• Stadtleben
  • 12 kuriose Fotos aus Berlin: Bizarres von Radleichen bis Whale Watching

Berlin verstehen

12 kuriose Fotos aus Berlin: Bizarres von Radleichen bis Whale Watching

In Berlin leben viele Menschen mit (teilweise unfreiwilligem) Humor, davon zeugen recht kuriose Fotos, von denen wir hier 12 versammelt haben. Mal wird Sperrmüll spektakulär inszeniert, mal sorgen dubiose Zettel und hilflos betextete Schilder für urbanes Amüsement, bizarre Verkaufsanzeigen und freche „Zu-verschenken“-Angebote sind Anlass für Schmunzler und immer wieder erfreuen uns Fahrräder und E-Scooter, die nicht ganz sachgemäß hinterlassen wurden. Wer mit offenen Augen durch die Stadt läuft, bekommt immer wieder was zu lachen. Viel Spaß!


Modebewusste Maskenwesen

Kuriose Fotos aus Berlin: Schräge Models präsentieren die neuste Maskenmode in einem Neuköllner Geschäft. Foto: Imago/Sabine Gudath
Schräge Models präsentieren die neuste Maskenmode in einem Neuköllner Geschäft. Foto: Imago/Sabine Gudath

Corona treibt seltsame Blüten. Vor diesem Laden in Neukölln präsentieren halbe Schaufensterpuppen grellbunte Mode und den dazu passenden Mundschutz. Besonders schön ist das Wesen ganz links im Bild. Wie allgemein bekannt, hilft das Tragen eines Plüsch-Hamburgers auf dem Kopf gegen die Ansteckung mit dem Virus. Da kann man AstraZeneca in der Pfeife rauchen!


Zu verschenken: Mundschutz (gebraucht)

Kuriose Fotos aus Berlin: Die ist doch noch gut! Maske zu verschenken. Foto: Imago/Sabine Gudath
Die ist doch noch gut! Maske zu verschenken. Foto: Imago/Sabine Gudath

Verlorene Masken gehören seit Ausbruch der Pandemie zum Stadtbild dazu. Damit trägt die Seuche neben all den anderen Beschwerlichkeiten auch noch zur weiteren Vermüllung Berlins bei. Schöner Mist. Aber hier hat sich ein freundlicher Mitbürger (respektive eine freundliche Mitbürgerin) erbarmt und bietet (anonym) den wenig gebrauchten Mundschutz als Geschenk an. Dankeschön!


Fahrradleiche am Kanal

Sicher ist sicher, hauptsache das Fahrrad ist fest angeschlossen! Foto: tipBerlin
Sicher ist sicher, hauptsache das Fahrrad ist fest angeschlossen! Foto: tipBerlin

Das Fahrrad ist noch nicht tot, ein oder zwei Wochen Arbeitszeit und 400 bis 500 Euro, dann ist es wieder flott. Wie man sieht, handelt es sich hier um Markeware. Wohl deshalb wurde es gleich mit zwei Schlössern vor fiesen Fahrraddieben geschützt. Hat gut geklappt, es ist noch da!


Das Sofa im öffentlichen Raum

Ein ausgedientes Schlafsofa steht mitten auf der Greifenhagener Strasse in Prenzlauer Berg. Foto: Imago/Seeliger
Ein ausgedientes Schlafsofa steht mitten auf der Greifenhagener Straße in Prenzlauer Berg. Foto: Imago/Seeliger

Die Beatles sangen vor vielen Jahren den schönen Song „Why don’t we do it in the road?“. Dieses publikumswirksam abgestellte Schlafsofa steht daher ganz im Geiste der Fab Four. In the road. Sperrmüll kann übrigens auch Kunst sein und ein Schäferstündchen im urbanen Rummel dürfte auf diesem ausgedienten Möbelstück ziemlich gemütlich ausfallen. Gute Nacht.


Zufrkfen

Ob die Karre einen Käufer gefunden hat? Gesehen in Kreuzberg. Foto: tipBerlin
Kuriose Fotos aus Berlin: Ob die Karre einen Käufer gefunden hat? Gesehen in Kreuzberg. Foto: tipBerlin

Zufrkfen? Klar, kauf ich. Tausend Euro. Korrekt. Papiere brauch ich nicht, Schlüssel auch nicht, wird kurzgeschlossen, muss eh nur zur Bank um die Ecke. Bitte. Danke. Schnell weg.


E-Scooter im Baum

Kuriose Fotos aus Berlin: Im Baum geparkter E-Scooter von Lime in Prenzlauer Berg. Foto: Imago/Seeliger
Im Baum geparkter E-Scooter von Lime in Prenzlauer Berg. Foto: Imago/Seeliger

Besonders scheue E-Scooter verstecken sich in Baumkronen. Wenn man ganz still ist, kann man sie bei der Brutpflege beobachten. Die Berliner Gattungen haben sich eigentlich an den Stadtlärm gewöhnt, aber hierbei handelt es sich wohl um ein zugeflogenes Exemplar, das sich noch ans neue Habitat gewöhnen muss. Nicht füttern!


Die Natur holt sich das Rad zurück

Zurück zu Natur mal anders. Foto: tipBerlin
Zurück zu Natur mal anders. Foto: tipBerlin

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann“, die alte Weissagung der Cree-Indianer gilt heute nicht mehr. Denn die Natur holt sich zurück, was der Mensch erschaffen hat. Ganz langsam verschlingt sie mit ihren grünen Ranken die Werke der Zivilisation. Auch über Berlin wird einmal wieder Gras wachsen.


Öffentlicher Aschenbecher

Urbanes Ensemble aus Aschenbecher aus einer Konservendose an einem Laternenmast und einem Fundstück (Schlüsselbund). Foto: Imago/Seeliger
Urbanes Ensemble aus Aschenbecher aus einer Konservendose an einem Laternenmast und einem Fundstück (Schlüsselbund). Foto: Imago/Seeliger

Konzeptkunst mit Dienstleistungsfunktion (Aschenbecher), kiezgerechtem Anspruch (Schlüssel gefunden) und politischer Message (Keine Spekulation mit Wohnraum!). Mehr Stadt geht nicht.


Winterliches Stillleben

Kuriose Fotos aus Berlin: Im Frühling beginnt die neue Fahrradsaison. Foto: tipBerlin
Im Frühling beginnt die neue Fahrradsaison. Foto: tipBerlin

Jingle bells, jingle bells
Jingle all the way,
Oh what fun it is to ride
On a bike, O
Jingle bells, jingle bells
Jingle all the way,
Oh what fun it is to ride
On a bike.


Whale Watching Point

Kuriose Fotos aus Berlin: Nur Schwäne auf dem Landwehrkanal. Wo sind die Wale? Foto: tipBerlinv
Nur Schwäne auf dem Landwehrkanal. Wo sind die Wale? Foto: tipBerlin

Von der Kottbusser Brücke zwischen Kreuzberg und Neukölln lässt sich der Berliner Stadtwal am besten beobachten. Besonders gut sieht man ihn nach der siebten Flasche Bier, wahlweise der dritten Flasche Rotwein. Wer nüchtern ist oder wenig Phantasie hat, muss sich die ollen Schwäne anschauen.


Riesiger Dominostein

Kann jemand anlegen? Foto: tipBerlin
Kuriose Fotos aus Berlin: Kann jemand anlegen? Foto: tipBerlin

Schade, dass hier nur der eine Stein herumliegt. So ein vollständiges Dominospiel in Straßengröße wäre doch wirklich sehenswert.


Mittags Angot: Chilli con Canre

Kuriose Fotos aus Berlin: Guten Hunger, bei dem Angot kann man einfach nicht nein sagen. Foto: tipBerlin
Guten Hunger, bei dem Angot kann man einfach nicht nein sagen. Foto: tipBerlin

Fehler auf Speisekarten und Werbeschildern von Restaurants sind ein Klassiker. Aber hier sind gleich zwei davon und das Ganze nur für 6,90 Euro, ist schon sehr günstig das Angot.


Mehr Berlin

Corona bestimmt leider auch noch im März 2021 die Nachrichtenlage: Die dritte Welle kommt, Schul- und Gastro-Öffnungen sind in Berlin vorerst auf Eis gelegt. Berliner Drogenpolitik: Was soll die Drogenrazzia im Görlitzer Park bringen? Und: Die zweite Phase der Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ ist angelaufen – Radikale Maßnahmen im umkämpften Berliner Mietmarkt.

Berlin am besten erleben
Dein wöchentlicher Newsletter für Kultur, Genuss und Stadtleben
Newsletter preview on iPad