kampf den neujahrspfunden

Fitnessstudios in Berlin

Auch wenn die kalte Jahreszeit sich wie der personifizierte Schweinehund anfühlen kann – Bewegung ist wichtig, hält gesund und hilft gegen den winterlichen Blues.

Foto: imago images / Panthermedia

John Reed Fitness Music Club

John Reed ist das Nesthäkchen der McFit-Fitness-Kette. Während die McFit-Filialen eher schmucklos und funktional eingerichtet sind, trainiert der Lifystyle-bewusste Städter bei John Reed zwischen Samtsessel, Buddha-Statue und Ornament-Tapete. Wer neben dem Interieur noch die Musik mag – es läuft ein Mix aus Elektro, R’n’B und Hip-Hop – ist hier gut aufgehoben. Wie in jedem guten Fitness-Studio gibt es bei John Reed abgetrennte Freihantelbereiche, Live-Kurse und Gruppen-Workouts. Den ganzen Tag über kann man sich außerdem von Cyber-Trainern über eine Leinwand motivieren lassen. Freitags legen oft Live-DJs auf – für den Endspurt ins Wochenende.

John Reed Fitness Music Club, z.B. Kottbusser Damm 1, Kreuzberg, Mitgliedschaft zwischen 25 und 45 €, weitere Infos und Studios unter www.johnreed.fitness


Club Olympus Spa & Fitness

Nichts für schmale Portemonnaies aber mit tollem Blick über Berlin: Der Club Olympus Spa & Fitness des Restaurants Hyatt sieht erstmal ganz harmlos aus, ist aber mit modernen Geräten von TechnoGym ausgestattet – der Hersteller produziert seit über 25 Jahren professionelle Geräte. Nach dem Training kann man in einer finnischen Sauna oder einer Dampfsauna entspannen oder ein paar Bahnen im 15-Meter-Pool ziehen, der einen tollen Ausblick bietet. Ein Bad im Whirlpool lindert den später aufkommenden Muskelkater.

Club Olympus Fitness Center, Marlene-Dietrich-Platz 2, Tiergarten, Tiergarten, täglich 6-23 Uhr, Tageskarte 70 €, weitere Infos unter www.hyatt.com


Fitbox

In der Physiotherapie kennt man es schon lange: das EMS-Verfahren. Bei dieser Methode werden die Muskeln zusätzlich zur Bewegung auch mit elektrischen Impulsen stimuliert. Mittlerweile wird das Verfahren auch im normalen Fitnesstudiobetrieb eingesetzt, zum Beispiel von der Fitbox-Kette, die insgesamt 17 Studios in Berlin betreibt. Die Vorteile der EMS-Methode? Bei relativ kurzen Trainingszeiten von ungefähr 20 Minuten wird hier effektives Training (etwa 90 Prozent des gesamten Muskelapparats soll beansprucht werden) versprochen. Man trägt spezielle Kleidung, die mit Elektroden versehen ist. Über diese werden die trainierten Muskelgruppen mit bioelektrischen Niedrigfrequenzimpulsen stimuliert. Ein Personal Trainer unterstützt den Sportler bei den Übungen. Auch die Ernährung soll durch persönliche Beratung optimal angepasst werden, zusätzlich gibt es bei Fitbox auch EMS-Cardio-Training.

Fitbox, zum Beispiel Mehringdamm 57, Kreuzberg, Leibnizstraße 49, Charlottenburg und 15 weitere Studios, Preis variiert je nach Menge der Trainingseinheiten, weitere Infos und Studios unter www.fitbox.de


Urban Sports Club

Wer Sport und Abwechslung gleichermaßen liebt, wird den Urban Sports Club für sich entdecken: Europaweit sind über 8.000 Sporteinrichtungen Partner des Clubs. Bei der Mitgliedschaft entscheidet man sich für die Anzahl der Check-Ins, also Sporteinheiten im Monat, und kann dann per App einchecken, wo man möchte – zum Beispiel in der adidas RUNBASE in Kreuzberg, bei einem Bauchtanzkurs oder im kleinen privaten Yoga-Studio um die Ecke. Insgesamt beteiligen sich 1.206 Standorte in Berlin am Programm des Urban Sports Clubs. Ab 99 € pro Monat ist auch eine Massage im Mitgliedsbeitrag inbegriffen.

Urban Sports Club, berlinweit an über 1.000 Standorten, Mitgliedschaft zwischen 29 € (4 Check-ins mtl. an 310 Standorten) und 129 € (unbegrenzte Check-ins an 1.206 Standorten), weitere Infos und alle Partner unter www.urbansportsclub.com


Fitness First

Die 17 Berliner Clubs von Fitness First sind an zentralen Standorten zu finden, zum Beispiel am Alex direkt unterm Fernsehturm. Je nach Luxusbedürfnis kann eine Mitgliedschaft für die Lifestyle-, Platinum- oder Black Label-Clubs gewählt werden. Lifestyle-Clubs bieten moderne Trainingsgeräte und ein breites Kursprogramm, wer sich für die Mitgliedschaft in einem Platinum- oder Black Label Club entscheidet, kann je nach Standort Extras wie Schwimmbad oder Wellness-Anwendungen erwarten. Wer im Sommer nicht im Studio schwitzen möchte, kann außerdem bei Outdoor-Trainingsangeboten mitmachen. In allen Studios ist ein Entspannungsbereich mit Saunen, Dampfbad und Ruheraum vorhanden.

Fitness First, zum Beispiel Schönhauser Allee 80, Prenzlauer Berg, Mo-Fr 7-23 Uhr, Sa, So 9-23 Uhr, die Mitgliedschaft gibt es ab 39,99 € pro Monat, abhängig von ­gewünschter Clubkategorie, Trainingszeit usw., weitere Infos unter www.fitnessfirst.de


Holmes Place

Die englische Fitnessstudio-Kette Holmes Place ist die richtige Wahl für alle, die einen hohen Anspruch an einen Fitnessclub haben, und für die Sport und gesunde Ernährung weniger gesundes Hobby als Lebenseinstellung sind. Geboten wird ein ganzheitliches Fitness- und Wellness-Konzept, das von großzügigen Studios, über moderne Geräte, Gruppenkurse, Spa und Reha-Sport reicht. Spezielle Veranstaltungen wie Ernährungsseminare, ein eigener Online-Blog und eine Fitness-App sowie die Möglichkeit des Personal Trainings runden das Konzept von Holmes Place ab.

Holmes Place, zum Beispiel Schildhornstr. 1, Steglitz, Mo-Fr 6.30-23 Uhr, Sa, So 9-21 Uhr (Öffnungszeiten der einzelnen Filialen können leicht abweichen), je nach Laufzeit des Vertrags und Ausstattung des Studios kostet eine Mitgliedschaft ca. 70 bis 100 €, weitere Infos unter www.holmesplace.com


McFit

Mit 170 Studios, davon 18 in Berlin, gehört McFit zu den größten Fitnessketten Europas. Typisch für das Fitnessstudio: Eine modern-cleane Optik zieht sich durch, dazu gibt es ein Farbleitsystem für die vier Trainingsbereiche Ausdauer, Kraft, Freihantel und Dehnen mit einer ordentlichen Anzahl an Geräten. Alle Mitglieder zahlen günstige 19,90 € im Monat. Wellness-Angebote wie eine Sauna sucht man bei McFit vergebens. Auch lässt sich bei McFit nirgendwo wirklich in privater Atmosphäre trainieren. Jedoch ein großes Plus der Kette: McFit hat jeden Tag rund um die Uhr geöffnet. Zudem finden Kurse wie Yoga und Pilates virtuell per Leinwand statt. Das zieht ein sehr gemischtes Publikum an, vom Studenten bis zum Geschäftsmann, allerdings kaum Leute über 40.

McFit, zum Beispiel Tauentzienstr. 8, Charlottenburg, rund um die Uhr geöffnet, Mitgliedschaft 19,90 € mtl., weitere Infos unter www.mcfit.com


House Gym im Soho House Berlin

Für Mitglieder des Soho House am Rosa-Luxemburg-Platz gibt es extra ein überschaubares, aber ultra lässiges Fitnessstudio. Das House Gym ist mit Geräten von Technogym ausgestattet und verfügt über zwei zusätzliche Trainingsräume, in denen u.a. Pilates- und Yogastunden und Zirkeltraining stattfinden. Neben Sauna, Dampfbad, eigenem Hamam und gemütlichen Relax-Kojen ist das angeschlossene Spa außerdem für seine guten Pediküren bekannt. Auch andere Körperbehandlungen, wie eine Spa-Behandlung speziell für Schwangere, werden angeboten.

Soho House Berlin | Gym, Torstr. 1, Mitte, Mo-Fr 7-23 Uhr, Sa, So 8-21 Uhr, weitere Infos unter www.sohohouseberlin.com/de/cowshed-spa/gym


Weitere Fitness-Studios: Aspria, Kieser Training, ELIXIA, SuperFit, Mrs.Sporty

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Texte: Azi, isi, Rosanna Steppat, lmb