Berlins Beste

12 vegane Restaurants in Berlin: Die besten Adressen von Pizza bis Fine Dining

Fleischlos glücklich – vegane Restaurants in Berlin gibt es viele. Wer auf tierische Produkte verzichten und nicht selbst kochen will, wird vielerorts fündig. Und in vielen Fällen ist das Essen auch wirklich richtig gut. Diese Adressen finden wir besonders empfehlenswert.


Hausgemachten Tofu genießen bei Tofu Tussis

Die Burger sehen bei den Tofu Tussis toll aus, der Bohnenquark ist eine Wucht. Unter den veganen Restaurants Berlins eine absolute Empfehlung.
Hausgemachter Tofu in unanständig guten Burgern. Foto: Sophie Thurow / gruppenrausch

Curry-Mango-Tofu, Algen-Räucher-Tofu, Erdnuss-Tofu – und auch der Bohnenquark lässt sich bequem online bestellen. Immer mit den Qualitätssiegeln handgemacht, nicht pasteurisiert, ohne Konservierungsstoffe und aus deutschen Bio-Sojabohnen. Dafür sorgen die Tofu Tussis mit ihrer kleinen Tofurei. Eine beliebte Adresse unter den veganen Restaurants Berlin.

  • Tofu Tussis, Eisenbahnstraße 42/43, in der Markthalle Neun, Kreuzberg, Di, Mi, Fr 12-18 Uhr, Do 12-22 Uhr, Sa 10-18 Uhr, www.tofufussis-berlin.de

Italian-American Klassiker bei Maria

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Meatball Sub, Cheeseburger und Käsefritten – alles hausgemacht und vegan. Foto: Aida Baghernejad

Das Maria könnte man noch als „New Deli Yoga Café“ kennen, doch vor einiger Zeit baute sie ihren Laden um. Weg vom Café, hin zum Restaurant mit Abendservice und Comfort Food, selbstgemacht und vegan. Jetzt bricht im Restaurant ein neues Zeitalter an: „Ich will klassisches Italian-American Comfort Food machen, wie in einem New Yorker Deli“, erzählt Maria, Kopf und Herz hinter dem Maria. Nur interpretiert sie diese Küche eben vegan. Und hausgemacht – bis hin zum Mozarella-Ersatz. Unbedingt den „Meatball Sub“ probieren!


Frühstück den ganzen Tag im No milk today

No milk today ist nicht nur ein Song, sondern auch ein veganes Restaurant in Berlin.
Frühstück, all day every day. Foto: Eric Mirbach

Der Name verrät: Hier wird der vegane Anspruch ernst genommen, ohne dass der Humor darunter leidet. Die Speisekarte ist übersichtlich und überzeugend. Getränke wie der Spinat-Apfel-Banane-Zitronen-Smoothie tragen mit ihren Farben zur Gemütsaufhellung bei. Spannend ist bei No milk today der Kaffee im Vietnam-Style mit Kokosmilch. Auch der selbstgemachte Kuchen ist sehr zu empfehlen. Ganztägig Frühstücken ist hier mit großer Auswahl und glutenfrei möglich, z.B. mit „Lachs“, der hier selbstverständlich nicht aus Lachs ist, sondern aus Karotten.


Punk und gute Laune bei Vux

Im veganen Vux wird zu Punk in dezenter Lautstärke geschlemmt. Es gibt feine Torten, Kuchen, Brownies, Quiches, Suppen und exotische Smoothies – alles handgemacht von den Besitzern Urte Böhm und Arilson de Oliveira. Mittlerweile stehen neben der klassischen Schwarzwälder-Kirschtorte auch Eigenkreationen wie der Limetten-Kokos-Cheesecake und Pfirsich-Grüntee-Creme auf Schokobiskuit in der Vitrine.


Westafrika trifft Südeuropa im AtayaCaffe

Eine „Jollof-Bowl“ bei Ataya Caffe. Foto: Ataya Caffe

Italien spielte in Ostafrika keine sonderlich rühmliche Rolle. Aber das Ataya Caffe hat mit diesem dunklen Kapitel der Kolonialgeschichte gar nichts zutun. Vielmehr ist das vegane Restaurant eine Joint Venture, in der zwei köstliche Kochtraditionen aufeinander treffen. Das Ergebnis? Bunt!

  • Ataya Caffe, Zelter Straße 6, Prenzlauer Berg, Di-Do 12-16 Uhr, Fr+Sa 12-16 Uhr & 18-22 Uhr, So 11-16 Uhr, www.atayacaffe.de

La Stella Nera

Hier gibt es nicht nur vegane Pizza, nein, diese original italienische Pizzeria wird auch noch als Kollektiv geführt. Statt Chaos ergibt das stattdessen ein spannendes Projekt, wo italienische Genusskultur mit politischem Anspruch zusammen gedacht wird. Neben Pizza mit und ohne veganem Käse gibt es auch noch hausgemachte Pasta und sizilianische Spezialitäten wie Cannoli zum Nachtisch und Panelle, zarte Kirchererbsenpuffer, als Vorspeise.

  • La Stella Nera, Leykestraße 18, Neukölln, Di–Fr 17–23 Uhr, Sa+So 13–22 Uhr, www.lastellanera.de

Business Lunch und gutbürgerliche Menüs im Kopps

Modernes Flair, raffinierte vegane Gourmet-Küche aus regionalen Bioprodukten sowie Cocktails und Fingerfood sind die Markenzeichen des Kopps. Dort wird täglich unter Beweis gestellt, dass eine findige, gutbürgerliche Küche auch fleischlos funktionieren kann. Das Abendmenü gibt es wahlweise mit drei bis sieben Gängen. Zur Auswahl stehen sieben Gerichte, die nur kurz und nüchtern auf der Karte mit ihren wesentlichen Bestandteilen annonciert werden.

  • Kopps Linienstraße 94, Mitte, Mo-Do 18-22.30, Fr 17.30-22 Uhr, Sa 9-30-16 Uhr + 17.30-23 Uhr, So 9-16 Uhr, www.kopps-berlin.de

Lucky Leek: Gourmetküche ganz ohne tierische Produkte

Das Lucky Leek gehört zu den veganen Restaurants in Berlin mit asiatischem Einschlag - unbedingt reservieren.
Fine Dining, vegan. Foto: Sebastian Happe-Hartanto

Statt Fleischküche zu imitieren, wie einige vegane Restaurants, hat das Lucky Leek entschieden, eine eigene Küche zu erfinden. So darf man beispielsweise Rotkohl-Risotto, Sellerie-Sashimi und Kichererbsen-Wantan genießen. Feste Menüfolgen, die vom Guide Michelin mit einem Bib Gourmand ausgezeichnet wurden – unbedingt vorher reservieren.


Vegan und alkoholfrei trinken bei Zeroliq

Alkoholfrei und Spaß dabei. Foto: Zeroliq Bar

Eine Bar, ganz ohne Alkohol? Auch noch in Friedrichshain? Ja, wir wissen doch, das klingt absurd. Aber Zeroliq gibt es wirklich und möchte den Beweis dafür antreten, dass alkoholfreie Drinks auch anders können als nur quietschsüß – und alkoholfreie Nächte mindestens ebenso wild sein können wie betrunkene. Nur ohne die Gewissensbisse am nächsten Morgen.

Auf der Karte finden sich über 20 alkoholfreie Weine, über 30 alkoholfreie Biere und eigens kreierte Cocktails und Longdrinks. Und für den kleinen Hunger auch noch veganes Barfood. Cheers!

  • Zeroliq Bar Berlin, Boxhagener Straße 104, Friedrichshain, Do–Sa 17-0 Uhr, www.zeroliq.com

Alaska Bar: vegane Tapas und spanische Lässigkeit

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Vegane Tapas mitten im Reuterkiez. Foto: Lena Ganssmann

Leckere After-Work-Tapas und Drinks – und das alles ohne tierische Zutaten. In Neukölln gibt es inzwischen zahlreiche ausschließlich vegane Angebote – und die Alaska Bar ist unter ihnen eines der besonders empfehlenswerten veganen Restaurants in Berlin. Unbedingt den veganen Lachs probieren!

  • Alaska Bar, Reuterstraße 85, Neukölln, Di-Sa 18-3 Uhr, So 18-0.30 Uhr, www.alaskabar.de

Geschlossene Kreisläufe im FREA

Schlemmen ohne schlechtes Gewissen. Foto: Juni Fotografen/Frea

Vegan und noch dazu „zero waste“? Aber ja! Das ist zumindest der Anspruch im FREA, das irgendwo zwischen veganem casual dining und Alltagsrestaurant zu verorten ist. Man hat die Auswahl zwischen zwei, drei oder vier Gängen, alle mit saisonalen Zutaten von Biohöfen aus der Region zubereitet. Und hier liegt nämlich auch der Clou: Essensreste werden in einer hauseigenen Kompostiermaschine zu Bodenersatzstoff verarbeitet und an die Lieferant*innen zurückgegeben.


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