Berliner Klassiker

In diesen Läden gibt es die beste Currywurst Berlins

Im Jahr 1949 verkaufte Herta Heuwer an ihrem Imbissstand in Charlottenburg die erste Currywurst. Heute gehört die Kultwurst deutschlandweit zu den beliebtesten Fastfood-Gerichten. Gerade in Berlin ist die Budendichte riesig. Wir haben die schwierige Auswahl nicht gescheut und die besten Adressen – vom Klassiker über die Bio- bis hin zur Luxus-Wurst – herausgesucht. Eine Auswahl

Wurst, Sauce und Currypulver – mehr braucht der Fastfood-Klassiker nicht.
Foto: imago images / Hoch Zwei Stock / Angerer

DIE KLASSISCHE

Konnopkes Imbiss

„Max Konnopke ist 29 Jahre alt, als er von Cottbus nach Berlin kommt und sich entschließt, ein Wurstmaxe zu werden …“ – So beginnt vor annähernd 90 Jahren die Geschichte von „Konnopke’s Imbiß“, Berlins berühmter Currywurstbude an der Schönhauser Allee. Die Currywurst erfunden wurde dort nicht, aber was für West-Berlin Curry 36 ist, das ist Konnopke für den Ostteil der Stadt. Die Currywurst wird unter den Gleisen binnen Sekunden mit hauseigenem Ketchup serviert. Gerade zur Mittagszeit bilden sich trotz schneller Bedienung lange Schlangen. Das mag auch daran liegen, dass mittlerweile auch vegane und vegetarische Würste angeboten werden.

Curry 36

Die Frittenbude am Mehringdamm wird als Kultimbiss gehandelt, auch wenn keiner so richtig sagen kann, warum. Vielleicht ist es die beständig gute Currywurst, möglicherweise aber auch der hausgemachte Ketchup. An manchen Tagen ist die Schlange fast so lange wie gegenüber bei Mustafas Gemüse-Kebap. Mittlerweile gibt es im Hauptbahnhof einen Ableger für alle Currywurst-Fans auf der Durchreise!

Curry-Baude

Den Imbiss am U-Bahnhof Gesundbrunnen kann man nicht übersehen. Die Curry wird mit und ohne Darm und wahlweise mit Pommes oder Brötchen serviert. Die Wurst ist kross, das Curry leicht scharf und die Sauce angenehm süßlich.

Ziervogel’s Kult-Curry

Seit sieben Jahren verkaufen Mario Ziervogel, ein Enkel von Max Konnopke, und seine Frau Viola an der Schönhauser Allee Currywurst. Das kommt an: Nicht nur um die Mittagszeit ist die Bude gerammelt voll. Neben authentischer Würze gibt’s die Berliner Schnauze und das Ecklokal-Ambiente obendrauf, sodass sich auch viele Touristen in den charmanten Laden verirren.

Zur Bratpfanne

Nicht nur Steglitzer schwören auf die Curry von der Schloßstraße. Die meisten Kunden sind Stammgäste und kommen immer wieder für eine schnelle Curry an der Bude vorbei. Mittlerweile gibt es in Lichterfelde einen Ableger. Dieses Jahr feiert das Familienunternehmen seinen 70. Geburtstag.

Die Bio-Wurst

Neben dem legendären „Fußpils“ steht vor allem die Currywurst ganz oben auf der Berliner Speisekarte. Foto: www.fotolia.com / karepa

Fritz & Co.

Fast Food muss nicht immer ungesund sein. Vom Senf über die Wurst bis zum Bier gehen bei „Fritz und Co.“ alle Produkte in Bio-Qualität über die Theke. Auch die Pommes sind natürlich hausgemacht und frisch zubereitet.

Witty’s Organic Food

2013 entschloss sich die Witty’s Familie die Produktpalette umzustellen und fortan Pommes, Currywurst und Co. nur noch in Bio-Qualität zu servieren. Bis zu 30 Prozent weniger Fett sollen die Produkte so enthalten. Klingt fast so, als wäre die Currywurst gesund. Lecker ist sie allemal!

Die Luxuriöse

Bier’s Kudamm 195

Am Kudamm wird die Wurst mit oder ohne Darm serviert. Beliebt ist die scharfe Sauce, die mit gedünsteten Zwiebeln garniert ist. Auf Wunsch wird die schnöde Curry in ein Luxusprodukt verwandelt: Dann kann der Gast nämlich ein Glas Champagner schlürfen, während er seine Currywurst-Stückchen aufspießt.

Adlon Berlin

Schlappe 17 Euro kostet die Edel-Currywurst in Deutschlands bekanntestem Hotel. Dafür bekommt der Feinschmecker auch Gourmet-Ware. Das Fleisch kommt nämlich vom Havelländer Apfelschwein. Serviert wird die Currywurst in der Lobby, im Restaurant Quarré sowie während des Sommers auf der Terrasse.