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Impfung in Berlin: Alles zum Impffortschritt, Testzentren und dem neuen Impfstoff

Seit gut drei Monaten wird die Bevölkerung für eine Impfung in Berlin an die Nadel gebeten – und noch immer läuft es schleppend. Das Auf und Ab um den AstraZeneca-Impfstoff und die ohnehin zu knappen Impfkapazitäten dominieren die Nachrichten und sorgen für Frust bei der Bevölkerung.

Aber wie steht es im Detail um Berlins Impfsituation? Wieviele Vakzindosen sind derzeit verfügbar? Wo wird mit welchem Impfstoff geimpft? Und wann bin ich endlich an der Reihe?

Wir haben Antworten auf die wichtigsten, aktuellen Fragen. Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert (Stand 8. April 2021).

Foto: Imago/Sports

Seit wann wird in Berlin gegen Corona geimpft? Und wie viele Menschen sind bereits geschützt?

Der 27. Dezember 2020 war das Datum für den Impfstart in Berlin: Eine 101-jährige Berlinerin erhielt die erste Injektion des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer. Informationen darüber, wie viele Menschen in Berlin und deutschlandweit bereits geimpft sind, liefert eine Grafik des Robert Koch-Instituts (RKI).


Kostet die Impfung etwas und besteht eine Impfpflicht?

Sowohl als auch: nein. Unabhängig von der eigenen Versicherung ist eine Impfung gegen COVID-19 kostenlos. Auch besteht keine Impfpflicht – die Entscheidung, sich impfen zu lassen, obliegt jede*r*m Einzelnen (Stand 8. April 2021).

Erste Entwicklungen in eine andere Richtung gibt es derzeit in Italien: Wer im Gesundheitswesen arbeitet, muss sich hier künftig impfen lassen. Und sobald der Corona-Impfpass innerhalb der EU gilt (siehe nächster Punkt), wird es klare Nachteile für Impfverweigerer geben. Die Situation um die Impfpflicht bleibt in Deutschland also dynamisch.


Gelten für geimpfte Personen gelockerte Corona-Regeln?

Nein. Derzeit gelten die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auch für Berliner*innen, die bereits eine Impfung erhalten haben (Stand 8. April 2021).

Sowohl Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als auch Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sprachen sich gegen „neue Freiheiten“ aus. Gesundheitsminister Spahn sprach zudem von „Solidaritätspflichten“ innerhalb einer Gesellschaft. Auch wer bereits geimpft sei, solle aus solidarischen Gründen weiterhin mit den Corona-Einschränkungen leben, bis sich die Gesamtsituation gebessert habe.

Fest steht jedoch, dass die EU derzeit an einem Corona-Impfpass für freies Reisen arbeitet. Die EU-Kommission will den digitalen europäischen Immunitätsnachweis bis zum 1. Juni 2021 einführen. Vorbild ist der „grüne Pass“ in Israel. Diesen bekommen geimpfte Personen in dem Land seit Ende Februar 2021, damit sie Fitnessstudios, Hotels und Theater besuchen oder Sportereignissen beiwohnen können.

In vielen Ländern der EU gibt es jetzt schon Vorteile für Geimpfte: Zum Beispiel in Polen, Dänemark und Schweden (Stand 8. April 2021).


Welche Impfstoffe werden in Berlin eingesetzt?

Impfung Berlin Es ist ein Hin und Her mit dem Impfstoff von AstraZeneca. Jetzt ist der Impfstoff in Deutschland wieder zugelassen. Allerdings nur für unter 60-jährige.
Es ist ein Hin und Her mit dem Impfstoff von AstraZeneca. Jetzt ist der Impfstoff in Deutschland wieder zugelassen. Allerdings nur für unter 60-jährige. Foto: Imago/Perenyi

In der EU zugelassen wurden bisher folgende Impfstoffe:

  • der Impfstoff der deutsch-amerikanischen Allianz Biontech/Pfizer
  • der Impfstoff der US-Firma Moderna
  • der des Konzerns AstraZeneca, der seinen Sitz im Vereinigten Königreich hat
  • der amerikanische Impfstoff Johnson & Johnson (bald, er hat am 11. März 2021 die Zulassung der EU erhalten)

Die EU verhandelt derzeit zudem mit Russland über die Zulassung und den Einkauf des russischen Impfstoffs Sputnik V (Stand 8. April 2021).

Impfungen mit AstraZeneca wurden am 15. März 2021 zwischenzeitlich ausgesetzt, aufgrund von besorgniserregenden Berichten über etwaige Nebenwirkungen. Wenige Tage danach, am 19. März 2021, wurde diese Entscheidung jedoch wider revidiert. Am 30. März setzte Berlin die Immunisierungen mit AstraZeneca teilweise wieder aus: Menschen unter 60 erhalten keine AstraZeneca-Impfungen. Dafür können sich Menschen über 60 Jahren, die sich mit AstraZeneca impfen lassen wollen, seit Kurzem verfrüht für eine Impfung anmelden – siehe übernächster Punkt: Wie sieht die derzeitige Impfreihenfolge aus? (Stand 8. April 2021)

Weitere Impfstoff-Kandidaten, die im Verlauf der nächsten Wochen oder Monate eine Zulassung erhalten könnten, sind: ein Impfstoff der Firma Curevac (Deutschland), der Impfstoff Novavax eines US-amerikanischen Pharmaunternehmens sowie ein Vakzin eines chinesischen Herstellers.


Wie effektiv sind die eingesetzten Impfstoffe? Und schützen sie auch gegen die Mutanten?

Impfung Berlin Ob die Corona-Impfstoffe auch gegen die gefährlicheren Mutanten schützen, ist derzeit noch unklar.
Ob die Corona-Impfstoffe auch gegen die gefährlicheren Mutanten schützen, ist derzeit noch unklar. Foto: Imago/Ohde

Impfstoff von Biontech/Pfizer Die Wirksamkeit des Impfstoffs von Biontech/Pfizer, der derzeit in Deutschland und Berlin vermehrt zum Einsatz kommt, wird nach Vergabe der zweiten Impfdosis auf 95 Prozent beziffert.

Nach dem Erhalten der ersten Impfdosis sollten Patienten bisher zu 52 Prozent geschützt sein. Das bedeutet, dass sich das Corona-Ansteckungsrisiko von Personen, die zwei Dosen erhalten haben, um 95 Prozent verringert.

An dieser Stelle besonders hervorzuheben ist: Für einen Impfstoff ist eine Wirksamkeit von 95 Prozent sehr hoch. Die Wirksamkeit einer saisonalen Grippeimpfung liegt bei jungen Menschen beispielsweise bei 80 Prozent. Bei älteren Personen liegt die Wirksamkeit bei zwischen 40 und 60 Prozent.

Außerdem: Der Biontech/Pfizer- Impfstoff ist ein sogenannter mRNA-Impfstoff, der auf einer neuartigen Technologie beruht. Durch die Impfung sollen Antikörper gebildet werden, die das Corona-Virus-Protein am Eindringen in menschliche Zellen hindern.

Impfstoff von Moderna Die Wirksamkeit des Moderna-Impfstoffs soll nach der zweiten Dose ähnlich hoch sein, nämlich bei 94,1 Prozent liegen. Genau wie beim Biontech/Pfizer-Impfstoff handelt es sich beim Moderna-Vakzin auch um einen mRNA-Impfstoff.

Impfstoff von Astrazeneca Lange gab es Diskussionen – denn im Vergleich zu den bisher zugelassenen mRNA-Impfstoffen ist die Wirksamkeit des AstraZeneca-Vakzins geringer, aber dennoch hoch.

Weil bis vor Kurzem nicht genügend Daten zur Wirksamkeit bei Personen über 65 Jahren vorlagen, empfahl die Ständige Impfkommission, das Präparat der Firma Astrazeneca solle möglichst nur bei Personen unter 65 Jahren verimpft werden. Das Impfpräparat erlangte so zu Unrecht einen schlechten Ruf, was für Berlin, wo der Impfstoff ohnehin knapp ist, ein Problem darstellt: Denn viele Dosen Astrazeneca lagern ungenutzt in den Berliner Impfzentren. Immer mehr Menschen ließen ihren Impftermin sausen, ohne vorher abzusagen.

Weil Fälle von Sinusvenen-Thrombose zudem möglicherweise im Zusammenhang mit der Impfung des Astrazeneca-Stoffs stehen, wurde die Vergabe des Impfstoffs zwischenzeitlich gestoppt, dann wieder aufgenommen und erneut gestoppt: Am 30. März 2021 beschloss Berlin, den Impfstoff nicht mehr für Menschen unter 60 zu verwenden. Personen zwischen 60 und 70 Jahren können sich derzeit jedoch noch mit AstraZeneca impfen lassen (siehe nächster Punkt).

Impfstoff von Johnson & Johnson Verglichen mit den anderen zugelassenen Impfstoffen, hat der von Johnson & Johnson zwar eine geringere Schutzwirkung von rund 66 Prozent, dafür werden schwere Corona-Verläufe jedoch zu 85 Prozent effektiv verhindert. Zudem muss nur eine Dosis des Impfstoffes injiziert werden, damit sich die Schutzwirkung entfaltet. Auch die weniger komplizierte Lagerung von Johnson & Johnson – der Impfstoff hält auch höheren Temperaturen stand – ist ein großer Vorteil des Vakzins. Meldungen aus Brasilien und Südafrika lassen zudem darauf schließen, dass das Vakzin von Johnson & Johnson zudem auch gegen die neuen Virusmutationen schützt.

Hinweis: Ob alle derzeit zugelassenen Impfstoffe auch gegen die Coronavirus-Mutanten schützen, ist noch nicht abschließend geklärt. In Brüssel bereitet man sich jedoch darauf vor, dass die Virus-Mutationen auch eine Anpassung der Impfstoffe erfordern könnten. Dafür soll die Bürokratie aufgeweicht werden und angepasste Impfstoffe sollen künftig schneller und unkomplizierter eine Zulassung erhalten.


Wie sieht die derzeitige Impfreihenfolge aus?

Als Deutschland Ende Dezember 2020 mit den Impfungen begann, legte das Bundesgesundheitsministerium eine Impfreihenfolge fest, die bis auf einige wenige Erweiterungen bis heute gilt. Bis genügend Impfstoff für alle zur Verfügung steht, wird also in dieser Reihenfolge, auch in Berlin, geimpft.

Ab Anfang des Jahres wurden zuerst die Menschen mit der höchsten Priorität an die Nadel gebeten, sprich alle, die älter als 80 Jahre sind sowie Bewohner*innen von Alten- und Pflegeheimen und Mitarbeiter*innen von Rettungsdiensten und Impfzentren, da diese den meisten Kontakt zu Corona-Infizierten haben.

Zweithöchste Priorität haben in Deutschland alle Über-70-Jährigen, Menschen, die eine chronische Lungen- oder Bluterkrankung haben sowie Demenzkranke und Personen mit psychischen Erkrankungen wie schweren Depressionen oder Schizophrenie. Zur Gruppe zwei mit der zweithöchsten Priorität gehören auch Ärzt*innen, Polizist*innen sowie Soldat*innen.

Gruppe drei bilden Menschen über 60 Jahre und Personen, die eine Erkrankung haben, die einen schweren COVID-19-Verlauf begünstigen könnte, so wie HIV, Rheuma oder Asthma. Außerdem fallen in diese Gruppe auch Lehrer*innen und Erzieher*innen sowie weitere Berufsgruppen, darunter Mitarbeiter*innen von Apotheken, Bestatter*innen sowie Regierungs- und Justizangestellte.

Weil laut Berlins Bürgermeister Michael Müller (SPD) zehntausende AstraZeneca-Dosen in Berlin ungenutzt in der Kühlung liegen und die Rufe nach einer Aufweichung der Impfreihenfolge in den letzten Wochen immer lauter wurden, werden seit Kurzem auch 60- bis 70-jährige an die Nadel gebeten (siehe nächster Punkt), obwohl diese laut Impfreihenfolge eigentlich noch gar nicht dran sind (Stand 8. April 2021).


Kann man selbst einen Impftermin vereinbaren?

Impfung Berlin Wer zwischen 60 und 70 Jahre alt ist, kann sich jetzt beim Berliner Senat melden und eine Vereinbarung für eine Impfung mit AstraZeneca treffen.
Wer zwischen 60 und 70 Jahre alt ist, kann sich jetzt beim Berliner Senat melden und eine Vereinbarung für eine Impfung mit AstraZeneca treffen. Foto: Imago/Schicke

Jein. In Berlin erhielten bisher alle, die Anspruch auf eine Corona-Impfung haben, einen Brief vom Berliner Senat. In dem Schreiben waren alle Informationen enthalten. Eingeladene konnten sich in einem nächsten Schritt aussuchen, in welchem Impfzentrum sie geimpft werden wollten. Auch für eine Impfung beim Hausarzt muss man in Berlin derzeit noch auf eine postalische Vorladung warten.

Eine Ausnahme wird derzeit für die 60- bis 70-jährigen gemacht, die laut Impfreihenfolge eigentlich noch gar nicht dran sind. Diese können sich unter der Nummer 030/90282200 melden, wenn sie bereit sind, sich mit AstraZeneca impfen zu lassen. Die anderen Impfstoffe stehen den 60- bis 70-jährigen bisher nicht zur Verfügung.

Die Hotline ist derzeit jedoch sehr stark ausgereizt und es kann zu längeren Wartezeiten kommen (Stand 8. April 2021).


Ab wann ist eine Impfung beim Hausarzt möglich?

Seit dem 9. März 2021 wurden im Rahmen eines Modellprojekts zudem 100 Berliner Arztpraxen bei den Impfungen mit eingebunden. Auch hier gilt die Impfreihenfolge. Vorrang bei den Impfungen bei niedergelassenen Ärzten haben allerdings auch Menschen mit chronischen Erkrankungen.

Eigentlich sollten die Hausärzte seit dem 6. April 2021 standardmäßig bei den Impfungen unterstützen. Der Impfstart verzögerte sich jedoch auch hier, weil die Vakzindosen die Praxen erst an diesem Tag erreichten. Wie die „Berliner Zeitung“ schreibt, impfen Schätzungen zufolge derzeit rund 1.800 niedergelassene Ärzt*innen in Berlin, zusätzlich zu den Impfzentren (Stand 8. April 2021).

Wie schleppend der Impfstart in den Arztpraxen im April 2021 verlief – Genaueres dazu von tipBerlin-Redakteur Ben-Robin König.


Kann ich irgendwie kalkulieren, wann ich mich impfen lassen kann?

Ja. Dabei hilft der Impfterminrechner, den zwei Uni-Absolventinnen von der Technischen Universität Wien und der Universität Pisa gemeinsam entwickelt haben.

Der Rechner arbeitet mit der von der deutschen Regierung veröffentlichten Prioritätenliste zur Corona-Impfung und kann so den voraussichtlichen Impftermin kalkulieren.

Aufgrund der dynamischen Situation und der Datensätze des Robert Koch-Instituts (RKI), die ständig angepasst werden müssen, ist das Ergebnis des Impfrechners jedoch mehr eine Schätzung als eine Garantie für eine Impfung im jeweiligen Zeitraum.

Hier geht es zum Corona-Impfterminrechner: dem Omni Calculator.


Kann ich mir den Impfstoff aussuchen, wenn ich an der Reihe bin?

Bis vor Kurzem gab es in Berlin eine indirekte Wahl des Impfstoffs: Personen konnten sich das Impfzentrum und somit auch indirekt den Impfstoff aussuchen, der ihnen injiziert wird. Weil derzeit jedoch rund 100.000 ungenutzte AstraZeneca-Dosen ungenutzt in der Kühlung liegen, wurde die freie Impfstoffwahl von Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) wieder aufgehoben, wie die „Berliner Zeitung“ berichtet.

Die Wahlfreiheit für Lehrer*innen und Erzieher*innen soll jedoch bestehen bleiben.

Welches Impfzentrum in Berlin derzeit in welchem Impfstoff arbeitet, ist in der Übersicht (nächster Punkt) aufgelistet.


Wo befinden sich Berlins Impfzentren? Und wo wird welcher Impfstoff genutzt?

Impfung Berlin Das Corona-Impfzentrum in der Messe Berlin nutzt den Impfstoff von Biontech/Pfizer.
Das Corona-Impfzentrum in der Messe Berlin nutzt den Impfstoff von Biontech/Pfizer. Foto: Imago/Zeitz

Berlin verfügt über sechs Impfzentren, die die folgenden Impfstoffe nutzen (Stand 8. April 2021):

  • Das Corona-Impfzentrum in der Arena Berlin nutzt den Impfstoff von Biontech/Pfizer (vorübergehend wegen Impfstoffmangels geschlossen)
  • Das Corona-Impfzentrum im Erika-Heß-Stadion nutzt den Impfstoff von Moderna
  • Das Corona-Impfzentrum in der Messe Berlin nutzt den Impfstoff von Biontech/Pfizer (vorübergehend wegen Impfstoffmangels geschlossen)
  • Das Corona-Impfzentrum im Velodrom nutzt den Impfstoff von Biontech/Pfizer
  • Das Corona-Impfzentrum im Hangar 4 des ehemaligen Flughafens Tempelhof nutzt den Impfstoff von AstraZeneca
  • Das Corona-Impfzentrum im Flughafen Tegel nutzt den Impfstoff von Biontech/Pfizer und den von AstraZeneca

Über wie viele Impfdosen verfügt Berlin derzeit?

Noch immer über zu wenige. Das Impfen geht nur schleppend voran und der Unmut in der Bevölkerung wächst.

Ab April 2021 wollte Berlin sein Impftempo eigentlich mehr als verdoppeln. Zur besseren Einordnung: In der ersten Märzwoche wurden in Berlin rund 7.000 Dosen verimpft. Ab April sollten eigentlich 20.000 Impfungen pro Tag, während der Sommermonate sogar 30.000 pro Tag möglich sein.

Die Realität sieht noch anders aus: Während die Stadt darauf wartet, dass das Impftempo endlich angezogen wird, mussten zwei der Berliner Impfzentren, das in der Messe und das in der Arena Berlin, kurzfristig vorübergehend schließen. Der Grund: Eine Lieferung des Vakzin-Herstellers Biontech/Pfizer lässt auf sich warten. Rund 1.500 Impftermine mussten verschoben werden. Von dem Vorfall Betroffene, die auf ihren Impftermin warten, können sich über den genauen Stand unter www.berlin.de informieren.

Immerhin: Nach den Osterfeiertagen 2021 starteten die Impfungen bei Hausärzten, auch in Berlin. Laut „Morgenpost“-Informationen steht hier zunächst eine knappe Million an Dosen in der Woche zur Verfügung, das heißt rund 20 Dosen pro Praxis.

Im Laufe des Aprils sollen in Deutschland laut Bundesgesundheitsministerium dann bis zu 15,3 Millionen Dosen Impfstoff geliefert werden und im zweiten Quartal weitere 70 Millionen.

Wer sich für den immer aktuellen Gesamtüberblick interessiert: Das Impfdashboard des Bundesministeriums für Gesundheit liefert stets den aktuellen Status darüber, wie viele Personen in Deutschland zur aktuellen Stunde und insgesamt seit Impfbeginn immunisiert wurden.


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