Besondere Küche

Westafrikanische Restaurants in Berlin: Hier bekommt ihr Jollof, Suya und Plantain

Eher selten findet man die Küche Westafrikas in Berlin, und vielen Berliner*innen ist sie noch dazu völlig unbekannt. Völlig zu Unrecht finden wir, denn Gerichte wie die erdnussigen Fleischspieße Suya, frittierte Kochbananen, oder der Klassiker der westafrikanischen Küche, Jollof, ein süßlich-scharfer Reis mit Tomaten, sind phänomenal! In diesen Berliner Restaurants könnt ihr euch durch die Küchen Westafrikas probieren:

Eine üppige Jollof Bowl bei Ataya Caffe in Berlin.
Eine „Jollof-Bowl“ bei Ataya Caffe. Foto: Ataya Caffe

Didi Pa

Relativ neu ist dieses kleine Lokal auf der sonst so arabisch geprägten Sonnenallee. Hübsche Einrichtung, tolles Jollof mit würzigem gegrillten Huhn, und, wir sind ja in Berlin, fast alle Gerichte auch in einer veganen Variante!

Didi Pa, Sonnenallee 31, Neukölln, Tel. 0176 771 295 33


Senegambia

Der Klassiker unter den westafrikanischen Imbissen Berlins: Fans schwören auf den kleinen Familienbetrieb auf der Reichenberger Straße. Auf der Karte: Fischgerichte, Couscous, Bohnenbällchen und natürlich der Klassiker, Jollof!

Senegambia, Reichenberger 72a, Kreuzberg

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Benachin (Jollof Reis)

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Ataya Caffe

Italien spielte in Ostafrika keine sonderlich rühmliche Rolle. Aber das Ataya Caffe hat mit diesem dunklen Kapitel der Kolonialgeschichte gar nichts zutun. Vielmehr ist das vegane Restaurant eine Joint Venture, in der zwei köstliche Kochtraditionen aufeinander treffen. Das Ergebnis? Bunt!

Ataya Caffe, Zelter Str. 6, Prenzlauer Berg


Pan Africa

Gehobene pan-afrikanische Küche aus allen Teilen des Kontinents verspricht das hübsche Restaurant in Rixdorf, mit einem großen Fokus auf westafrikanische Spezialitäten. Wo sonst hat man die Möglichkeit, Rindergulasch aus Mali zu probieren? Übrigens: die Fleischgerichte sind halal!

Pan Africa, Kirchhofstraße 41, Neukölln

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Pan Africa

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Ebe Ano

Noch so ein Klassiker: das Ebe Ano wurde lange Zeit als die Adresse für nigerianische Küche in Berlin gehandelt. Früher an der Potsdamer Straße beheimatet, ist das Lokal mittlerweile in die Bamberger Straße umgezogen. Fans versichern, dass ihr Jollof und Egusi, ein Melonenkerneintopf, zu den besten in Berlin gehören.

Ebe Ano, Bamberger Str. 49, Wilmersdorf


Safari

Der Name klingt austauschbar, auf der Karte locken aber Spezialitäten wie Suya (Lammfleischspießchen mit Erdnuss), frittierte Kochbananen und Moi Moi, eine Art herzhafter Bohnenpudding.

Safari, Müllerstraße 143, Wedding

Das neue Menü

Posted by Safari Imbiss on Thursday, November 2, 2017

Bantou Village

Im afrikanischen Viertel auf der Kameruner Straße liegt das vielleicht einzige explizit kamerunische Restaurant der Stadt. Wenn das mal nicht geplant war! Neben kamerunischen Speisen kann man hier auch eigens importierte Getränke wie Palmenwein und kamerunische Biere probieren.

Bantou Village, Kameruner Straße 2, Wedding, www.bantou-village-berlin.de


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Corona hält die Stadt im Griff. Viele Restaurants fragen sich: Lohnt es sich überhaupt, wieder zu öffnen? Bars und Kneipen dürfen noch nicht wieder zurück zur (neuen) Normalität, und jetzt ist wegen Corona die gute alte Kneipe in Berlin bedroht. Die Zeichen stehen auf Veränderung in der Berliner Gastronomie: „Traditionelle Statussymbole haben sich überlebt“. Ihr wollt aktuelle Informationen zur Berliner Gastro-Szene? Folgt unserem tip Berlin Food-Instagramkanal!

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