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Der Lockdown kommt – 12 Dinge, die ihr jetzt noch machen solltet

Der zweite sogenannte Lockdown, der eigentlich ja ein Shutdown, steht kurz bevor. Alle Kulturstätten, Gastronomie-Betriebe und viele weitere Einrichtungen müssen schließen. Wir haben für euch 12 Dinge zusammengetragen, die ihr dieses Wochenende auf jeden Fall noch machen solltet.

Dabei aber bitte immer darauf achten, dass ihr Abstandsregelungen einhaltet und eure Mund-Nasen-Bedeckung tragt, wo es nötig ist. Euer und der Schutz der anderen hat in diesem Fall Priorität und kommt vor dem Spaß.


Kaffee im Café trinken

Der Lockdown kommt: Kaffee, oh geliebter Kaffee! Foto: unsplash/Dani

Noch ein letztes Mal sich gemütlich in ein Café setzten und den Liebligskaffee genießen, den wir demnächst nur noch zum Mitnehmen bekommen. Wenn das Kaffeehaus mit den besten Heißgetränken der Stadt so etwas überhaupt anbietet. Und der allmorgendliche Flirt mit dem süßen Barista fällt dann auch weg. Deswegen am Besten jetzt nochmal am Wochenende vorbeischauen. Die schönsten Cafés und alles fürs Frühstück in Berlin findet ihr hier.


Pumpen bis zum Umfallen

Sich einmal noch auspowern, das ist schön. Foto: Imago Images/Shotshop

Für alle, die auf ihre Figur achten und regelmäßig ins Fitnessstudio gehen oder an Sportkursen teilnehmen, wird’s jetzt auch schwer. Zuhause lässt es sich dann eben doch nicht so gut trainieren wie im Fitnessstudio auf dem Laufband oder beim Bankdrücken. Wobei Katzen-Yoga im nächsten Monat vielleicht sogar zu unserer favorisierten Sportart wird. Mehr Tipps für Sportübungen zu Hause haben wir hier für euch.


Entspannen im Spa

Entspannung pur im Spa vorm Corona-Lockdown. Foto: Meridian Spa

Nach dem Sport könnte man sich dann noch einmal eine entspannende Massage in einem Spa genehmigen, bevor der Partner zuhause dafür herhalten muss. Ein letztes Mal Entspannung mit Sauna und beruhigender Musik im Hintergrund, während die kleinen Knötchen im Rücken gelöst werden. In solch einer verrückten Zeit tut das echt gut. Berlins beste Saunas und Spas zeigen wir euch hier.


Einfach mal ins Schwimmbad gehen

So leer wird es hier demnächst wieder sein, also nutzt die Gelegenheit.
Foto: Imago Images/Gudath

Sport, Spa, Schwimmen – das perfekte Paket für einen Samstag oder Sonntagvormittag. Im Sommer haben wir es auch schon vermisst, das ausgelassene Plantschen im kühlen Nass. Jetzt ist es eher Zeit, in Ruhe ein paar Bahnen zu schwimmen und den Gedanken freien Lauf zu lassen. Mal abzuschalten und alle Probleme zu vergessen, während man durchs Wasser gleitet. Falls ihr noch ein Online-Ticket ergattern könnt: Hier ist unser Schwimmbäder-Guide für Berlin.


Nägel schön machen für den Lockdown

Mit schönen Nägel fühlt man sich trotz Jogginghose viel besser.
Foto: tamara83 / stock.adobe.com / Fotolia

Jeder, der sich die Nägel für den Herbst schon machen lassen will, hat dazu am Samstag die letzte Chance, denn auch Nagelstudios müssen am Montag erstmal schließen. Ob einfarbig schwarz und lang oder ausgefallen mit Mustern und kurz. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und wenn man sich wohlfühlt, geht der Lockdown vielleicht ja auch ein bisschen schneller vorüber.


Besucht das Museum, wo ihr schon immer mal hinwolltet

Wann wart ihr das letzte Mal im Museum? Dann wird’s ja Zeit. Foto. Imago Images/UIG

Wir wollen natürlich nicht all die schönen Kultur Einrichtungen vergessen, die sonst ein Teil unseres Alltags sind. Geht dieses Wochenende noch einmal in die Gemäldegalerie, um die Werke französischer Zeichner des 17. und 18. Jahrhunderts zu bewundern oder schaut euch die Ausstellung über die Germanen in der James-Simon-Galerie an. Egal ob Pergamonmuseum, Museum für Gegenwart oder Museum für Fotografie, ihr habt die Qual der Wahl. Wenn ihr euch nicht entscheiden könnt: Diese Museen in Berlin sind immer einen Besuch wert.


Noch einmal ins Restaurant vor dem Lockdown

Tacos, Pizza, Pasta – ein letztes Mal vorm Lockdown. Foto Imago Images/imagebroker

Ja, auch Restaurants müssen schließen. Bald gibt es nur noch Take-away oder Lieferservices. Dabei mögen wir die Atmosphäre beim Italiener um die Ecke doch so gerne und der Grieche freut sich doch auch immer so, wenn wir ihm einen Besuch abstatten. Tut euch selbst etwas Gutes und geht nochmal schön essen. Bevor ihr euch wieder selbst aus dem Homeoffice bekochen müsst. Alle Geheimtipps, Klassiker und Restaurantempfehlungen haben wir hier für euch.


Ins Theater gehen, bevor es zu spät ist

Leere Reihen im Theater sind leider nichts Neues mehr. Foto: epd-bild/RolfxZoellner

Auch Theater sollten nicht vergessen werden, denn hier fällt spätestens am Sonntagabend vorerst der letzte Vorhang. Theater ist toll. Deswegen finden wir es auch sehr schade, dass wir die nächsten vier Wochen darauf verzichten müssen. Doch Sicherheit geht vor und außerdem ist es ja nicht auf ewig. Im Deutschen Theater in Mitte läuft beispielsweise noch einmal eine Vorstellung von „Maria Stuart“ über die schottische Königin, und auf der Vaganten Bühne spielen sie „Am Berg stehen“, in dem über Familie und Heimat nachgedacht wird.


Ohne Sorgen ins Kino gehen

Statt Netflix einfach mal ins Kino gehen. Foto: Imago Images/Andreas Gora

Kinos sind genauso betroffen wie Theater, dabei wurde in den letzten Wochen doch immer sorgfältig darauf achtgegeben, dass alle Abstands- und Hygieneregelungen eingehalten werden. Deswegen ist ein letzter Besuch ganz unbedenklich und sogar notwendig. Am Wochenende können wir noch selbst entscheiden, ob wir „Schwesterlein„, „Booksellers“ oder „Der Hexenclub“ sehen wollen. Welcher Filmstart vom 29. Oktober sich wirklich lohnt, verraten wir hier.

Ab Montag müssen wir uns mit unserem Partner dann wieder um die Fernbedienung streiten und stundenlang diskutieren, warum wir lieber die Tierdoku und nicht die deutsche Komödie sehen wollen. Das Popcorn ist im Kino übrigens auch besser.


Den Klängen der Philharmoniker lauschen

Bald verklingen hier die Töne. Copyright: Imago Images/Schneider

Ein Konzert in der Philharmonie ist dann doch etwas anderes als daheim von der Schallplatte oder vom Streamingdienst. Die Akustik ist einfach so viel besser. Und außerdem wäre es doch nochmal schön, die Jogginghose gegen den Hosenanzug zu tauschen und zum Familienkonzert der Berliner Philharmoniker zu gehen. Jogginghose tragen können wir im nächsten Monat, so viel wie wir wollen, den „Karneval der Tiere“ gibt es nur jetzt live.


Ein letztes Bier in einer Bar trinken

Auf ein Bier in der Stammkneipe. Foto: Imago Images/Lambert

Egal ob Theater, Kino oder ein Konzert in der Philharmonie, wie lässt sich ein Abend besser ausklingen, als mit einem Bier in unserer Stammkneipe? Bald heißt es wieder Netflix and Wine, da wollen wir einen letzten Abend in der hoffentlich nicht ganz so vollen, aber urigen Kneipe – 12 Empfehlungen findet ihr hier – verbringen. Zuhause sind wir dann wieder etwas einsam, aber beim Trinken bleiben wir ja nie ganz allein, solange die Katzen noch zuhause sind.


Raus aus der Stadt mit einem Tagesausflug

Raus aus der Stadt und die Weiten Brandenburgs erkunden. Foto: Imago Images/Hettrich

Wer die Nase voll hat von Berlin, der sollte die Gelegenheit nutzen, sich die enge Familie schnappen und einen Tagesausflug machen. Dabei ist es ganz egal, ob man nur nach Brandenburg fährt oder an die Ostsee für einen Tag. Die Berliner Wälder und die Stadt selbst könnten wir während des Lockdowns dann immer noch in Form von Spaziergängen erkunden. Natürlich immer mit genügend Abstand zu allen anderen.


Mehr zu Corona

Corona wird uns noch eine Zeit begleiten. Wichtig zu wissen ist da, wo und wie man sich am besten testen lassen kann. Hat es einen dann erwischt, kann die Quarantänezeit ganz schön zur Qual werden, aber mit dem richtigen Zeitvertreib gehen die Wochen hoffentlich ganz schnell vorbei. Ein paar Tipps für die Zeit in der Corona-Isolation haben wir für euch. Wie wäre es mit Epidemie-Filmen oder einem guten Buch? Außerdem haben wir aus dem Lockdown im Frühling schon viel gelernt.

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