Berlins Beste

Zehn Tipps für Oberschöneweide

Kräne, Türme, Hallen Von Cafés und Bars über Galerien bis zu Natur und Sport

Kranhaus-Café
Etwas versteckt an der Spree, aber der denkmalgeschützte Industriebau hat mit seinem Kran auf dem Dach eine sensationelle Optik – und das Café bietet einen mindestens ebenso eindrucksvollen Blick auf die Spree. Seit Ende 2016 geöffnet, ist es derzeit geschlossen. Wiedereröffnung: 27. März. Das Luxusapartment darüber kann man mieten.
Paul Tropp Str. 11, 11–18 Uhr, Mo geschlossen

Turm Café im 5. Stock des Peter-Behrens-Baus
Kaffeetrinken mit Aussicht. In den fünften Stock des denkmalgeschützten Industriebau von Peter Behrens fährt ein rustikaler Paternoster, das Café selbst wird von den Stephanus Werkstätten, einer Reha-Einrichtung für Menschen mit Behinderung, betrieben. Bei aller Höhe: sehr bodenständig.
Ostendstr. 1-2, Mo-Do 7.30 Uhr–16 Uhr, Fr 7.30–13.30 Uhr

Espressobar Lalü
Seit elf Jahren im Kiez: kleine, liebevoll eingerichtete Bar mit teils selbstgebackenem Kuchen und italienischem Kaffee. Am 16. März öffnet die nächste Ausstellung: „Innenwelten“ – Collagen von Marcel Strobel. Neueste Idee für eine der vielen Kulturevents: sechs Filmabende in der Woche.
Wilhelminenhofstr. 53, Mo–Do 9–18 Uhr, So 10–17 Uhr, Brunchsonntag 11–17 Uhr

Galerie Schöne Weide
Ein Raum für Locals: Die Galerie vertritt Künstler aus Schöneweide. Die nächste Ausstellung, „Eaten or Beaten“ des Neo-Expressionisten und Baselitz-Meisterschülers Martin Heinig beginnt am 16. März, 19 bis 22 Uhr.
Wilhelminenhofstr. 48a, So–Sa 12–18 Uhr

Kranbar
Neulich wurde in der Kranbar das erste Brettspiel über Schöneweide präsentiert. Auch sonst hat das Künstlerpaar, das die Bar mit Blick auf, genau: einen Kran am Kaisersteg betreibt, ein Ganztagsprogramm: vom Frühstück über Mittagssuppen bis Abenddrinks.
Wilhelminenhofstr. 80, Mo–Do 06.30–18 Uhr, Fr 6.30–21 Uhr, Sa 8–21 Uhr, So 8–18 Uhr

Café Schoeneweile
Nicht weit vom Industriesalon Schöneweide residiert dieses wunderbare Café in einem alten Pförtnerhäuschen aus gelbem Klinker. Zweimal im Jahr veranstaltet das Café einen Kreativ- und Kiezflohmarkt. Dann ist richtig Remmidemmi.
Reinbeckstr. 9, Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa+So 13–18 Uhr

Manifattura del Gusto
Echte neapolitanische Pizza mit aus Italien importierten Zutaten. Dazu ein Feinkostladen.
Rathenaustr. 23, Di-So 12–22 Uhr

Reinbeckhallen
Die Reinbeckhallen strömen postindustrielles Flair und einen Hauch der Berliner 90er aus. Vor schrundigen Wänden, zwischen Rohren und Trägern hängen derzeit bis 25.3. die abstrakten Papierarbeiten von Sam Grigorian, einem 60-jährigen, aus Armenien stammenden Künstler. Im benachbarten, völlig leeren Hallenteil hat der Komponist Till Hass 20 Lautsprecher an den Wänden aufgereiht, aus denen ein einzelner Klavierton in komplexen, sich ständig variierenden, knallhart kalkulierten Abfolgen erklingt.
Reinbeckstr. 17, Mi-Sa 18-21 Uhr, So 17-21 Uhr

Mellowpark
Skaten, Graffiti, Basketball und Pingponghalle auf 60.000 Quadratmetern. Für dieses Jahr ist die Fertigstellung des BMX- Superparks geplant: einzigartig in Europa.
An der Wuhlheide 250-256, Di–So 10.30–21 Uhr

Haus Natur und Umwelt
Angesiedelt beim FEZ, beherbergt das Gelände 500 Tiere –der drittgrößte Zoo der Stadt. Mit Wald-Abenteuerspielplatz, Streichelzoo, Gartenanlage und Café steht das 17.000-Quadratmeter-Areal auch Schulklassen und Kitagruppen für Exkursionen zur Verfügung: ein Tag im ganz Grünen.
An der Wuhlheide 169, bis März Di–Fr 10–18, Sa+So 10–17 Uhr; April–Okt. Di–Fr 10–18, Sa+So 10–18 Uhr

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