Markt finden sich nicht nur professionelle Händler, regelmäßig verkaufen auch Privatleute und Hobby-Trödler. Zwischen einer Fülle von abenteuerlichem Ramsch finden sich immer auch Spezialstände, die antike Einzel- oder Sammlerstücke anbieten.

Adresse: Dahlwitzer Landstr./Schöneicher Str., Friedrichshagen
Anfahrt: S-Bhf. Friedrichshagen
Öffnungszeiten: So 8-16 Uhr


Flohmarkt am Mauerpark

Der Flohmarkt im Mauerpark
Der Flohmarkt im Mauerpark

Manch böse Zunge behauptet, dass der Flohmarkt im Mauerpark gar keiner mehr ist, da viele der Stände zu jungen Designern oder Boutiquen gehören. Das macht das eigentlich übliche Feilschen ziemlich schwer, da die Preise bereits feststehen. Dieser Vorwurf mag durchaus seine Richtigkeit haben.

Mit den Jahren ist der Markt stetig gewachsen und hat so viele Händler angezogen, die nicht im eigentlichen Sinne „trödeln“. Dennoch finden sich unter den Standbesitzern weiterhin viele private Händler, die tatsächlich alte Klamotten, Kunsthandwerk und jede Menge Ramsch verkaufen.

Eher unangenehm ist die Enge, im Sommer fühlt man sich gern mal in eine Shopping-Mall versetzt. Es gibt aber genügend kleine Oasen. Der Flohmarkt bietet jede Menge kleinere und größere gastronomische Stände. Von der Biowurst über türkische Spezialitäten bis hin zum grundsoliden Erbseneintopf aus der Gulaschkanone gibt es für jeden Geschmack etwas.

Adresse: Bernauer Straße 63-64, Prenzlauer Berg,  0176 29 25 00 21,  flohmarktimmauerpark.de
Anfahrt: Tram M10, S/U-Bhf. Eberswalder Straße
Öffnungszeiten: So 8-18 Uhr, ganzjährig

Mauerpark Flohmarkt: Kleidung, Kramkisten, Karaoke

Hat der Flohmarkt am Mauerpark eine Zukunft?


Flohmarkt am Arkonaplatz

Flohmarkt_am_Arkonaplatz
Flohmarkt am Arkonaplatz

Für alle, die ihr Taschengeld aufbessern wollen, gibt es hier die Möglichkeit, sich von Altlasten, Kuriositäten oder einfach Dingen zu befreien, die andere tüddelkramige Herzen wiederum höher schlagen lassen. Und wenn man selber eins hat, umso besser, dann kann man das eben verdiente Geld gleich wieder ausgeben. Die Grundregel wie überall auch hier: Früh aufstehen lohnt sich.

Adresse: Arkonaplatz, 10435 Berlin-Mitte,  030 78 69 764 oder 0171-7101662, www.troedelmarkt-arkonaplatz.de
Anfahrt: Tram M10, S/U-Bhf. Eberswalder Straße
Öffnungszeiten: So 10-16 Uhr

 


Antikmarkt am Ostbahnhof

Der Antikmarkt am Ostbahnhof
Der Antikmarkt am Ostbahnhof

Der Antikmarkt am Ostbahnhof ist, trotzdem er recht überschaubar ist, ein sehr beliebter Markt für Antik- und Kunstliebhaber. Viele der Antikwaren sind recht preiswert, es wird fair gehandelt und der Markt ist auch an sonnigen Tagen nicht so überfüllt.

Secondhand-Klamotten und Nippes wird man hier eher selten finden, dafür aber hochwertige Sammlungen aus den verschiedensten Bereichen – Möbel, Schallplatten bis hin zu Briefmarkensammlungen.

Adresse: Erich-Steinfurth-Straße 1, Friedrichshain,  29 00 20 10, http://oldthing.de/Berliner-Flohmarkt/Antikes-und-Sammeln/Grosser-Antikmarkt-Ostbahnhof
Anfahrt: S-Bhf. Ostbahnhof
Öffnungszeiten: So 9-17 Uhr


Flohmarkt Straße des 17. Juni

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Troedelmarkt und Kunstmarkt

Dieser Markt zählt wohl zu den traditionsreichsten der Stadt. Gegründet wurde er bereits 1973 als erster Berliner Trödelmarkt überhaupt. Dementsprechende Anziehungskraft besitzt der Flohmarkt, an sonnigen Wochenenden ziehen jede Menge Touristen über den Platz am Ernst-Reuter-Haus.

Das Angebot ist vielfältig – Autogrammkarten, Bücher, CDs, Schallplatten, Videos, Computerspiele, Kleidung, Möbel, Schuhe, bis hin zu Porzellan, Schmuck und alten Gemälden gibt es fast alles. Das hat aber auch seinen Preis, nach wahren Schnäppchen muss man sorgfältig suchen.

Adresse: Straße des 17. Juni am S-Bahnhof, Tiergarten, 26 55 00 96, www.berliner-troedelmarkt.de
Anfahrt: S-Bhf. Tiergarten
Öffnungszeiten: Sa+So 10-17 Uhr


Flohmarkt am Rathaus Schöneberg

FlohmarktSchoeneberg
Der Flohmarkt in Schöneberg

Vor dem Rathaus Schöneberg wird jeden Sonntag Ramsch, Schnickschnack und hipper Designkram verkauft. Allerdings muss man hier früh ankommen und etwas Zeit mitbringen, da die Auswahl riesig ist und das Wühlen nach Schätzen seine Zeit benötigt.

Soweit das Auge reicht gibt es Stände mit Bergen an Klamotten. Ganz wichtig für jeden Flohmarkt-Fan: Die Verkäufer haben Freude am Handeln. Das Publikum ist angenehm gemischt und die Preise ok. Wer etwas Verhandlungsgeschick besitzt, kommt hier voll auf seine Kosten.

Adresse: John-F. -Kennedy-Platz 1, Schöneberg, 03322 21 08 68, www.berlin-flohmaerkte.de/rathaus-schoeneberg.html
Anfahrt: S-Bhf. Rathaus Schönberg
Öffnungszeiten: Sa+So 8 bis 16 Uhr

Flohmarkt Rathaus Schöneberg: Meckis als Blickfang


Flohmarkt am Fehrbelliner Platz

Der Trödelmarkt in Wilmersdorf ist eine wahre Fundgrube für Kunstliebhaber. Händler und Privatpersonen, Künstler und Kunsthändler bieten hier ihre Schätze an. Doch nicht nur für Kunstfanatiker ist hier was zu finden, auch Second-Hand Mode hängt an vielen Kleiderstangen, Haushaltsgeräte und Trödel gibt es in großen Mengen. Nach einem anstrengenden Tag kann sich der erschöpfte Trödler dann direkt nebenan im Parkcafé eine kleine Stärkung kaufen.

Adresse: Fehrbelliner Platz 1, 10707 Berlin Wilmersdorf, www.fehrbi.info
Anfahrt: U-Bhf. Fehrbelliner Platz
Öffnungszeiten: Sa+So 10 – 16 Uhr


Nachtmarkt auf der Zitadelle

Nachtflohmarkt-zitadelle
Der Nachtflohmarkt

Das Citadel Music Festival im Sommer hat nicht nur Konzerte auf der Agenda. Zwei Mal wird es in diesem Jahr wieder den Nachtmarkt auf der Zitadelle Spandau geben. Das heißt vor historischer Festungskulisse, bei hoffentlich sommerlich lauen Nächten trödeln und schlendern. Natürlich wird auf Musik auch da nicht verzichtet, dafür gibt es ein Rahmenprogramm.

Im letzten Jahr tummelten sich trotz regnerischen Wetters etwa 4.000 Besucher auf dem Nachtmarkt. Wer einen Stand anmelden will, kann dies schon jetzt online tun.

Adresse: Zitadelle Spandau, Am Juliusturm, Spandau, http://nachtmarkt-berlin.de
Anfahrt: U-Bhf. Zitadelle, Bus X33


Fotos: Dana Sohrmann, Kreuzboerg Flowmarkt, Bernd Sauer-Diete, Benjamin Pritzkuleit, Bastian Fischer, Wewerka Maerkte, www.oldthing.de, Alfred Van Loh, Mario Krueger

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