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Parks in Berlin

Tempelhofer Feld: Der Freiluftspielplatz für alle Berliner – alle Infos

Das Tempelhofer Feld ist die Berliner*innen enorm wichtig. Als das ehemalige Flughafengelände teils bebaut werden sollte, scheiterte das Vorhaben nach einem Volksentscheid 2014 grandios. Warum aber lieben es die Hauptstädter*innen so sehr? Die Freizügigkeit erlaubt in einer zusehends zugebauten Stadt den Blick in die Ferne. Jede*r findet hier seine Ecke, von Biker über Jogger bis hin zu Kitesurfer. Der Platz ist zwar geschichtsträchtig, aber auch Ausdruck des urbanen Lebensgefühls, etwa in den kleinen Gärten an der Neukölln-Seite des Feldes.

Tempelhofer Feld. Das Drachenfestival ist bei den Berlinern sehr beliebt. Foto: Imago Gora

Hunde, Grillen, Lage: Was man über das Tempelhofer Feld wissen muss

Geschichte: Ursprünglich war das Tempelhofer Feld ein militärisches Übungsgelände und Paradeplatz der Berliner Garnison. Der dort angelegte Flughafen Berlin-Tempelhof hatte besondere Bedeutung während der Berlin-Blockade 1948/49. Versorgungsflugzeuge landeten damals teilweise im 90-Sekunden-Takt. 2008 wurde der Flugbetrieb eingestellt, zwei Jahre später das Feld als Park wiedereröffnet. Mit durchschlagendem Erfolg: Am Erföffnungstag kamen mehr als 230.000 Berliner*innen.

Besonderheiten: Mit seinen rund 355 Hektar ist es die größte innerstädtische Freifläche der Welt und somit auch Berlins größter Stadtpark. Das normalerweise jährliche stattfindende Drachenfestival zieht viele Tausende Besucher an.

Sonnenuntergang auf dem Tempelhofer Feld – der Blick ist ausnahmweise mal nicht verbaut. Foto: imago/Emmanuele Contini

Sportangebote: Das Tempelhofer Feld ist der Spielplatz der Stadt. Von Yoga über Skateboarding, bis hin zum Grillen – Berliner aus den verschiedensten Bezirken suchen hier Entspannung. Eine sechs Kilometern lange Rundstrecke macht das Tempelhofer Feld ideal für Fahrradfahrer und Läufer. Wegen der Freizügigkeit ist das Areal auch bei Kitesurfern sehr beliebt.

Feldlerche.
Foto: Imago/blickwinkel

Fun Fact: Die seltene Feldlerche (Alauda arvensis) hat auf dem Tempelhofer Feld eine Schutzzone. Und die zahlt sich aus, 2019 gab es einen Rekord: 220 Brutpaare! Der Vogel ist etwa 19 Zentimeter lang, bräunlich – und stark gefährdet.

Grillen: Grillen ist nur in den vorgesehen Bereichen gestattet. Der Grill muss eine Höhe von mindestens 20cm haben. Eine Grillfläche befindet sich jeweils im südwestlichen und östlichen Teil des Feldes.

Öffnungszeiten: Januar: 7.30 bis 17 Uhr

  • Februar: 7 bis 18 Uhr
  • März: 6 bis 19 Uhr
  • April: 6 bis 20.30 Uhr
  • Mai: 6 bis 21.30 Uhr
  • Juni und Juli: 6 bis 22.30 Uhr
  • August: 6 bis 21.30 Uhr
  • September: 6 bis 20.30 Uhr
  • Oktober: 7 bis 19 Uhr
  • November: 7 bis 18 Uhr
  • Dezember: 7.30 bis 17 Uhr

Barrierefreiheit: Die drei Haupteingänge, der südliche Eingang und die WC Anlagen sind barrierefrei.

Besuch mit Hund: Außerhalb der ausgewiesenen Bereiche, müssen Hunde an der Leine geführt werden. Eine Hundewiese befindet sich im südwestlichen und zwei andere jeweils im östlichen Bereichs des Feldes.

Wie komme ich zum Park: Über mehr als zehn Eingänge ist der Park leicht zu erreichen.

U-Bahn:

  • U6: Platz der Luftbrücke, Paradestraße, Tempelhof
  • U7: Südstern, Hermannplatz
  • U8: Hermannplatz, Boddinstraße, Leinestaße, Hermannstraße

S-Bahn:

  • S41, S42, S45, S46: Hermannstraße, Tempelhof
  • S47: Hermannstraße

Buslinien:

  • 104, 248: Columbiadamm/Platz der Luftbrücke
  • 104, 248: Columbiadamm/Friesenstr.
  • 248: Jüterboger Str.
  • 104, N42, N6, 248: U Platz der Luftbrücke

Adresse: Tempelhofer Damm, 12101 Berlin

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