Ausflüge

Ausflugsziele in Berlin: Viel Stoff für eure Freizeitpläne

Berlin ist beeindruckend, besonders mit Blick auf die Ausflugsziele. Kaum eine Stadt hat ein so vielfältiges Angebot an Freizeitbeschäftigungen – auch abseits vom Großstadttreiben. Berlin bietet Naherholung ohne Ende. Seen, Wanderwege, tolle Parkanlagen, Schlösser. Wer sich entspannen will, hat auch auf diesem Gebiet in der Hauptstadt zahlreiche Möglichkeiten. Die Auswahl an Ausflugszielen Berlin ist fast endlos.

Bei tipBerlin stellen wir euch regelmäßig die Höhepunkte aus Berlin und Umland zusammen. Hier haben wir das Wichtigste übersichtlich für euch gesammelt. Damit das mit dem Erholen auch wirklich was wird. Unser Guide zu Ausflugszielen in Berlin.


Berlin entdecken: Diese Ausflüge zeigen die Stadt von neuen Seiten

Gibt’s im Düppeler Forst: Mufflons. Das Waldstück ist als ein großartiges Ausflugsziel. Foto: Imago/Blickwinkel

Egal ob raus in den Düppeler Forst und die Wildschafe – Mufflons genannt – beobachten oder auf Weltreise in die Gärten der Welt, die vom Chinesischen Teehaus bis zur Seilbahn einiges zu bieten haben. Wer denkt, Berlin beginne am Potsdamer Platz und ende am Alex (oder, für Einwohner:innen, an den Heimatsbezirksgrenzen), verpasst viel. Und im Landschaftspark Herzberge ist es nicht nur schön grün. Das evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth thront wie ein Wächter über dem nördlichen Ende. Die Spuren der früheren Nervenheilanstalt sind im Park noch präsent, etwa in einem Gardening Projekt in den früheren Gärten der Einrichtung. Mehr Berlin entdecken? Diese Ausflugsziele zeigen euch die Stadt von neuen Seiten.


Wandern gehen? Geht! Ob kurz oder tagelang – diese Touren sind klasse

Brandenburg besticht mit vielen klaren Seen. Hier könnt ihr entspannt wandern. Foto: Imago/Camera4

Es ist eine Frage der Motivation, aber natürlich auch der eigenen Ausdauer. Nicht allen wollen gleich den Jakobsweg nach Bad Wilsnack ablaufen und somit sechs Etappen zwischen 16 und 25 Kilometern schaffen. Aber Wandern ist ein Vergnügen, und man kann ja erst mal auf den Holzwegen der Glindower Alpen beginnen. Die Strecke, für Brandenburger Verhältnisse durchaus sehr hügelig, lässt sich nach Belieben auch von 13 auf acht Kilometer abkürzen. Die genauen Beschreibungen gibt es natürlich bei uns – Wandern in und um Berlin: Tolle Wege für Anfänger und Profis.


Royales Berlin: 12 Schlösser, die einen Ausflug wert sind

Vom Wasser aus nochmal schöner als vom Land: Das Schloss Britz ist wirklich sehenswert. Foto: Imago/Schöning

Nun wollen wir Schloss Charlottenburg nicht unnötig schlecht machen. Im Gegenteil: Es ist wunderschön. Aber eben auch ein Klassiker des Berlin-Tourismus‘ – warum nicht mal was Neues entdecken? Viele wissen gar nicht, wie viele andere schöne Schlösser und Schlösschen es in der Stadt so gibt. Etwa das in Britz. Schon im 18. Jahrhundert wurde dort nicht nur residiert, sondern auch ordentlich malocht: Damals galt das Gutshaus als Musterbeispiel ökonomischer Landwirtschaft. Heute lohnt sich die Reise auch deshalb, weil Britz noch viele andere schöne Dinge zu bieten hat. Fürstlich bis königlich: Diese 12 Schlösser sind immer einen Ausflug wert.


Tierisch, uralt, Kopfsteinpflaster: Berlins Wälder sind vielseitig

Die dicke Marie ist ein Baum, der älteste Berlins. Schaut ihn euch doch mal im Tegeler Forst an, lohnt sich. Foto: Imago/Jürgen Ritter

Ein bisschen Natur schadet ja bekanntlich nie. Und wer Berlin wegen Mitte für einen grauen Moloch hält, hat es offenbar noch nicht weit geschafft. Denn wir haben hier durchaus richtige Wälder – ganz Berlin natürlich immer mit einem individuellen Einschlag. So liegt im Frohnauer Forst Kopfsteinpflaster (was auch einen Grund hat), und durch den Düppeler Forst laufen die Mufflons. Die Schafe sind waschechte Einwanderer, fühlen sich hier aber offensichtlich ausgesprochen wohl. Wer dann auch noch den ältesten Baum sehen will, sollte sich wirklich aufmachen in die schönen Wälder und Forste Berlins.


Badeseen in Berlin: Hier schwimmt ihr umsonst – inklusive Geheimtipps

Der Groß Glienicker See liegt teils im Spandauer Ortsteil Kladow – früher war er Grenzgebiet. Ein tolles Ausflugsziel. Foto: Imago/Ritter

Eine Reise nach Berlin kann anstrengend sein, da braucht es vor allem im heißen Sommer gern mal eine Pause. Aber auch die Einwohner:innen wollen ab und an mal naturnah abschalten. Wer sein Wasser lieber natürlich als gechlort mag, hat an mehreren Badeseen die Chance, einfach mal reinzuspringen. Ganz ohne Eintritt und Anstehen. Tatsächlich haben einige Badestellen astreines Wasser und bieten zudem eine nette Umgebung. Dabei reicht das Angebot von halbversteckten Waldbadestellen bis zu FKK-Bereichen. Alle Badeseen in Berlin, die auch fürs Schwimmen freigegeben sind – mit Karte. Ebenso schön sind die Berliner Strandbäder.


Nicht nur sieben, sondern zwölf Brücken: Sehenswerte Übergänge

Die Kronprinzenbrücke im Regierungsviertel wurde von Star-Architekt Santiago Calatrava entworfen, Foto: Imago/Arcaid Images

Vor gefühlt 173 Jahren sangen Karat „Über sieben Brücken musst du gehen“, in Berlin macht das richtig Spaß: Sie sind Treffpunkte für launige Sommerabende (Admiralbrücke), architektonisch spannend (Kronprinzenbrücke von Architekt Santiago Calatrava) und geschichtsträchtig (Bornholmer Brücke). Wer sich die schönsten, wichtigsten, bemerkenswertesten Übergänge anschauen will – 12 tolle Brücken Berlins – und was sie so besonders macht.


Berlin am Wasser: Von Neu-Venedig zum historischen Hafen

Neu-Venedig – ein bisschen Anders als die Stadt am Wasser, aber eben doch ziemlich schön. Foto: Imago/Shotshop

Manchmal reicht es auch, aufs Wasser zu schauen. Tatsächlich ist Berlin mit Spree, diversen anderen Flüssen, dazu Seen und Kanälen ganz gut ausgestattet. Orte wie Greenwichpromenade am Tegeler See, die andere Mitte am historischen Hafen und das selbstbewusste benamte Klein-Venedig lassen schnell vergessen, dass man in einer Großstadt und nicht am Meer ist. Und selbst, wer sich nur am Café am Neuen See im Tiergarten ein bisschen ins Paddelboot setzt und treiben lässt – es stellt sich sofort Urlaubsfeeling ein. Berlin am Wasser? Diese 12 Orte laden zum Entspannen und Flanieren ein.


Neue Perspektiven: Ab aufs Floß – im Zweifel sogar mit Sauna

Obacht, hier kommt das Spaßfloß. Foto: Imago/Schöning

Es gibt natürlich auch Wege, die Gewässer und Berlin selbst aus ganz anderen Perspektiven zu sehen. Und weil nicht alle einen Bootsführerschein besitzen oder Lust auf körperliche Anstrengung im Tret- oder Paddelboot haben, ist es eine Überlegung wert, ein Floß zu mieten. Diese gibt es in den verschiedensten Größen und Preisklassen, mal nur ein paar Stunden und mit Grill, mal für mehrere Tage mit Sauna und anderem Gedöns. Die Bedienung ist kinderleicht (Kinder dürfen trotzdem nicht), die Erfahrung besonders. Es gibt in Berlin mehrere Anbieter, die Flöße vermieten.


Verlassene Orte: Diese Lost Places in Berlin sind geschichtsträchtig

Das Stadtbad Lichtenberg ist seit Langem nicht mehr in Betrieb. Zugang gibt es nur selten. Das macht es umso faszinierender. Foto: tipBerlin

Ihren ursprünglichen Nutzen erfüllen sie nicht mehr – und gerade deswegen sind verlassen Orte so faszinierend. Egal ob das Stadtbad Lichtenberg, die Beelitz-Heilstätten oder der Spreepark. Das Gefühl, dass das Leben hier Spuren hinterlassen hat. Nicht immer sind die Orte einfach zu erreichen oder für Besucher:innen zugänglich. Aber für viele gibt es eben doch Möglichkeiten, etwa Touren. Diese verlassenen Orte und Ausflugsziele in Berlin finden wir besonders spannend.


Ab ins Berliner Umland: Von Geisterstadt bis Zisterzienser-Abtei

Das Wasser des Werbellinsees ist unglaublich klar. Foto: Imago/Margit Wild

Im Sommer verliebt man sich (manchmal viel zu) schnell. In den köstlichen Sommerdrink, in die wunderschöne Natur – oder in einen See. Da reichen schon die nackten Füße im warmen Gras und das Glitzern der Sonne auf dem Wasser – und man hat wieder einen neuen Lieblingsort. Der Werbellinsee ist traumhaft klar – und drumherum gibt es einiges zu entdecken. Das gilt ohnehin für Berlin. Auch die Welt davor und dahinter kann so einiges. 12 Ausflüge ins Berliner Umland – so schön ist es vor den Toren der Stadt.


Hoch hinaus: Die Türme Berlins sind ausgesprochen vielseitig

Der Wasserturm zwischen Knaackstraße und Belforter Straße in Prenzlauer Berg wird heute bewohnt. Foto: Imago/Schöning

Na klar, der Fernsehturm ist der Standard, wenn es um Berlin von oben geht. Aber wie sagt man so schön: „The sky is the limit“, und dem Himmel kann man nicht nur auf dem Alexanderplatz nah sein. Da steht zwar der größte Turm, aber eben nicht der einzig sehenswerte der Stadt. Egal ob der Müggel- oder der Grunewaldturm, die Radatürme auf dem Teufelsberg oder der Glockenturm der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche – wer unserem Guide zu 12 sehenswerten Türmen in Berlin folgt, lernt auch das ganze Stadtgebiet besser kennen.


Rumkommen: Selbst die U-Bahn ist eine Attraktion – in diesen Stationen

Im U-Bahnhof Heidelberger Platz fühlt man sich ein bisschen wie in einer Kathedrale. Foto: imago/impress picture

Die BVG ist über die Stadtgrenzen bekannt hinaus für exzellente Werbekampagnen. In der Hauptstadt selbst sind die Einwohner:innen häufig nur genervt von Verspätungen, Fantasie-Taktungen und Sardellenfeeling in der U8 zum Feierabend. Aber, das muss man auch mal sagen, im Großen und Ganzen kommt man in Berlin schon recht gut rum. Schön ist, wenn man wenigstens an einem schönen Ort warten muss. Und tatsächlich: Diese 12 U-Bahnhöfe sind durchaus geschichtsträchtig und/oder besonders schön gestaltet. Ob wir deshalb die Ruhe bewahren, wenn wir mal länger als zehn Minuten warten müssen – darüber lässt sich streiten.


Insel-Ausflug? Das geht auch in Berlin

JWD, und doch schön: Eisweder bei Spandau. Foto: Imago/Joko

Jaha, die Ostseeinseln sind schon was feines. Und mit der Karibik vermag Berlin nun auch nur in Ausnahmesituationen mitzuhalten. Trotzdem: Inseln hat auch die Hauptstadt einige, und sie sind in vielen Fällen absolut eine Reise wert. Wer am Treptower Park über die Brücke auf der Insel der Jugend steigt, fühlt sich doch gleich ein bisschen jünger (und kann sich im Biergarten oder auf der schönen Wiese belohnen). Und auf Valentinswerder, der zweitgrößten Insel im Tegeler See, inspirieren uns die vielen Künstler:innen. Ihr merkt – vom Museumsquartier bis zum naturbelassenen Eiland lohnt sich das Insel-Hopping in Berlin.


Einfach mal kurz entspannen: Die tollsten Parks der Stadt

Der Rosengarten im Humboldthain ist herrlich beschaulich. Foto: Imago/Schöning

Es muss ja nicht immer ein riesiges Erlebnis sein, ein Ausflug, ein Abenteuer. Berlin hat wunderschöne Parkanlagen. Wer auf dem Flakturm im Humboldthain dem Sonnenuntergang zuschaut, wer die Gottesanbeterinnen im Park am Gleisdreieck entdeckt, der weiß: Naherholung ist in Berlin einfach so leicht – denn an jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken. Die Parks in Berlin sind einfach klasse. Warum in die Ferne schweifen…


Sonnenuntergang über Berlin – hier wird es spektakulär

Ausblick auf drei Berliner Wahrzeichen: Molecule Man, Oberbaumbrücke und Fernsehturm. Foto: Imago/Schöning

Egal ob vom Turm im Volkspark Friedrichshain, an den schönsten Seen oder einfach auf dem fast endlos wirkenden Tempelhofer Feld – wenn der Tag zur Nacht wird, verändert sich Berlin. Die Gestalten der Nacht lösen die des Tages ab. Sie alle eint der Moment, in dem die Sonne versinkt und uns der Dunkelheit überlasst. Aber egal, ob ihr nach Romantik sucht oder nur einem schönen Fotomotiv – an diesen 12 Orten seht ihr den Sonnenuntergang in Berlin besonders gut.


Die Nacht dreh sich um uns: Sterne schauen in Berlin

Sternhimmel oder schmutzige Linse? Für den Vergleich müsst ihr raus. Foto: Unsplash/Ivan Guerrero

Das mit den Sternen ist so eine Sache: Großstädte tendieren dazu, die Dunkelheit mit Licht zu verschmutzen, entsprechend schwierig ist der Blick ins Himmelszelt. Statt großem Wagen sieht man dann im Zweifel die Scheinwerfer irgendeiner Bar. Na toll. Aber: Wer sich der Astrologie zugewandt fühlt (oder einfach gern Mond und Sterne sieht) muss nicht verzweifeln. Denn: Es gibt durchaus tolle Orte in Berlin, um in die Sterne zu gucken. Ob Teufelsberg oder Sternwarte: Irgendwo da draußen ist der Planet, auf den wir uns manchmal gern wünschen.


Ausflüge – falls die Stadt doch mal zu klein für euch wird

Kleines Motorboot auf der naturbelassenen Spree zwischen Hangelsberg und Fürstenwalde. Foto: Imago/Hohlfeld

Egal, ob ihr mit dem Rad nach Polen fahren, zu Fuß zum Flughafen oder lieber den Segelschein machen wollt – in Berlin gibt es viele Alltagsfluchten, die euch teils weit in die Stadtgrenze bringen. Man muss sie eben nur kennen. Seid ihr schon mal der Panke vom Schiffbauerdamm bis zur Quelle in Bernau gefolgt? Oder mit dem Hausboot nach Brandenburg gefahren? Alles möglich – Urlaub an der Spree: 12 Tipps, wie ihr euch den Sommer in Berlin versüßt.


Mehr zum Thema

Wir stellen euch immer neue Ausflüge und Ausflugsziele in und um Berlin vor. Bisschen weniger natürlich als Seen, dafür auch schön: Freibäder in Berlin. Wird es euch zu warm, können wir euch mit ein paar Tipps aushelfen. Das sind unsere Lieblingsorte bei Hitze.

Ihr kommt gar nicht mehr raus aus den Sommergefühlen? Wünscht ihr euch noch weitere Empfehlungen, etwa zu Bars und Strandbädern, können wir euch unsere Sommer-Edition ans Herz legen.

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