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Lyrik

Poesiefestival Berlin: Die Poets‘ Corners ziehen vom Kiez ins Netz

Die Tage vor dem offiziellen Festivalbeginn des Poesiefestival Berlin gehören den Berliner Lyriker*innen, die dann fröhlich raus aus ihren Dichterstuben gehen und in die Kieze ausströmen und lesen. Das geht jedoch dieses Jahr natürlich nicht. So zieht die Reihe Poets‘ Corner nun ins Netz um und wird zu Poet’s Home. Heute Abend geht’s in Spandau los.

Bei dem 16. Poesiefestival Berlin tummelten sich die Besucher*innen auf einer Treppe in der Akademie der Künste. Dieses Jahr muss auf das Gruppenkuscheln verzichtet werden. Foto: Imago Images/Mike Schmidt

Gedichte gehören in die Stadt. Mit Poets‘ Corner startet jedes Jahr der Countdown zum Poesiefestival in Berlin. Normalerweise schwärmen dabei Berliner Lyriker*innen in die Kieze aus, lesen in Bibliotheken, Galerien, Museen und Kulturzentren. Überall ist Raum für Poesie. Jedoch können sich in diesem Jahr die vielen Besucher*innen nicht zu den Lesungen versammeln. So wurde auch die diese Reihe jetzt ins Digitale übertragen und geht heute als Poet’s Home an den Start.

Poet’s Home: Lesungen zum Streamen

Die Besucher*innen können hier heute an (29. Mai) bis zum Donnerstag 4. Juni, jeden Tag jeweils um 18 Uhr die Lyriker*innen und Performer*innen in ihr Wohnzimmer streamen. Über Facebook, YouTube oder die Website des Poesiefestivals stellen sich die 32 in Berlin lebenden Akteur*innen in Kurzvideos vor und füllen die Bildschirme und Lautsprecher mit ihren Gedichten. Eine poetische Reise von Bezirk zu Bezirk.

Heute startet das Programm in Spandau mit Tim Holland, Georg Leß, Dilek Mayatürk, Ron Winkler liest Thien Tran und Judith Zande. Dazu gibt es Musik von Aurélie Maurin für ein eigenes kleines Wohnzimmerkonzert.
Morgen geht es dann in Friedrichshain-Kreuzberg weiter.

Auch das Poesiefestival wird online übertragen

Am 5. Juni startet dann das Poesiefestival, welches in seiner 21-jährigen Geschichte auch zum ersten Mal online stattfinden wird. 150 Künstler*innen aus aller Welt haben dafür im Vorfeld Audio- und Videoaufzeichnungen mit ihren Performances und künstlerische Inszenierungen in ihren eigenen vier Wänden aufgenommen. Weiteres zu den verschiedenen Künstler*innen und das ganze Programm findet ihr auch im neuen tip, der am kommenden Mittwoch erscheint.


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