schüsseln voller glück

Hier gibt es Berlins beste Bowls

Bowls, Foto: Holy Flat!

Das kulinarische Schüsselerlebnis

Der asiatische Food-Trend des Jahres sind die mit allerlei Zutaten gefüllten Schalen, die als „Bowls“ angeboten werden. Dem Trend folgen u.a. auch einige Berliner Spitzenköche, die mit aufwendig zubereiteten Produkten die Gäste erfreuen.

Wir haben Berlins beste Adressen für leckere und gesunde Bowls für Sie aufgelistet:

Holy Flat!

Die Viva-Bowl und die Coco-Bowl gehören zu den Rennern. „Neu ist die Bibim-Bowl, eine Anlehnung an das koreanische Gericht Bibimbap, nur ohne Fleisch“, erzählt Mathias Dienst vom vegetarisch-veganen „Holy Flat!“, wo die variantenreichen Schüsseln je nach Saison geändert werden. „Die Vielzahl an Zutaten ermöglicht einen ausgewogenen und gesunden Mix an Nährstoffen“, so Dienst. Holy Flat!, Lenau Straße 10, Neukölln, Mo–Fr, 11.30–21 Uhr, Sa, So, 12–21 Uhr, 27 49 09 79, www.holy-flat.com


L.A. Poke

Malibu-Wasabi-Salmon-Bowl, Foto: L.A. Poke

„Bei uns gibt es kalifornische Bowls. Sie bestehen zur Hälfte aus Fisch und frischem Gemüse, dazu 30 Prozent Reis und 20 Prozent Zugaben wie Algen und Avocado, Dressing und Nüsse“, sagt Co-Founder und Geschäftsführerin Laura Eckrodt. Favoriten in dem im Mai 2018 eröffneten „L.A. Poke“ sind Malibu-Wasabi-Salmon und -Spicy-Tuna (ab 10.50 Euro). Man kann auch eigene Bowls kreieren. L.A. Poke, Alte Schönhauser Straße 44, Mitte, Mo–Fr, 12–21 Uhr, Sa 12.30–21 Uhr, 24 04 79 60, www.lapokebowls.com


The Dawg

Björn Swanson, Küchenchef im „Golvet“ und gerade zum „Berliner Meisterkoch 2019“ gekürt, kocht nicht nur aufwendige Menüs. Im „Bikini Berlin“ serviert der Sternekoch in seinem „The Dawg“ Hot Dogs sowie Bowls. Basis der Schüsseln sind Hummus, Rote Bete, Avocado, Quinoa,Tabouleh und Pflücksalat. Dazu kann man Maishähnchenbrust, Lachs, Garnelen oder Feta wählen. The Dawg, Budapester Str. 38, Charlottenburg, Mo–Sa, 10.30–20 Uhr, 13 89 43 00, www.thedawg.de


Goodies

Açai- Bowl, Foto: Goodies

Im Goodies wird auch schon zum Frühstück die Schale gefüllt. „Die beliebtesten Bowls sind die „Açai-Bowl“ zur Frühstückszeit und die „Lunch- Bowl“ mit Gemüse, Quinoa, Avocado und Salat“, verrät Patricia Idus von „Goodies“. Der Herbst startet mit einer Lunch-Bowl mit neuen Toppings: Chili-Kürbis, Spinat mit Tamari und Sesam. In einer Frühstücks-Schüssel begegnen sich probiotischer Joghurt aus frischen Kokosnüssen, Apfel-Topping, Granola und Granatapfelkerne. Goodies, Warschauer Str. 69, Friedrichshain, Mo–Fr, 7.30–19 Uhr, Sa, So, 9–19 Uhr, www.goodies-deli.com


Weilands Wellfood

Weilands Wellfood“ setzt auf Kumpir (gebackene, gefüllte Kartoffeln), Salate und Bowls. Die Letztere gibt es in zwei verschiedenen Größen. Bei den Schüsseln stehen Bowls mit Thai Chicken, Pulled Beef oder Thunfisch zur Auswahl. Als vegetarische Varianten finden sich Quinoa mit Tofu, Bohnen und Hirtenkäse oder die Rote-Linsen-Bowl mit Spinat, Fenchel, Joghurt und Vollkornreis. Weilands Wellfood, Eichhornstraße 3, Tiergarten, Mo–Fr, 8–20 Uhr, 25 89 97 17, www.weilands-wellfood.de


Schüsseldienst

Porto Bello-Bowl, Foto: Florian Kottlewski

„In einer einzigen Schüssel kann ich mit verschiedenen Texturen und Aromen spielen, ohne auf einen hohen kulinarischen Anpruch zu verzichten“, sagt Felix Mielke, Ex-„Le Faubourg“-Küchenchef, der im Frühjahr einen Fine-Dining-Imbiss eröffnet hat, wo er etwa Blumenkohl, Rauchforelle und Leinsaat-Sellerie vereint. Mielke: „Das Schöne an einer Schüssel ist, dass man daraus so einfach essen kann.“ Schüsseldienst, Akazienstraße 3a, Schöneberg, Mo, 12–16 Uhr, Di–Sa, 12–21 Uhr, 0170–586 27 27, www.schuesseldienst-berlin.de


Poké Pelelina

In Hawaii sind Poke-Bowls, bestehend aus mariniertem Fisch, Gemüse, exotischen Gewürzen und Reis, ein Nationalgericht, bei dem die Küche Japans und der Westküste Amerikas miteinander verschmelzen. Bei „Poké Pelelina“ reicht das Angebot von Lachs-Bowls mit Edamame, Avocado und Gurke bis zu Thunfisch mit Mango, Rettich und Avocado. Poké Pelelina, Graefestraße 75, Kreuzberg, Di–Fr 12–16 Uhr u. 18–22 Uhr, Sa 13–22 Uhr, www.pokepelelina.com


Nom Nom

Nom Noms sind gefüllte Brioches. Die Zutaten gibt es auch in der Schüssel-Variante. Basis ist ein Reigen aus einem Grünkohl-Mix, Römersalat, Quinoa, Ringelbeete, Kürbiskernen, Edamame und Vinaigrette. Je nach Gusto entscheidet man sich noch für 24 Stunden gegarten Schweinebauch, gerösteten Ziegenkäse oder Kabeljau-Ceviche. Nom Nom, Schönhauser Allee 44, Prenzlauer Berg, Mi–Fr 12–15.30 Uhr u. 17.30–21.30 Uhr, Sa, So, 13–21.30 Uhr, 34 62 69 35, www.nomnom-food.de 


Beets & Roots

Protein-Bowl, Foto: Beets & Roots

Im November 2016 wurde „Beets & Roots“ eröffnet. Inzwischen gibt es drei Filialen. Gerade wurde eine neue Indian Bowl ins kulinarische Programm aufgenommen. Gut in den Herbst passt auch die „Pesto-Portobello-Bowl“ mit Pilzen. „Favoriten bei unseren Kunden sind die Avocado-, die Protein- und die Oriental-Bowl. Viele stellen sich auch ihre eigene Lieblings-Bowl zusammen“, so Geschäftsführer Maximilian Kochen. Zum umfangreichen Angebot gehören außerdem die Varianten Oriental,  Korean und Thai Rice, die allesamt auch vom eiligen Mittagsgast vorab geordert werden können.
Beets & Roots, Dorotheenstraße 83, Mitte, Mo–Fr, 11–21 Uhr, Sa+So 12.30–20 Uhr, www.beetsandroots.de


Sons of Mana

Lachs, Avocado, Masago-Rogen, Wakame, Soja-Majo-Sauce und Reis gehören zu den Bowl-Lieblingen im „Sons of Mana“. Neben den Klassikern kann man auch kreativ die auf rohen Fischfilets, Reis und Marinade basierenden Schüsseln selbst mit 36 Zutaten verfeinern. Sons of Mana, Budapester Straße 38, Charlottenburg, Mo–Sa, 10–22 Uhr, 23 00 27 01, www.sonsofmana.de


Daluma

Das Team von Daluma hat sich ganz in den Dienst von natürlichem, nährstoffreichen Essen gestellt. In Form von bunten Bowls und kaltgepressten Säften werden Zutaten so kombiniert, dass die „optimale Wirkung für den Körper“ erreicht wird. Mag etwas überzogen klingen, schmeckt aber sehr gut. Zutaten wie Schmetterlingserbsen, Aktivkohle und Kokosblütenstaub muss man mal probiert haben… DALUMA, Weinbergsweg 3, Mitte, Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 9-19 Uhr, So 10-19 Uhr & im KaDeWe, Tauentzienstr. 21-24, Charlottenburg, Mo-Do 10-20 Uhr, Fr 10-21 Uhr, Sa 9.30-20 Uhr www.daluma.de/


MA’LOA Poké Bowl

Eine Schüssel Südsee: Aloha Poké Bowl! MA’LOA Poké Bowl gibt es mittlerweile an zwei Standorten in Berlin. Poké ist nicht nur eine Spielart der südamerikanischen Ceviche, sondern ein zur Bowl gewordenes Sinnbild jenes küchenkulturellen Crossovers, das für den Geschmack Hawaiis prägend ist: die frischen Aromen der amerikanischen Westküste treffen auf asiatische, vor allem japanische Einflüsse. Algen etwa, und vor allem Sushi-Reis. Drin in der Bowl sind also zerkleinerte (im Gegensatz zur Ceviche nicht gesäuerte) Fischstücke, meistens Lachs oder Thunfisch, dazu kommen Reis oder Gemüsenudeln, Avocado, Edamame, Zwiebeln, Rote Beete, Sesam oder Seealgen, alles frei zusammenstellbar, alles stimmig, und schmecken tut es auch. Wer lieber in ­Gesellschaft isst, kann sich alle Zutaten an der Theke aussuchen – und sich zudem davon überzeugen, dass alles sofort frisch in die Schüsseln wandert. MA’LOA Poké Bowl, Oranienburgerstr. 7, Mitte, Mo-Fr, 11-21.45 Uhr, Sa 12-21.45 Uhr, So 13-21 Uhr, Oranienstr. 168, Kreuzberg, Mo-Fr, 11-21.45 Uhr, Sa 12-21.45 Uhr, So 13-21 Uhr, www.maloa.com, Text: Iris Braun


Dragonbowl

Im Restaurant Dragonbowl in der Skalitzerstraße sind die Bowls hawaiianisch inspiriert. Außerdem asiatisch angehaucht. Als Basis für die Bowls dienen brauner Reis oder Zucchini-Nudeln. Dazu kann man z.B. Hühnchen, Lachs oder Rindfleisch wählen oder auf eine vegetarische Variante mit Mango oder Avocado setzen. Eine leckere Erdnusssauce ist als Topping die beste Wahl. Dragonbowl, Skalitzerstr. 75, Kreuzberg, Di-Fr 12-21 Uhr, Mo 12-17 Uhr, Sa 14-21 Uhr, www.facebook.com/Dragonbowl-Berlin