Restaurants

Die besten thailändischen Restaurants in Berlin: Von Pad Thai bis Som Tam

Wir können uns in Berlin glücklich schätzen: die thailändische Küche ist unglaublich komplex und vielfältig – und bei uns können wir sie in zahlreichen Varianten genießen. Von Fine Dining bis zur Garküche, von Fisch bis vegan, die Dichte an sehr guten Thai-Restaurants ist in Berlin hoch. Und wir haben für euch die besten gefunden.


Thai-Küche mit Michelin-Stern: Kin Dee

Thai-Restaurants in Berlin Kin Dee Oktopus Gang auf scharfer Sauce
Der berühmte gegrillte Oktopus im Kin Dee: nur ein Gang von vielen. Foto: F. Anthea Schaap

Küchenchefin Dalad Kambhu, Autodidaktin am Herd, setzt auf eine zeitgemäße Thai-Küche. Gehoben, hip und fast ausschließlich mit regionalen Zutaten (statt Mango gibt es Apfel, statt Papaya Gurke). Sehr gute Weine (und Biere), eine zurückgelehnte, in jedem Detail stilsichere Atmosphäre und eine Produktküche, die sich selbst nicht zu wichtig nimmt, aber vieles richtig macht. Keine große Speisekarte, sondern ein festes Menü mit Alternativen – Teilen ist hier erwünscht. Nicht nur eines der schönsten und spannendsten Thai-Restaurants in Berlin, sondern einer der besten Läden der Stadt. Und das hat auch den Guide Michelin überzeugt.


Thailändische Hausmannskost und Berliner Schnauze: Panda Noodle

Panda Noodles bei The Panda Noodle. Foto: Susanna Glitscher

Ein klassisches Thai-Restaurant ist Daeng Khamlaos kleiner bunter Laden in Berlin nicht. Vielmehr ein lässiger Laden mit thailändischer Hausmannskost und Berliner Schnauze. Bei The Panda Noodle gibt es Dong-Xuan-Center-Atmosphäre mit Augenzwinkern und selbstgemachte asiatische Nudeln in allerlei Variationen und thailändische und pan-asiatische Wohlfühlküche, von chinesische Chili-Nudeln bis zu vietnamesischen Chicken Currys. Regelmäßige Pop-ups runden das Angebot ab.


Festessen wie bei einer thailändischen Familie im Khao Taan

Berlin Thai-Restaurants Khao Taan volle Tafel und Wein
In mehreren Gängen kann man bei Khao Taan einen Abend wie bei einer thailändischen Familie zuhause erleben. Foto: Khao Taan

Hier kommt thailändische Heimatküche auf den Tisch, als lässiges Fine Dining. Bestellen kann man nur das Menü mit sieben Posten für faire 35 Euro. Gäste haben individuelle Auswahl bei der Suppe und dem Dessert, bei allem anderen muss man sich mit seiner Begleitung einigen. Zum Beispiel auf einen Salat aus unterschiedlichen Maissorten, gefolgt von auf vollmundiggewürzigen Curries. Wunderbar auch die Desserts, die sich nicht an europäische Gaumen anbiedern, aber deswegen umso mehr Spaß machen.

  • Khao Taan Gryphiusstraße 10, Friedrichshain, Di–Sa 18–23 Uhr, Küche bis 22 Uhr, www.khaotaan.com

Garküchenfeeling bei Thai Art

Thai Art Berlin Thai-Restaurants in Berlin
Ein der gefeierten Suppen aus dem Bistro Thai Art in Wilmersdorf. Foto: Aida Baghernejad

Für einige Berliner:innen gehört Thai Art zu den besten Thai-Restaurants in Berlin. Und wer Lust auf Boat Noodle-Suppe hat und Hühnerreis, ist hier auf jeden Fall richtig. Fans der sogenannten „Thaiwiese“ werden die Besitzerin Siliya Rothert wiedererkennen: im Sommer findet man ihren Suppenstand immer im Park. An allen anderen Tagen bietet sie in ihrem kleinen Bistro weit mehr als nur ihre Suppen an – und auch ihr Pad Thai ist dringend zu empfehlen!

  • Thai Art Berliner Straße 42a, Wilmersdorf, Mo–Fr 11–18 Uhr, Sa&So 12–18 Uhr, www.thaiart-berlin.de

Berliner Klassiker: Papaya

Berlin Thai-Restaurants Dumplings Chili Papaya
Chilis gehören dazu: thailändische Spezialitäten bei Papaya. Foto: Sarah Heuser

Die meisten Spezialitäten im Papaya stammen aus dem Isaan, einer Region im Nordosten Thailands, deren Küche sich durch ihre Schärfe und säuerliche Geschmacksvarianten auszeichnet. Vorsichtshalber ist der Schärfegrad der einzelnen Gerichte auf der Karte mit Chilischoten gekennzeichnet. Die Authentizität der Küche wird auch vom thailändischen Publikum des Restaurants geschätzt. Letzteres mag ein Klischee sein, es bürgt aber noch immer verlässlich für die Qualität eines Ladens.


Schnelle Küche im Samakkee Talad Thai

Das Samakkee Talad Thai erinnert vom Interieur an eine Kantine, aber es ist garantiert die aromenintensivste Kantine, die Berlin zu bieten hat. Das Som Tam, der traditionelle Papayasalat Thailands, gehört zu den besten der Stadt. Unbedingte Besuchsempfehlung!


Vegane Thaiküche bei li.ke Thai vegan

Thai-Restaurants Berlin Like Thai Vegan in Friedrichshain
Pad Thai und Thai-Tee mit Kokosmilch: bei li.ke Thai vegan gibt es die Klassiker der Küche als vegane Option. Foto: Aida Baghernejad

Die Dichte an veganen asiatischen Restaurants ist am Boxhagener Platz besonders hoch. Aber gerade das li.ke Thai vegan, so schwört unsere Kollegin vom Exberliner Magazin, sei auch die weite Anreise aus anderen Bezirken wert. Auf dem Menü finden sich sowohl kleine Teller zum Teilen – Salate, Currys, Sommer- und Frühlingsrollen oder gefüllter Tofu – als auch größere Gerichte für größeren Hunger wie Pad Thai etwa, oder grünes Curry mit Reisnudeln. Nicht nur für Veganer:innen ein empfehlenswerte Adresse!

  • li.ke Thai vegan Grünberger Straße 69, Friedrichshain, tgl. 12-22 Uhr

Essen wie bei Mutter: Mae Charoen

Wer in Neukölln Lust auf thailändische Küche hat, kommt am kleinen Mae Charoen nicht vorbei: das winzige Thai-Restaurant in Berlin ist schon lange kein Geheimtipp mehr – dementsprechend kann es auch vorkommen, dass man kurz auf einen freien Platz warten muss. Aber es lohnt sich: intensiv-würzige Tom Yum-Suppe, Massaman-Curry, gebratene Gerichte und herrlich scharfe Salate mit Hühnchen oder Tintenfisch. Übrigens: viele Gerichte können auch mit Tofu bestellt werden.

  • Mae Charoen Sonnenallee 134, Neukölln, Mo–Sa 11.30–23 Uhr, So 15–23 Uhr

Traditionelle Thaiküche und gute Weine bei Kinnaree Thai

Berlin Thai-Restaurants Kinnaree volle Tafel mit Besteck, Geschirr, Som Tam und anderen Gerichten
Ein Festmahl bei Kinnaree Thai am Südstern. Foto: Kinnaree Thai

Thailändisch mit Huhn, Fisch und Meeres-Früchten – aber auch ohne. Dabei ist der Tofu das Thema. Kaum ein Gericht ohne ihn, dafür in verschiedenen Zubereitungsarten. Beim Glasnudelsalat puristisch, beim „Tofu Pad Kie Mauw Reon“ kross gebraten und in der heißen Pfanne serviert. Erfreulicherweise gibt es auch ordentliche Weine. Riesling, Veltliner – das passt gut zur Thai-Küche.

  • Kinnaree Thai Südstern 14, Kreuzberg, So–Do 13–22 Uhr Küche bis 21.30 Uhr, Sa, Feiert. 13–23 Uhr, Küche bis 22 Uhr, www.kinnaree-thai.de

Live-Kochkurse bei Dao by Meo

Dao by Meo Charlottenburg Berlin Thai-Restaurants
Nach dem Essen Lust bekommen, selbst zu kochen? Das Dao by Meo bietet auch Kochkurse an! Foto: Dao by Meo

Authentische Thai-Küche aus hochwertigen, teilweise direkt aus Thailand importierten Zutaten. Spezialität des Hauses ist das langsam gekochte Curry, für das sich Chefin Pratina Kross hinter den Herd stellt. Wer so ein Thai-Curry selbst machen möchte: Eine Etage über dem Restaurant bietet Pratina Kross auch Kochkurse an.


Intensiver Geschmack vom Isaan-Grill bei Khwan

Khwan Thai Berlin Thai-Restaurants
Geschmortes, Gegrilltes, Fermentiertes: im Khwan steht der Grill im Mittelpunkt. Foto: Khwan

Das Khwan serviert thailändisches BBQ und ist seit einigen Jahren der Beweis dafür, dass man die besten Küchen dieser Stadt nicht mehr an den gestärkten Tischtüchern oder an der Rechnungssumme erkennt. Das Team setzt einerseits auf handwerkliche, hochwertige Grundprodukte, zum anderen ist es gerade das Rustikale des Holzkohlegrills, das die ohnehin vielschichtige Aromensprache der thailändischen Küche ins Umamihafte komplettiert.


Markttreiben auf dem Thaipark

Thai-Restaurants in Berlin Thaiwiese Stand Frau verkauft Getränke
Traditionelle Gerichte, wuseliges Markttreiben: die sogenannte „Thaiwiese“ ist ein anarchisch-geordnetes Paradies in Wilmersdorf. Foto: imago/Gerhard Leber

Der Thaipark mit seinen zahlreichen thailändischen Food-Verkäufern, die typisches asiatisches Street Food und Tiger Bier anbieten, steht in jedem Reiseführer. Er ist ebenso beliebt wie umstritten. Nun gibt es ein neues Konzept und seit Sommer 2021 wird es implementiert. Der wilde Markt soll zu einem festen Streetfood-Markt werden: mit mehr als 50 Ständen auf einer Fläche im Norden der Wiese aufgebaut werden dürfen – die sollen mobil sein und außerhalb der Verkaufsphasen untergestellt werden. Dafür entsteht bis 2022 für 1,5 Millionen Euro ein Multifunktionsbau, der auch Toiletten bietet und für weitere Dinge genutzt werden soll.

  • Thaipark im Preußenpark, Wilmersdorf, Mo–Fr 12–21 Uhr, Sa&So 10–22 Uhr (viel los vor allem am Wochenende), mehr zum Thaipark

Mehr Berliner Esskultur

Lust auf asiatisches Essen, aber vegan? 12 Tipps. Genussvoll in den Tag starten kann man an diesen 12 Spots für Frühstück und Brunch in der Sonne: Berlins schönste Seite. Noch mehr Neuigkeiten aus der Berliner Gasto-Welt findet ihr in unserer Rubrik Essen & Trinken.

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