Essen & Trinken

Feinkost in Berlin

rothenbergerAl Contadino Sotto Le Stelle
Das beliebte Lokal serviert gehobene Küche aus Zutaten, die zu 90 Prozent aus Italien stammen. Zu den Antipasti kann man aus acht verschiedenen Olivenölen wählen. 160 Positionen italienischer Wein und 16 Grappasorten runden das Sortiment ab. Nebenan im Haus mit der Nummer 34 gibt es übrigens eine Mozzarella-Bar und Bottega. Dort kann man italienische Tapas naschen und Feinkost für daheim kaufen.

Amour Fou
Herzhafte Gerichte sucht man hier vergebens, dafür gibt es Süßes in allen Variationen. Trüffel, Kuchen und Schokolade, ab und an mal ein frischer Hefezopf. Das passt für ein spätes Frühstück oder einen Kaffeeklatsch am Nachmittag. Besonders beliebt sind die Schokotrüffeltörtchen, Obstkuchen gibt es nur saisonal.

Anaveda
Bekannt sind vor allem die Pasten und Salate des ayurvedischen Feinkostladens. Die sind hausgemacht, täglich frisch und vor allem gesund. Sitzt man gemütlich am Mittagstisch, wird in erster Linie exotische Kost serviert. Aber auch deutsche Küche gibt es unter dem Titel „Muttis Kochtopf“ täglich frisch.

Azafran Gourmet
Nur zwei Minuten vom Hermannplatz entfernt gibt es seit dem 2. März 2013 exklusive spanische Weine und Delikatessen, vom Serrano-Schinken bis zu Ölen und Gewürzen, zu kaufen. Das Geschäft besitzt sogar eine eigene Metzgereiabteilung. In der jeweils ersten Monatswoche sollen es gratis Verkostungen von Weinen und Delikatessen veranstaltet werden.

Azafran Gourmet, Lenaustraße 5, 12047 Berlin, Onlineshop: www.azafrangourmet.com

Barcomi’s Kaffeerösterei
Das Barcomi‘s ist ein Highlight für alle Langschläfer und Frühstücksfanatiker, denn man kann hier den lieben langen Tag die verschiedenen Frühstücksplatten, Müslis und Bagels genießen und dazu wunderbaren Kaffee bestellen. Sehr empfehlenswert ist auch der saftige Cheesecake im New Yorker Style.

Bullys Balery
Wenn man es genau nimmt, gehört die im echten Neukölln gelegene Bistro-Bäckerei der französischen Bulldogge Bully. Der Hund von Inhaber Daniel Wemhöner inspirierte seinen Herrn und wurde auf dem Logo der Bäckerei verewigt. Zu den Stammgästen gehören „WLAN-Bohemians, wie auch Neuköllner Urgesteine“, erzählt der Chef. Diese finden auf der Karte unter anderem selbst gemachte Kuchenspezialitäten wie auch eine ausgiebige Auswahl an französischen Flammkuchen.

Casero
Große Auswahl! Im Casero gibt es Omelettes mit zig unterschiedlichen Gemüsesorten, aber auch mit Ziegenkäse und Mozzarella. Die Frühstücksangebote laden ein zu einer kulinarischen Reise durch Europa mit Spezialitäten von Oslo bis Istanbul. Danach kann man sich mit einem der selbst gebackenen Kuchen wunderbar nach draußen setzen und das Treiben im Simon-Dach-Kiez entspannt beobachten.

Franz-Karl
In dieser Patisserie, die gleichzeitig auch ein kleines Cafй ist, gibt es vor allem österreichische Spezialiäten, wie z.B. Sachertorten und Mozartkugeln. „Wir versuchen, die traditionellen Rezepte durch fettarme Zutaten etwas leichter zu machen“, erklärt Geschäftsführerin Nicole Böhme. Neben dem umfangreichen Kuchen- und Tortenangebot stellt der ehemalige Chefpatissier Franz-Karl Kaufmann auch Kleingebäck, Strudel und Süßigkeiten selbst her.

Glut und Späne
Michael Wickert räuchert seine Fische über Buchenholzspänen. Wickert bezieht sie von Fluss- und Seenfischereien in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, einigen Partnern in Berlin und der kleinen Küsten- und Kutterfischerei der Ostsee. Ursprünglich hat er neben
vielen anderen Fischen auch Makrelen geräuchert, doch dann kam eine Warnung des WWF, dass die Makrele von Überfischung bedroht ist, und Wickert reagierte sofort. „Wir bieten vorerst keine Makrelen aus dem Nord-Ost-Atlantik mehr“. Vorbildlich. 

La Käserie
Der Käse auf dem Logo lächelt einen schon aus der Ferne an. Hier fliegen keine Löcher aus dem Käse, hier darf man sich und seinen Gaumen mit feinen, ausgewählten Käsespezialitäten wirklich Gutes zu Gemüte führen. Die zwei Exil-Franzosen Romain Domond und Bastien Slovinski widmen sich in ihrem vor wenigen Monaten eröffneten Feinkostbistro dem schönen Thema Käse und seiner Vollendung. Mitnehmen oder gleich vor Ort genießen? Am liebsten beides!

Lebensmittel in Mitte
Wenn es Mittemenschen nach Süddeutsch-Deftigem gelüstet, statten sie dem Restaurant und Feinkostladen mit dem schlichten Namen einen Besuch ab. Auf den Tellern landen Käsespätzle, Kartoffelsalat oder Leberkäse, für den heimischen Kühlschrank warten fränkische Wurst- und Allgäuer Käsespezialitäten.

Lina Rothenberger
Inhaberin Kirsten Keitel bewahrt das kulinarische Andenken ihrer Großmutter. Mit Liebe und Sorgfalt führt sie den kleinen Lebensmittelladen, in dem sie auch Gäste bewirtet. „Urig und ruhig“ ist es hier auch im Sommer, wenn die Kundschaft den kleinen Vorgarten bevölkert. Für die Samstage hat sich Kirsten Keitel etwas Besonderes ausgedacht: sowohl für draußen sitzen als auch zum Mitnehmen können Picknickkörbe bestellt werden. Zum Mitnehmen ist an alles gedacht: von Decke bis Besteck. Was rein darf in den Korb, wählen die Gäste selbst aus. Hätte die Großmutter das noch erleben können!

nazunaNazuna
Im Nazuna bekommt kein Sushi, aber andere japanische Delikatessen und Alltagsspeise. Rettich und Schwarzwurzel sind beliebte Zutaten für die herzhaften Gerichte. Das Ehepaar Sven Schumacher und Tsuki Haseegava versteht sich auch auf die Kunst der Süßspeisen auf höchstem Niveau. Die Auswahl reicht von kleinen Küchlein bis zu mehrstöckigen Torten, die auf Wunsch speziell angefertigt werde. Alle Speisen sind zum Mitnehmen erhältlich.

Oliobiscotti
Der italienische Familienbetrieb ist im Graefekiez vor allem wegen seines guten Mittagstischs bekannt. Die hochwertigen Zutaten sind hausgemacht, auch das Olivenöl wird aus der italienischen Heimat importiert. Die Karte bietet eine Mischung aus traditionellen Gerichten und kreativen Abwandlungen, und wer sein Geld zuhause vergessen hat, wird dennoch nicht hungrig nach Hause geschickt: „Es ist nicht unüblich, dass unsere Stammgäste mangels Bargeld bei uns anschreiben lassen“, sagt die Geschäftsführerin Angela Biscotti.

Ombretta
Ombretta heißt übersetzt „kleiner Schatten“ und hat seinen Ursprung bei venezianischen Weinhändlern, die für ihren Wein früher keine Kühlmöglichkeiten hatten und sich deshalb in den Schatten stellen mussten. Das läuft heutzutage im gleichnamigen Wein- und Feinkostladen etwas anders, und vor allem die Sonnenplätze vor der Tür sind zur Mittagszeit sehr beliebt. Zum Glas Wein lassen sich die Gäste mediterrane Snacks und Pasta-Variationen schmecken. Sehr beliebt ist das Rosmarin-Schinken-Baguette.

Pasta Bar Gianni Gillone
Die Salumeria macht ihrem Namen alle Ehre. Neben einer delikaten Auswahl an italienischer Antipasti, Wurst und Käse gibt es den ganzen Tag warme Pasta: Spaghetti, Cannelloni, Tortellini und Co., serviert mit Arrabiata-, Gorgonzola- oder Bolognesesauce, Wildschweinragout, Pesto, Butter und Salbei und sogar Trüffel, man beachte: ohne Aufpreis. Die Gerichte wechseln in regelmäßigen Abständen; die Portionen sind reichlich. Für ganz Hungrige gibt es doppelte Portionen für immer noch schmale 5,90 Euro. Wer‘s leicht mag, bestellt Minestrone oder Tomatensuppe.

Tukovits & Freunde
Erst seit Juni 2012 gibt es diesen Feinkostladen, der seine Gäste mit österreichischen Spezialitäten überzeugt. Optisch fällt direkt das große über Eck gehende Weinregal auf. Das Besondere: Es gibt auch eigene Konditorwaren.

Winterfeldt Schokoladen
In einer ehemaligen Apotheke wartet der hübsche Schoko-Laden mit einem verführerischen Sortiment auf. „Wir haben in Berlin die größte Auswahl an qualitativ hochwertiger Schokolade, sagt die Mitinhaberin Natascha Kespy. Gewürzte Schokoladen sind besonders beliebt, ob mit Salz oder Pfeffer. Aber es muss nicht immer süß und schokoladig sein: Gegen den kleinen Hunger hilft eine Brotzeit mit Wurst, Käse und ayurvedischem Brotaufstrich.

Zuccherino
Im Zuccherino findet der Gast viel Platz zum gemütlichen Frühstück oder auch für ein entspanntes Mittagessen. Es stehen verschiedene Frühstücksmenüs zur Auswahl und das Mittagsangebot wechselt täglich. Angeboten werden beispielsweise hausgemachte Salate wie Nudel-, Kartoffel- oder auch Couscous-Salat.

Fotos: Anna Blanke (oben), Viktor Fernandez / HIPI

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