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Stadtentwicklung

Mercedes-Platz in 12 Fotos: Vom Ostgut bis zum East-Side-Grauen

Kaum irgendwo verändert sich Berlin so rasant wie auf dem Areal des ehemaligen Ostgüterbahnhofs in Friedrichshain. Wo Ende der 90er-/Anfang der 2000er-Jahre der legendäre Technoclub und Berghain-Vorläufer Ostgut seinen Sitz hatte, ist in den vergangenen Jahren ein komplett neues Viertel um den Mercedes-Platz herangewachsen und weiter im Entstehen: mit viel Entertainment, vielen Bürobauten, neuen Türmen. Es ist das Gegenteil einer gewachsenen Stadtarchitektur. Vielmehr gilt hier das Credo: Klotzen, nicht Kleckern. Aber ist das noch Berlin? Ein Viertel, das die Gemüter erhitzt.

Mercedes-Platz in Friedrichshain: Viel Beton, viel Geflimmer. Foto: Imago/Pop-Eye

Wir erzählen die Geschichte des Mercedes-Platzes und seiner Umgebung in 12 Fotos: von den Industriebrachen des Bahnareals am Ostbahnhof über die Techno-Träume des Ostgut bis zu den Investorenträumen von Berlins größter Multifunktionshalle und den hohen Büro- und Wohntürmen.


Ostgüterbahnhof: Werkseinstellung

Der Güterbahnhof am Ostbahnhof. Foto: Roehrensee/Wikimedia/CC BY-SA 3.0

Südöstlich des heutigen Ostbahnhofs lagen der Ostgüterbahnhof, bis 1950 Güterbahnhof der Schlesischen Bahn genannt, und das Bahnbetriebswerk. Dessen erster Vorgänger, eine „Locomotiv-Reperaturwerkstatt“, stammt aus dem Jahr 1871. Nach der Wende und dem Zusammenschluss von Bundes- und Reichsbahn verlor das zum Betriebshof umbenannte Werk mehr und mehr an Bedeutung.

Anfang der 2000er Jahre befanden sich dort, wo heute der Mercedes-Platz ist, immer noch große Lager- und Bahnhallen, Gleisanlagen und ein Betonmischwerk, außerdem hatten sich Gebrauchtwagenhändler, eine Autolackerei und diverse Gewerbebetriebe angesiedelt. 2001 bekamen große Teile des Areal einen neuen Besitzer: die amerikanische Anschutz Entertainment Group (AEG, nicht zu verwechseln mit der Berliner Marke, die es nicht mehr gibt). Philip Anschutz ist ein US-Milliardär mit konservativem Weltbild und einer ausgeprägten Interview-Unlust. Die Anschutz-Strategie geht so: Erst eine Multifunktionsarena bauen, dann ein Stadtviertel drumherum. Der andere große Grundstückseigener ist die BSR.

Die letzten Lichter der Bahnbetriebe gingen 2002 aus. Aber da hatten schon ganz andere Beleuchtungseffekte auf dem Areal Einzug gehalten: Strobo-Flackern.


Ostgut: Das frühe Berghain

Mercedes-Platz: Ostgut
Einsame Nachtschwärmer auf dem Gelände des Berliner Ostgutes. Foto: Imago/David Heerde

Oft konnte man Gruppen von Menschen im Morgengrauen über das Areal wandeln sehen. Verstrahlt, aber glücklich.

Denn einem ehemaligen Reparaturlager für Züge entstand auf dem Gelände zwischen Ostbahnhof und Warschauer Straße 1998 einer der wichtigsten und härtesten Technoclubs der Stadt: das Ostgut, das zwei Jahre später durch die Panorama Bar im Obergeschoss ergänzt wurde. Hier fand auch der Snax-Club, eine schwule Sex- und Techno-Party, ein dauerhaftes Zuhause.

Anfang Januar 2003 lief der Pachtvertrag für den Techno-Club aus. Das Ostgut musste schließen. Die letzte Party dauerte 30 Stunden. Die Macher Michael Teufele und Norbert Thormann zogen auf die andere Seite der Bahngleise und fanden mit einem ehemaligen Fernheizwerk einen neuen, deutlich spektakuläreren Ort.

Und sie nannten diesen Ort: Berghain.


Die letzte Ruine: Sprengwirkung

Mercedes-Platz: Am 5. November 2004 wurde das letzte Gebäude auf dem Gelände der neuen Anschutz-Arena am Ostbahnhof gesprengt.  Foto: Imago/Olaf Wagner
Am 5. November 2004 wurde das letzte Gebäude auf dem Gelände der neuen Anschutz-Arena am Ostbahnhof gesprengt. Foto: Imago/Olaf Wagner

Ende Mai 2004 begann der Abriss der alten Bahn-Ruinen auf dem Gelände. Er dauerte ein knappes halbes Jahr. Am 5. November 2004 wurde das letzte Gebäude auf dem Areal gesprengt. Zurück blieb eine große leere Fläche in bester Spreelage. Aber nicht lange.

Denn im Januar 2004 hatte der Senat den städtebaulichen Vertrag über die Entwicklung des Geländes mit Anschutz abgesegnet, der den Bau einer Multifunktionshalle für rund 16.000 Besucher und die spätere Entwicklung des Stadtviertels rundherum vorsah.


Neue Halle mit Mehrzweck: Rundherum die reine Leere

Die Mauer muss weg. Ein bisschen jedenfalls. Für Boote auf der Spree – und einen Park am Ufer. Foto: Imago/Enters

In der Planungsphase hieß sie noch Berlin National Arena. Bereits vor der 2006 erfolgten Grundsteinlegung wurden die Namensrechte an den Mobilfunkriesen O2 verkauft. Der Kulturjournalist Jens Balzer nennt sie konsequent: „Mehrzweckhalle am Ostbahnhof“.

Der 165 Millionen Euro teure Bau der größten Veranstaltungshalle der Stadt – 14.200 bis 17.000 Besucher passen je nach Event rein – begann im September 2006, fast auf den Tag genau zwei Jahre später, wurde die damalige O2-World eröffnet: ein riesiger Klotz aus Glas, Stahl und Beton, der aussah, als hätte ein Sternenkreuzer beim Überflug versehentlich seine Notlande-Einheit verloren und einfach liegen gelassen.

Rundherum: die reine Leere. Da waren nur riesige LED-Schirme am Bahnhof Warschauer Straße und am Spreeufer, die das Veranstaltungsprogramm der Halle in alle Augen schreien.

Damit die Mehrzweckhalle einen eigenen Bootsanleger an der Spree bekam, nahm man im Jahr 2008 satte 45 Meter aus der East Side Gallery raus und stellte sie ein paar Meter versetzt wieder auf. Das gab dann viel böses Blut. Wie schon fünf Jahre später beim benachbarten Luxus-Wohnturm Living Levels, als wegen der dort verfügten Lücke in der Mauer sogar David Hasselhoff („The Hoff“) persönlich anrückte, um sich zu beschweren.


Eröffnung der Halle: Laute Gäste

Horch, wer kommt von draußen nicht rein. Proteste bei der Eröffnung der damaligen O2-World. Foto: Imago/Jürgen Hanel

Im September 2008 eröffnete die 165-Millionen-Euro-Arena, der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit war stolz wie Bolle, wie Ur-Berliner sagen würden – und es kamen nicht nur geladene Gäste.

Vom Kottbusser Tor aus zogen rund 1000 Demonstranten durch Kreuzberg und kamen über die Schillingbrücke auf die nördliche Seite der Spree. Auf Plakaten stand zum Beispiel „Gegen Yuppies und Investoren“. Ein unherzliches Keinesfalls-Willkommen nach Friedrichshain-Kreuzberger Art.

Und die „Hedonistische Internationale“ hatte die interessante Idee, Protestbürger in Abendgarderobe unters erlauchte Volk im Inneren der Halle zu bringen. In der Tat erschienen einige im Demo-untypisch feinen Zwirn. Die Aktion blieb weitestgehend friedlich.


EHC-Umzug: Das neue Eisbären-Gehege

Sie wollen die Eisbären sehen: die Fans in der neuen Heimstätte. Foto: Imago/Camera 4

Jahrzehnte lang hatten die Eisbären Berlin und ihr Vorgängerverein Dynamo Berlin ihre Heimspiele im rustikalen Wellblechpalast im Sportforum Hohenschönhausen ausgetragen. Eine Halle mit Seele statt Glamour. 1999 stieg die Anschutz-Gruppe beim EHC ein – und damit auch in den Markt Berlin – und möbelte den einstigen Kult-Verein aus dem Osten finanzkräftig auf.

Der Wechsel in Anschutz‘ Mehrzweckhalle am Ostbahnhof bedeutete im September 2008 für viele alte Fans einen derben Kulturschock. VIP-Logen, bäh! Immerhin hatte man in der Arena hinter dem einen Tor eine mobile 2000-Menschen-Stehplatztribüne konstruiert. Denn Sitzen ist für den wahren Fan natürlich in jedweder Sportart für’n Arsch.

Weil auch die Basketballer von Alba Berlin fortan ihre Heimspiele an der Spree austrugen, kann die Halle binnen drei Stunden von einer Eishockey- in eine Basketballarena umgewandelt werden.


Berlins größte Konzerthalle: Klingt so oder so

Muse am 3. Juni 2016 in der Halle, die schon nach dem Autohersteller hieß, als der Mercedes-Platz noch nicht getauft war. Foto: Imago/POP-EYE
Muse am 3. Juni 2016 in der Halle, die schon nach dem Autohersteller hieß, als der Mercedes-Platz noch nicht getauft war. Foto: Imago/POP-EYE

Über die Hallen-Akustik bei Live-Konzerten gehe die Meinungen auseinander, die einen sagen so, die anderen so (wie das ja auch sonst so zum Beispiel bei Google-Bewertungen ist, zum Beispiel von Berliner Sehenswürdigkeiten). Das allererste Konzert in der Arena spielte 2008 die sehr laute Band Metallica. In die mit Abstand größte Veranstaltungshalle der Stadt zieht es natürlich nur die eher größeren Stars. The Cure, Muse (Foto), Rammstein, Kiss, Herbert Grönemeyer oder Depeche Mode. Nun ja, auch Helene Fischer oder Frei.Wild.

Aber ja, die Erinnerungen an große Berliner Konzerte von Die Ärzte bis Seeed ist gerade ebenso schön wie schmerzvoll.

Wenn man Glück hat, bringen die Bands einigermaßen große Videoleinwände mit. Wenn man Pech hat, sitzt man in der gegenüberliegenden Kurve und sieht in der Ferne eine winzige Gestalt, die laut Eintrittskarte Bob Dylan sein soll. Der Literaturnobelpreis-Musikant verzichtet nämlich auf derlei neumodischen Schnickschnack.


Bau des Viertels: That’s Entertainment?

Der Mercedes-Platz 2017: Da war noch nichts fertig, aber so richtig Vorfreude auf das neue Viertel stellte sich auch bei uns nicht ein. Foto: Imago/Ralf Pollack
Der Mercedes-Platz 2017: Da war noch nichts fertig, aber so richtig Vorfreude auf das neue Viertel stellte sich auch bei uns nicht ein. Foto: Imago/Ralf Pollack

2015 hatte Mercedes den Mobilfunkkonzern O2 als Sponsor der Halle abgelöst, entsprechend wurde die Deko an der Fassade ausgetauscht. Zeitgleich wurden die Pläne für das neue Entertainment-Viertel rund um die Halle präsentiert, sie sahen am zukünftigen Mercedes-Platz unter anderem eine 4.500-Besucher-Veranstaltungshalle, die Verti Music Hall heißen würde, eine 28-spurige Lifestyle-Bowlingbahn, diverse Gastronomie und ein 14-Saal-Muliplexkino vor.

Auch wir beim tipBerlin waren bei der Verkündung der Pläne 2015 schon voller, nun ja, Vorfreunde auf das Viertel und schrieben: „Natürlich wird die Entscheidungsfindung für das vergnü­gungs­affine Publikum auf der Warschauer Brücke nicht einfacher: Gehe ich mir jetzt rechts von der Brücke auf dem RAW-Gelände die Birne zuknallen oder doch lieber auf der linken Brückenseite auf die Lifestyle-Bowlingbahn?“

Man kann sagen: Wir wurden nicht enttäuscht.


East Side Mall: Ufo in Ufernähe

Mercedes Platz: East Side Gallery und entstehendes "Stream"-Hochhaus: wie ein Ufo. Foto: Imago/Pemax
East Side Gallery und entstehendes „Stream“-Hochhaus: wie ein Ufo. Foto: Imago/Pemax

Schön isse ja nun nicht, die neue Mercedes-Benz-Vertriebszentrale. Ein arg dunkel geratener Betonriegel, der aussieht, als hätten es die Architekten Georg Gewers und Henry Pudewill auf eine Aufnahme in die Listen von Berliner Bausünden angelegt.

Mit der Eröffnung des 13-Geschossers zur Mühlenstraße hin Mitte 2013 nahm die Entstehung des Viertels weiter an Tempo auf. Kein Wunder. In Berlin explodierten die Immobilienpreise. Wer richtig Schotter machen will in Berlin, der macht in Beton. Klotzen, nicht kleckern.

Größter Büroflächen-Nutzer im Mercedes-Benz-Viertel ist der Internethändler Zalando, der seinen Hauptquartier-Campus direkt neben der Multifunktionshalle am Mercedes-Platz errichtet hat – und auch große Flächen im neuen „Stream“-Büroturm beziehen wird, der neben der „East Side Mall“ gebaut wird. Der zwischen Mai 2016 und Oktober 2018 nahe der Warschauer Brücke entstandene Konsumklotz sieht so aus, wie sich der niederländische Architekt Ben van Berkel eben ein Ufo vorgestellt hat.

Und damit alle Energie auf die Reflektorschilde des Geschmacks.


Die neue Mühlenstraße: Große Quadrate

Steril wie ein Wundpflaster: die neue Mühlenstraße im Februar 2016. Rechts hinten in weiß: der Wohnturm „Living Levels“. Damals war die Fläche davor noch frei. Foto: Imago/Ulli Winkler

Kaum irgendwo ändert sich Berlin so rasant wie an der Mühlenstraße. Dieses Foto stammt aus dem Jahr 2018. Die Bürobauten um die Mercedes-Benz-Arena folgen einem klaren, monotonen, um nicht zu sagen: strunzlangweiligen Raster. Büroquader an Büroquader. Nur die Turmprojekte stechen heraus. Die aber so richtig.

Neben dem Luxuswohnturm „Living Levels“ ist 2018 die Fläche noch frei. Anfang 2021 nimmt dort ein lang gestreckter Riegel an der Spree Gestalt an. Das Bauprojekt „Pier 61-63“ besteht aus einem Hotel mit 167 Zimmern und 62 Mietwohnungen, im Erdgeschoss ist Gastronomie geplant. Fertigstellungstermin: Ende 2021.

Vielleicht machen sie dann ja endlich mal die Lücke an der East Side Gallery wieder zu. Nicht, dass The Hoff noch mal einfliegen muss.


Neue Türme, alte Bekannte

Baustellen über Baustellen. In der Mitte die Wohntürme Max und Moritz. Foto: Imago Images/bildgehege

Zwei unterschiedlich hohe Wohntürme stechen im Wortsinne heraus rund um den Mercedes-Platz. „Max“ und „Moritz“ heißen sie – wir wüssten ja zu gern, was Wilhelm Busch von der Namensgebung gehalten hätte –, erster kommt auf eine Höhe von rund 86 Metern, zweiterer überragt ihn um rund zehn Meter. Entworfen hat die Türme der Berliner Architekt Tobias Nöfer, der als ausgesprochener Hochhaus-Fan bekannt ist. Moritz ist dann das höchste Wohngebäude der Stadt. Der bekannte Berliner Luxusimmobilienmakler Ziegert vermarktet die Eigentumswohnungen im Turm Max unter der Bezeichnung „Upside Berlin“.

Getoppt werden die beiden ungleichen Zwillingstürme allerdings von einem anderen Bauprojekt mit viel Bürofläche, das Berlin verändern will: Das 140 Meter hohe „Edge East Side Berlin“ soll das ganze Viertel überragen – und wird wegen seines künftigen Hauptnutzers auch „Amazon-Tower“ genannt. Die Fertigstellung ist für 2023 geplant.

Auf Amazon haben sie in den umliegenden Kiezen ja gerade noch gewartet.


Mercedes-Platz: Die Eventisierung des Verweilens

Wenig einladend: Der Mercedes-Platz hat die Aufenthaltsqualität eines videoüberwachten Raststätten-Parkplatzes. Foto: Imago/Travel-Stock-Image
Wenig einladend: Der Mercedes-Platz hat die Aufenthaltsqualität eines videoüberwachten Raststätten-Parkplatzes. Foto: Imago/Travel-Stock-Image

Bis 2035 liegen die Namensrechte für die Halle und den Platz davor beim schwäbischen Autohersteller mit dem großen Stern, dem Logo entkommt man im Viertel nur mit Augenklappen. Der Mercedes-Platz, am 13. Oktober 2018 eröffnet, verbreitet denn auch die Aufenthaltsqualität eines videoüberwachten Raststätten-Parkplatzes. Viel Stein, wenig Grün. Jede Menge versiegelte Fläche.

Acht symmetrische LED-Türme fluten den Platz vor allem in der Dunkelheit mit Veranstaltungshinweisen und Verbraucherhinweisen. Zum Beispiel über freies W-Lan am Platze. Gesäumt wird das alles von: Gastronomie, Kino-Center, Bowling-Ballaballa.

Der ganze Mercedes-Platz schreit nach der Eventisierung des Verweilens. Dabei will man vor allem eines: nur schnell weiter. Der beste Ort im Areal ist an der Spree. Der Blick nach links zur Oberbaumbrücke. Oder zum Fluxbau auf der anderen Flussseite. Und das Mercedes-Viertel, die Treppe hoch, im Rücken.

Dann muss man es wenigstens nicht sehen.


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