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Parks in Berlin

Körnerpark Berlin: Barocke Gartenromantik und zeitgenössische Kultur

Zwischen Selke-, Schierker-, Wittmannsdorfer- und Jonasstraße im Berliner Bezirk Neukölln liegt der Körnerpark. 2,4 Hektar Urlaub. In Italien zum Beispiel. Die große Anlage hat einiges zu bieten. Sie birgt eine Orangerie, die sowohl das parkeigene Zitronencafé, als auch eine Galerie beherbergt. Zudem gibt es hübsche Wasserspiele wie Fontänen und einen Springbrunnen.

Weil an der Stelle des Parks einst eine Kiesgrube war, liegt er fünf bis sieben Meter unterhalb der Straßenebene. An diesen idyllischen Ort – hinunter zu grünen Wiesen und anschaulichen Blumenbeeten – führen lange Treppen. Das gepflegte Gelände erinnert weniger an einen Stadtpark mitten in Berlin-Neukölln als an einen Schlossgarten außerhalb der Innenstadt. Deshalb wurde er auch schon als „Sanssouci von Neukölln“ betitelt. Zurecht. Denn ein Besuch des Körnerparks versetzt die Besucher in eine magisch-träumerische Stimmung.

Körnerpark
Seit 1916 ist der Körnerpark in Berlin Neukölln öffentlich zugänglich. Foto: Imago Images/Schöning

Die Orangerie mit parkeigenem Zitronencafé und einladender Galerie

Geschichte: Im Jahr 1912 vermachte Franz Körner der Stadt Berlin seine Kiesgrube, damit in ihr ein Park angelegt werden kann. Die einzige Voraussetzung war, dass der Park nach ihm benannt würde. So wurde die hübsche Anlage von 1912 bis 1916 nach Plänen des Neuköllner Gartenbaudirektors Hans Küllenberg errichtet. Seit 1916 ist der Körnerpark öffentlich zugänglich. Die Galerie wurde 1983 eröffnet und bietet seitdem Raum für Kunstausstellungen oder Kiez-Projekte.

Weiteres Highlight: Die Galerie beherbergte bereits zahlreiche Ausstellungen nationaler und internationaler Künstler. Auch für Kiez-Projekte werden die Räumlichkeiten genutzt. So zum Beispiel fand hier die Ausstellung „Vielfalt“ – eine Ausstellung zum Mitmachen für Kinder zum Thema Inklusion und Toleranz – statt. Der Eintritt ist frei. 

Körnerpark
Die parkeigene Galerie erfreut die Besucher des Körnerpark seit 1983 durch ihr kulturelles Angebot. Foto: Imago Images/Stefan Schmidbauer

Hunde, Grillen, Lage: Was man über den Körnerpark wissen muss

Diese Besonderheiten gibt es: Von Frühjahr bis Herbst finden in der Orangerie im Körnerpark Konzerte unter freiem Himmel statt. Zum Beispiel treten jährlich Künstler der Konzertreihen „Sommer im Park“ und „Salonmusik“ auf. Außerdem beliebt bei den Besuchern des idyllischen Parks ist das Zitronencafé. Wie sein Name verrät, gibt es hier leckersten Zitronenkuchen.

Sportangebote: Auf der großen Liegewiese kann man ausgezeichnet Sport treiben. Von Frisbee über Yoga bis Laufen gehen ist alles möglich. Oder man nutzt die langen Treppen, indem man sie in sein Ausdauer-Training einbezieht.

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Grillen: Das Grillen ist nicht gestattet. 

Öffnungszeiten: Der Park ist jederzeit jederzeit und kostenlos zugänglich. 

Kinder: Der Park eignet sich durch seinen hübschen Anblick sowie die Möglichkeit des Herumtoben auf der weitläufigen Wiese genauso für Kinder wie für Erwachsene. 

Hunde: Seit 2003 ist der Besuch mit Hunden nicht mehr gestattet. 

Fun Fact: Mit seinen Kaskaden sowie seinen im neo-barocken Stil angelegten Blumenbeeten sieht der Körnerpark aus wie ein Schlossgarten. 2016 feierte der Park mit einem 100-tägigen Fest sein 100-jähriges Bestehen.

Körnerpark
Ein Spaziergang durch den pflanzenreichen Körnerpark lohnt sich allemal. Foto: Imago Images/Ulli Winkler

Wie komme ich zum Park:

S-Bahn:
• S41/S42 S-Bahnhof Neukölln
• S4, S45, S46, S47 S-Bahnhof Neukölln

U-Bahn:
• U8 Hermannstraße
• U7 Neukölln

Buslinien:
• Bus 171, N7, N79

Adresse: Schierker Str. 8   12051 Berlin


In Berlin gibt es viele schöne Parks, die sich für Kurzausflüge eignen – das sind unsere Liebsten. Wer noch kein Fahrrad hat – in diesen 22 Fahrradläden wird euch geholfen. Der Berliner Sommer bietet viele Ausflugsmöglichkeiten. Und wer auf neuen Pfaden laufen will: Das sind tolle Laufstrecken in Berlin.

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